Aktuelles

 
23.11.2016 MPI-CE_Prof. Ian T. Baldwin im Rang eines AAAS Fellow
Die American Association for the Advancement of Science (AAAS) hat Ian T. Baldwin, Direktor am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena, in den Rang eines Fellows erhoben. mehr...
 
16.11.2016 FLI_1,60 Mio. Euro für Jenaer Alternsforscher - Francesco Neri erhält hochdotierten Kovalevskaja-Preis
In Anerkennung seiner Forschungsarbeit wurde der Jenaer Nachwuchsforscher Dr. Francesco Neri am 15. November 2016 mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet, einem der höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Der Juniorgruppenleiter am Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) wird damit die molekularen Ursachen der Krebsentstehung im Alter erforschen. mehr...
 
15.11.2016 MPI-BGC_Rekordanstieg des atmosphärischen CO2 aufgrund geschwächter Aufnahme in der Biosphäre
Obwohl die anthropogenen Emissionen in 2015 nur sehr gering angestiegen sind, markiert die Zunahme von 23Gt Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre pro Jahr einen neuen Wachstumsrekord. Sie übertrifft damit auch den Zuwachs der vorherigen Dekade, der im Durchschnitt bei 16 Gt CO2 pro Jahr lag. Das Jahr 2016 könnte mit 25 Gt CO2 pro Jahr einen weiteren Rekord aufstellen. Die atmosphärische CO2-Konzentration liegt nun um 44 Prozent höher als in vorindustrieller Zeit und ist damit die höchste der letzten 800 000 Jahre.  mehr...
 
15.11.2016 MPI-BGC_Große Windparks bremsen den Wind und senken die Energieeffizienz
Windenergie trägt maßgeblich zum steigenden Anteil kostengünstiger, erneuerbarer Energie bei. Aber kann sich dieser Trend über die nächsten Jahrzehnte weiter so fortsetzen? Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, gerade erschienen in den Proceedings of the National Academy of Sciences, USA, senkt diese Erwartung für die großflächige Energiegewinnung mit Windparks erheblich. mehr...
 
14.11.2016 MPI-CE_Pflanzen statten ihre Organe unterschiedlich chemisch aus
Wissenschaftler weisen mit Hilfe von computerbasierten Metabolomanalysen die hohe gewebespezifische Vielfalt von Stoffwechselprodukten in Pflanzen nach.
Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Heidelberg ist es jetzt gelungen, die Vielfalt und unterschiedliche Anreicherung von chemischen Substanzen in Pflanzengeweben der ökologischen Modellpflanze Nicotiana attenuata aufzuklären. Die Ergebnisse wurden mit Hilfe computerbasierter Metabolomanalysen und informationstheoretischen Modellen erzielt. Der eigens für die Studie entwickelte Forschungsansatz ermöglicht die Erforschung des Pflanzenstoffwechsels auf der Ebene einzelner Organe. Somit können die vielfältigen Pflanzenstoffe effizienter erfasst und die Gene, die ihre Biosynthese und Regulierung steuern, schneller identifiziert werden. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, November 2016, DOI: 10.1073/pnas.1610218113) mehr...
 
07.11.2016 MPI-CE_Abhängigkeit kann ein evolutionärer Vorteil sein
An ihre Umwelt angepasste und von anderen abhängige Bakterien wachsen besser.
Es ist eine weitverbreitete Annahme, dass es für Lebewesen vorteilhaft ist möglichst unabhängig von anderen zu sein. Einem Forscherteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie ist es nun gelungen experimentell zu zeigen, dass es ganz im Gegenteil für Bakterien sinnvoll sein kann ihre Autonomie zur Herstellung von Stoffen aufzugeben und sich von anderen abhängig zu machen. Dies bedeutet, dass nicht nur der Erwerb neuer Eigenschaften, sondern auch der Verlust von bestimmten Fähigkeiten die evolutionäre Anpassung von Bakterien an die Umwelt – und möglicherweise auch anderen Organismen – vorantreibt (PLOS Genetics, DOI: 10.1371/journal.pgen.1006364). mehr...
 
