Forsche Schüler

ForscheSchueler-Plakat 2018Viele Beutenberg-Institute beteiligen sich jedes Jahr mit einem spannenden Programm am bundesweit veranstalteten Girls‘ Day, der am Beutenberg Campus um die lokale Initiative „Forsche Schüler“ erweitert worden ist.

Alle Schülerinnen und seit 2010 auch Schüler ab der 8. Klasse werden eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen von Forschung und Entwicklung zu werfen und Wissenschaft „auszuprobieren“.
Dabei können sie zwischen vielseitigen physikalisch und lebenswissenschaftlich ausgerichteten Angeboten auswählen. Die Institute bieten Schnupperworkshops an, bei denen die Schüler selbst experimentieren können.

Die Veranstaltung beginnt mit dem jeweiligen Programm in den teilnehmenden Instituten um 9 Uhr, soweit nicht anders bekannt gegeben. Danach treffen sich alle SchülerInnen im Hörsaal des Abbe-Zentrums um 13:30 Uhr zu einem

13:30 Uhr Abschlussvortrag:

Dr. Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie
"Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weitergehen kann"


Abschließend erfolgt die Ausgabe der Teilnahmebestätigungen!
Die Veranstaltung endet gegen 14 Uhr am Abbe-Zentrum Beutenberg.
 
 
ANMELDUNG 2018
Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bis zum ABI sollten sich direkt über das Internet, telefonisch, postalisch oder per E-Mail bei dem Institut ihrer Wahl bis zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung anmelden. Insgesamt stehen 182 Plätze zur Verfügung.

 
 
FORMULARE
Liste der Ansprechpartner der teilnehmenden Institute mit Anmeldeformular:
 
» Download: Forsche Schüler_Anmeldeformular mit Kontaktangaben 2018 (pdf, 400 kByte)
 
 
 
 
Wir möchten gern Fotos von der Veranstaltung machen und bitten daher um Ihr Einverständnis, diese verwenden zu dürfen.
 
» Download: Forsche Schüler_Fotofreigabeerklärung 2018 (pdf, 88 kByte)
 
 

PROGRAMM 2018 - Was bieten die einzelnen Institute an?

Das Programm für den Forsche Schüler Tag 2018 steht nun!
Anmeldungen sind ab sofort möglich:
 
» Download: Forsche Schüler Flyer 2018 (pdf, 2.4 MByte)
 
 
Logo CMB

Zentrum für Molekulare Biomedizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena
18 Plätze

Geniale Zellen
• Zellen sind Leben
• Zellen wandern, essen und vermehren sich
• Zellen können sogar lernen......

Ansprechpartner:
Dorith Schmidt
Telefon: 03641 / 9 39 56 30
Fax: 03641 / 9 39 56 02
E-Mail: dorith.schmidt@med.uni-jena.de
http://www.cmb.uni-jena.de

» Hier geht es zur Anmeldung beim CMB:
 
 
Logo IOF_2013

Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
12 Plätze
 
 
FS Bild 2013_Roberta IOFROBERTA - Ein Roboter auf dem Laufsteg
• Baue einen Roboter und programmiere ihn
• Lass deinen Roboter tanzen!

Lego nur für kleine Kinder? Roboter nur für Jungs? Programmierung nur für Freaks? Das könnt ihr vergessen! Das freundliche Roboter-Mädchen Roberta lädt euch ein, um euch bei einer Modenschau vom Gegenteil zu überzeugen: Jeweils zu zweit baut ihr euren eigenen Roboter aus dem Baukastensystem NXT von Lego. Gebt Roberta ein individuelles Aussehen und schickt sie auf den Laufsteg!
Die Bewegungen programmiert ihr selbst. Lasst euren Roboter laufen, drehen, tanzen,… Gestaltet eure eigene Choreografie! Aber passt auf, dass Roberta nicht vom Laufsteg fällt.

Dieser Kurs richtet sich vor allem an Mädchen im Alter von 14-16 Jahren.

Ansprechpartner:
Dr. Stefan Riehemann
Telefon: 03641 / 807 236
Fax: 03641 / 807 600
E-Mail: stefan.riehemann@iof.fraunhofer.de
http://www.iof.fraunhofer.de

» Hier geht es zur Anmeldung beim Fraunhofer IOF:
 
 
IPHT LOGO 228

Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT)
15 Plätze || Es sind leider schon alle Plätze vergeben worden! Es ist keine Anmeldung mehr möglich!

Mikroskope selbst gedruckt
Ein hochauflösendes Mikroskop einfach selbst basteln? Erfahrt, wie ihr mit einfachen und kostengünstigen Bauteilen ein Lichtmikroskop zusammenbauen könnt. (5 Plätze)

Mit was muss sich ein IT-Systemadministrator an einem wissenschaftlichen Institut beschäftigen?
Diese und andere Fragen wird euch unser junges EDV-Team gern beantworten und zeigen. (5 Plätze)

Schnupperkurs im Journalismus
Erhalte einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und verfasse eine eigene Pressemitteilung. Das Angebot richtet sich an Schülerzeitungsredakteure und alle, die sich für Journalismus interessieren. (5 Plätze)

Ansprechpartner:
Manuela Meuters
Telefon: 03641 / 206 065
Fax: 03641 / 206 044
E-Mail: manuela.meuters@leibniz-ipht.de
http://www.leibniz-ipht.de
 
 
HKI 2013

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie
Hans-Knöll-Institut -HKI-

30 Plätze || Es sind leider schon alle Plätze vergeben worden! Es ist keine Anmeldung mehr möglich!

Entdeckungsreise in die Welt der Mikroorganismen und Naturstoffe

In Reaktionsgefäßen, im Stickstoff-Bad und unter dem Mikroskop warten sie bereits auf euch: Mikroben in unterschiedlichsten Formen, ob lang und faserig oder kurz und kugelig. Unter dem Motto „Entdeckungsreise in die Welt der Mikroorganismen und Naturstoffe“ könnt ihr am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut in die spannende Welt der Mikroorganismen eintauchen. Ihr lernt wie diese winzig kleinen Lebewesen überhaupt gefunden und wie ihre Gene und Eiweiße im Labor und am Computer untersucht werden. Außerdem zeigen wir euch, dass sie nicht nur Krankheiten verursachen können, sondern auch als Produzenten von Antibiotika für die Medizin sehr wichtig sind.

Erfahrt mehr über die Arbeitsmöglichkeiten auf dem spannenden Gebiet der Mikrobiologie und Infektionsforschung und führt in kleinen Gruppen eigene Versuche durch, zum Beispiel zu folgenden Themen:

• Kleine Moleküle ganz groß - wie man Zellbestandteile sichtbar macht
• Von der Mikrobe zum Wirkstoff
• Invasion der Pilze - Vom Freund zum Feind
• Wie Naturstoffe unser Leben farbiger machen


Ansprechpartner:
Dr. Christine Vogler
Telefon: 03641 / 532 14 47
Fax: 03641 / 532 24 47
E-Mail: christine.vogler@leibniz-hki.de
http://www.leibniz-hki.de
 
 
FLI-LOGO_2015

Leibniz-Institut für Alternsforschung
Fritz-Lipmann-Institut (FLI)

12 Plätze || Es sind leider schon alle Plätze vergeben worden! Es ist keine Anmeldung mehr möglich!

Informationen zur Alternsforschung am FLI & Ausbildung zum Biologielaborant oder Tierpfleger für Forschung und Klinik

DNA-Isolation aus Obst & Gemüse
Was wir von Fischen lernen können - Der afrikanische Prachtgrundkärpfling Nothobranchius furzeri in der Alternsforschung am FLI
DNA – Bauplan des Lebens

Die Menschen in unserer Gesellschaft werden immer älter. In den letzten 100 Jahren ist unsere Lebenserwartung bereits um 30 Jahre gestiegen und steigt weiter an. Dabei möchte jeder möglichst bis ins hohe Alter gesund bleiben. Doch das Altern ist ein sehr komplexer Prozess, bei dem sowohl unser Erbgut als auch die Umwelt eine Rolle spielen. Welche Faktoren das Altern beeinflussen - wie und warum wir also altern - und was „schief“ läuft, wenn es zu altersbedingten Krankheiten kommt, wird am Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) untersucht.

Lernt mehr über die Altersforschung am FLI kennen und informiert euch über die Ausbildung zum/zur Biologielaborant/in oder Tierpfleger/in für Forschung und Klinik!

In einem kleinen Versuch könnt ihr DNA, den Träger der Erbinformationen, aus Tomate isolieren und anschließend lernen, wie man unter Verwendung des genetischen Codes seinen eigenen Namen darstellen kann.

Ansprechpartner:
Heidrun Lekscha
Telefon: 03641 / 65 63 33
Fax: 03641 / 65 63 51
E-Mail: forscheschueler@leibniz-fli.de
http://www.leibniz-fli.de
 
 
MPI-BGC 2013

Max-Planck-Institut für Biogeochemie
32 Plätze

Aktivitäten, Wissen und Forschung rund um das Erdsystem:

Als CO2-Detektive unterwegs
Mit CO2-Sensor und Schreibutensilien bewaffnet gehen die CO2-Detektive in Jena der Spur des Kohlenstoffs in Form von Kohlendioxid nach. Wir lösen zusammen folgende knifflige Fälle: Wie kann ich die CO2-Konzentration messen? Wo ist die Konzentration von Kohlenstoffdioxid hoch oder niedrig, und warum? Entsprechen die Messungen unseren Erwartungen, was erscheint uns merkwürdig und wie kann dieser Unterschied erklärt werden? Wie kann ich die Messdaten so darstellen, dass meine Fragen beantwortet werden?

Drohnen für atmosphärische Messungen
Zu diesem Programmpunkt ist keine Anmeldung mehr möglich, es sind schon alle Plätze vergeben worden!
Multikopter, besser bekannt als "Drohnen", sind faszinierende Fluggeräte. Viele Menschen nutzen sie in ihrer Freizeit, um Fotos und Videos aus der Vogelperspektive aufzunehmen oder um Rennen damit zu fliegen. Aber Multikopter können noch viel mehr, nämlich wissenschaftliche Daten liefern - wenn sie mit den richtigen Geräten ausgerüstet werden. Wir bauen einen kleinen Multikopter so um, dass er die Temperatur, den Druck und die relative Feuchte der Umgebungsluft messen kann, und führen damit Messungen in verschiedenen Höhen durch. Außerdem lernst du, wie diese Fluggeräte funktionieren und was du bei ihrem Einsatz beachten solltest.

Albedo-Effekt und Spurengasmessungen in der Atmosphäre
Dieser Workshop wird leider aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden können!
Hier lernst Du etwas über die Albedo, sie ist ein wichtiger Klimafaktor. Lass Dich überraschen! Hoch über den Dächern von Jena befindet sich unsere Wetterstation. Genieße den Ausblick und erfahre etwas über die verschiedenen Messtechniken von Spurengasen in der Atmosphäre.

Der Boden unter unseren Füßen
Der Boden, über den wir tagtäglich laufen, wimmelt nur so vor Leben. So kann zum Beispiel ein Teelöffel Waldboden bis zu 100 Millionen Bakterien, 30.000 Einzeller, 1000 Fadenwürmer und 60 km Pilzfäden enthalten. Die unterirdische "Erdbevölkerung" ist also weitaus größer als die oberirdische. Diese Gemeinschaft ist unermüdlich damit beschäftigt, Stoffkreisläufe am Laufen zu halten, indem sie abgestorbene Pflanzenteile zerkleinert und zersetzt und so Nährstoffe wieder für Pflanzen verfügbar macht. Ohne sie wäre oberirdisches Leben nicht möglich. Du erfährst, wie wir den Boden untersuchen und welche Informationen wir daraus erhalten.

Flora Incognita – die App zur Pflanzenbestimmung
Wiesenblumen, wilde Orchideen, Blütenpflanzen am Wegrand, aber wie heißen sie nur?
Mit unserer Flora Capture App könnt Ihr die heimischen Blütenpflanzen bestimmen. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Pflanzen am besten fotografiert und wie Ihr mithelfen könnt, unsere Bilddatenbank zu bestücken. Bitte bringt ein Smartphone mit!

Es stehen je Projekt 8 Plätze zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Susanne Héjja
Telefon: 03641 / 57 68 01
Fax: 03641 / 57 78 60
E-Mail: shejja@bgc-jena.mpg.de
http://www.bgc-jena.mpg.de

» Hier geht es zur Anmeldung beim MPI-BGC
 
 
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Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
25 Plätze

Was ist denn "chemische Ökologie" und was hat Chemie überhaupt mit Ökologie zu tun? Diese Frage stellen sich viele, die zum ersten Mal von unserer Forschungsrichtung hören. Der Begriff "Ökologie", der übrigens auf den Jenaer Evolutionsbiologen Ernst Haeckel (1834-1919) zurückgeht, beschreibt die Beziehungen und Wechselwirkungen, die Lebewesen miteinander und mit ihrer Umwelt eingehen. Im Ökosystem Wiese gibt es zum Beispiel verschiedene Pflanzen, Insekten und kleine Säugetiere sowie unzählige Kleinstlebenwesen, die vor allem im Boden zu finden sind. Diese Organismen stehen miteinander in Beziehung: Bienen bestäuben Blüten, Schmetterlingsraupen fressen an Blättern, Pilze im Boden helfen den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme, nützliche und schädliche Bakterien besiedeln Tiere und Pflanzen. Chemische Signale spielen bei alle diesen Wechselwirkungen eine entscheidende Rolle: Insekten finden die Blüten, die sie bestäuben, durch deren Duft. Pflanzen bilden chemische Abwehrstoffe, wie Gifte oder Verdauungshemmer, um unliebsame Schädlinge loszuwerden. Pflanzen können über ober- wie unterirdische Botenstoffe Räuber anlocken, die ihre Schädlinge fressen. Auch das Zusammenleben von Pflanzen mit Bodenpilzen wird über Lockstoffe ermöglicht.

In den Forsche-Schüler-Workshops möchten wir euch Einblicke in unsere Forschung geben und auch ein paar der Methoden vorstellen, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anwenden, um neue Erkenntnisse auf dem faszinierenden Gebiet der chemischen Ökologie zu gewinnen.

Die Workshops im Einzelnen:

Das biochemische Fotolabor - oder wie fotografiert man Proteine?

Entdeckt! Wir machen Abwehrstoffe im Mais sichtbar

Der Duft, auf den Fliegen fliegen

Der süße Duft der Nacht - wie Nachtschwärmer zu ihrem Nektar finden

Die chemischen Tricks der Blattkäfer im Kampf gegen Räuber und Konkurrenten

Was macht eigentlich den Senf so scharf?
Viele Pflanzen haben für uns Menschen einen typischen Geschmack. Die Pflanzen haben diesen Geschmack im Laufe der Evolution natürlich nicht für uns Menschen entwickelt. Vielmehr sind die Geschmacksstoffe oftmals eigentlich Pflanzenabwehrstoffe. Am Senf schätzen wir zum Beispiel die typische Schärfe, die von Senfölglycosiden erzeugt wird. Wir wollen messen, wie viel von diesen „Scharfmachern“ in Senfsamen enthalten ist.

Vom Geschmack und Duft der Kräuter
Warum ist das Aroma von Kräutern so einzigartig? Kräuter bilden spezielle Inhaltsstoffe, die ihnen einen charakteristischen Duft und Geschmack verleihen. Diesen Inhaltsstoffen wollen wir in verschiedenen typischen Küchenkräutern auf die Spur kommen, indem wir pflanzliche Extrakte herstellen und diese mittels moderner Analyse-Methoden, wie zum Beispiel Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung, untersuchen.

Ansprechpartner:
Angela Overmeyer
Telefon: 03641 / 57 21 10
Fax: 03641 / 57 10 02
E-Mail: overmeyer@ice.mpg.de
http://www.ice.mpg.de/ext/forscheschueler2016.html

» Hier geht es zur Anmeldung beim MPI-CE
 
 
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Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte
38 Plätze

Das 2014 gegründete Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte erforscht grundlegende Fragen der menschlichen Evolution und Geschichte, etwa die Besiedlungsgeschichte der Welt, die Anpassungen des Menschen an veränderte Klima- und Umweltbedingungen oder die Verbreitung und Ausdifferenzierung von Sprachen und Kultur. Dabei nutzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ansätze aus ganz unterschiedlichen Disziplinen; neben Informationen aus historischen Quellen, archäologischen Funden und klassischen Sprachvergleichen liefern insbesondere naturwissenschaftliche Ansätze aus Genetik, Computerwissenschaften, Phylogeographie und Analytik die Datengrundlage, um Aufschluss über unsere Vergangenheit zu erhalten.

Am Forsche Schüler Tag könnt ihr zwischen folgenden Programmpunkten auswählen:

• Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind
Warum Hunde Zeichen verstehen, Papageien zählen können und Buschhäher für die Zukunft planen: Seit Jahrhunderten stellen wir Menschen uns immer wieder die Frage: Was unterscheidet uns von den Tieren? Was können wir, was Tiere nicht können? Sind wir einzigartig? In einem Vortrag mit vielen Fotos und Filmsequenzen berichten wir von spannenden Experimenten und überraschenden Erkenntnissen aus der vergleichenden Psychologie. Denn unser Wissen darüber, was Tiere alles können, hat sich in kurzer Zeit grundlegend gewandelt. Es zeigt sich, dass wir Menschen gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer dachten.

In dem Vortrag stellen wir nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vor, sondern beschreiben auch die Untersuchungen selbst auf anschauliche Art und Weise. Im Anschluss an den Vortrag haben die Schüler die Möglichkeit ein paar einfache Tests mit Hunden live zu erleben. Die Schüler/-innen können - nach Absprache - ihren eigenen Hund mit ans Institut bringen. Der Hund sollte sich in einer fremden Umgebung sicher fühlen, keine Angst vor fremden Menschen haben und durch Futter oder Spielzeug motivierbar sein.
(10 Plätze, empfohlen ab Klasse 8)

• Kostbare Kulturen: Wie Tiere, Bakterien und Menschen gemeinsam Käse machen
Vor mehr als 10.000 Jahren haben Menschen begonnen, Haustiere zu halten und ihre Milch zu verarbeiten. Im Gegensatz zu Milch, die schnell schlecht wird, kann Käse mehrere Monate oder sogar Jahre gelagert werden. So war Käse zum Beispiel eines der wichtigsten Nahrungsmittel der frühen Seefahrerinnen und Matrosen. Diese Haltbarmachung ist nur mit Hilfe von Mikroorganismen möglich, die sich gemeinsam mit den Menschen und ihren Haustieren im Laufe der Jahrtausende weiter entwickelt haben.
In diesem Workshop lernt ihr aber nicht nur spannende Details über die Geschichte der Milchverarbeitung kennen - wir werden gleichzeitig auch selber Käse machen, den wir am Ende selbst verkosten werden.
(10 Plätze, empfohlen für Schüler/-innen ab Klasse 8)

• Gestalte dein eigenes Steinwerkzeug!
Dieser Workshop wird leider aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden können!
Wie kann man aus Stein Handäxte, Pfeilspitzen, Faustkeile oder andere Werkzeuge herstellen? Gestalte dein eigenes Steinwerkzeug aus Flintstein und erfahre das Wichtigste über die Materialien und Techniken, die unsere Vorfahren schon vor über zwei Millionen Jahren nutzten, um Werkzeuge für die Jagd, zur Bearbeitung von Tierhäuten und Verarbeitung von Pflanzen zu fertigen.
Diese Veranstaltung wird zweisprachig Englisch/Deutsch durchgeführt.
(10 Plätze, empfohlen für Schüler/-innen ab Klasse 8)

• Naturwissenschaftliche Archäologie - was machen Archäologinnen und Archäologen im Labor?
Findet heraus, wie Archäologen und Archäologinnen mit modernsten Labormethoden arbeiten, um etwas über die Gewohnheiten unserer Vorfahren herauszufinden! Sie analysieren archäologische Fundstücke, wie Mumien, Knochen, pflanzliche Überreste, Tonscherben oder Zahnstein, mit dem Ziel etwas über die Ernährung der Menschen früher, ihre Lebenshaltungsformen und Wanderungsbewegungen zu erfahren.
Probiere Laborschutzbekleidung, wie sie für hochreine Labore benötigt wird, um eine Verunreinigung (Kontamination) der Proben zu vermeiden. Bereite Proben für die Analyse an Massenspektrometern vor*. Stelle chemische Lösungen** her, mit denen archäologischer Zahnstein demineralisiert wird und Rückstände aus Tonkrügen gelöst werden können, um diese anschließend in der Protein-Analyse zu untersuchen. Unter dem Mikroskop können prähistorische Getreidesamen angeschaut werden.
(8 Plätze, empfohlen für Schüler/-innen der Klassenstufen 8 bis 10)

*Wenn du eigene Haare oder Nägel untersuchen möchtest, brauchst du die schriftliche Erlaubnis deiner Eltern (ein entsprechendes Formular schicken wir dir nach der Anmeldung zu).

**Chemische Lösungen werden durch Wasser und Haushaltsessig für die Probenvorbereitung ersetzt, da aus rechtlichen Gründen keine gefährlichen Chemikalien eingesetzt werden können.


Ansprechpartner:
Anne Gibson / Petra Mader
Telefon: 03641 / 686 950 oder 03641/ 686 960
Fax: 03641 / 686 990
E-Mail: presse@shh.mpg.de
http://www.shh.mpg.de

» Hier geht es zur Anmeldung beim MPI-SHH
 
 

Bilder von vorherigen FORSCHE SCHÜLER-Tagen


Forsche Schüler 2013-01
Forsche Schüler vor dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
(Foto: Angela Overmeyer)
 
 
Forsche Schüler 2013-02
Forsche Schüler aus dem Hans-Knöll-Institut auf dem Weg zum Abschlussvortrag ins Abbe-Zentrum Beutenberg
 
 
Forsche Schüler 2013-04
Forsche Schüler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie genießen das Frühlingswetter.
 
 
Forsche Schüler 2013-05
Forsche Schüler Gruppe, die an dem Programm des Fritz-Lipmann-Institutes teilgenommen hat.
 
 
Forsche Schüler 2013-05
Forsche Schüler beim Abschlussvortrag, nachdem sie im Fraunhofer IOF selbst gebaute Roboter tanzen lassen haben.
 
 
Forsche Schüler 2013-06
Fast 100 Schülerinnen und Schüler und ihre Betreuter nahmen am Abschlussvortrag "Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weitergehen kann" teil.

 
 
Forsche Schüler 2013-07
Dr. Jan Kellmann (Max-Planck-Institut für chemische Ökologie) zeigt eindrucksvoll anhand einer Darstellung der deutschen Alterspyramide Chancen und Perspektiven der Schüler im Hinblick auf ihren beruflichen Werdegang auf.

 
 
Forsche Schüler 2013-08
 
 
FS 2012_MPI-CE_08
 
 

FORSCHE SCHÜLER Tag 2012
(Fotos: Angela Overmeyer, MPI für chem. Ökologie)


FS 2012_MPI-CE_01
 
 
FS 2012_MPI-CE_02
 
 
FS 2012_MPI-CE_03
 
 
FS 2012_MPI-CE_04
 
 
FS 2012_MPI-CE_05
 
 
FS 2012_MPI-CE_06
 
 
FS 2012_MPI-CE_07
 
 
Forsche Schüler 2010_MPI-CE_07
 
 
 
 
Bild:
Der nächste FORSCHE SCHÜLER-Tag findet am 26.04.2018 statt!