03.11.2016 MPI-CE_Pflanzenwurzeln im Dunkeln sehen Licht
Vom Spross in die Wurzel übertragenes Licht aktiviert Lichtrezeptoren in der Wurzel und löst dort lichtabhängige Wachstumsreaktionen in Pflanzen aus.
Forschern und Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Nationalen Universität Seoul in Korea konnten erstmalig zeigen, dass Wurzeln der Ackerschmalwand direkt auf Licht reagieren, das vom Spross in die unterirdischen Pflanzenteile übertragen wird. Wurzeln können so das Pflanzenwachstum an die Lichtbedingungen der Umgebung anpassen. (Science Signaling, November 2016, DOI: 10.1126/scisignal.aaf6530). mehr...
 
25.10.2016 MPI-BGC_Im Regenwald sorgt Regen für neuen Regen
Im Amazonasgebiet bringt Abwind bei Niederschlag Aerosolpartikel aus großen Höhen herunter in die Luftschicht, aus der Wolken entstehen.

In einer gemeinsamen Studie haben Wissenschaftler untersucht, wie sich Wolken und damit Regen über dem Amazonasregenwald entwickeln. Sie fanden heraus, dass dort winzige Aerosolpartikel, die anschließend zu Wolkenkeimen werden, aus höheren atmosphärischen Schichten in die Luftschicht gebracht werden, aus der Wolken entstehen. Dafür sorgen die Abwinde, die bei Regen entstehen. Regen ist im Amazonaswald also die Voraussetzung für neuen Regen. Da es in diesem Gebiet keine Aerosolpartikel aus anthropogenen Quellen gibt, könnten diese Erkenntnisse erklären, wie Wolken und Niederschlag vor der Industrialisierung entstanden.  mehr...
 
14.10.2016 MPI-BGC_Artenvielfalt in Wäldern erhöht Produktivität
In einer weltweit durchgeführten Studie, die heute im Fachjournal „Science“ veröffentlicht wurde, haben Wissenschaftler den Einfluss der Artenvielfalt auf die Produktivität von Naturwäldern unter-sucht. Dafür sind Daten von mehr als 770.000 Probeflächen aus 44 Ländern ausgewertet worden. Die Studie erfasst 8737 Baumarten aus den unterschiedlichsten Waldökosystemen, von Mangroven über tropische Feuchtwälder, nord- und mitteleuropäische Nadel- und Laubwälder, Tundren und Trockensavannen bis hin zu mediterranen Naturwäldern. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Artenrückgang zu massiven Einschnitten bei der Produktivität der Wälder führt. Nachhaltig bewirtschaftete Wälder haben aber auch bei geringer Artenzahl eine höhere Produktivität als Naturwälder. mehr...
 
13.10.2016 HKI_Von Zellfabriken und neuen Bioprozessen
Jahreskongress Biotechnologie 2020+ am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – mehr...
 
13.10.2016 MPI-CE_Maisschädling: Das Gehirn, nicht die Nase, sorgt für die richtige Partnerwahl
Die Pheromonkommunikation von Maiszünslern wird über kleine Änderungen im Gehirn gesteuert

Wie findet eine männliche Motte die richtige Partnerin, wenn zwei ähnliche Stämme weiblicher Motten mit ihren Pheromonen locken? In vielen Arten sind die Unterschiede in den Insektenantennen, mit denen die Mottenmännchen die Lockstoffe riechen, für die Wahl der Partnerin verantwortlich. Beim Maiszünsler scheinen jedoch Veränderungen im Hirn der Männchen die Wahl zwischen den zwei zur Verfügung stehenden Weibchenstämmen zu bestimmen. Dies konnte jetzt ein Team von Wissenschaftlern der Universität Amsterdam, der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie zeigen (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Early Edition, 3. Oktober 2016, DOI: 10.1073/pnas.1610515113). mehr...
 
13.10.2016 HKI_Biotechnologie 2.0 – Brauchen wir noch Zellen?
Jahreskongress der Biotechnologen in Jena mit öffentlicher Podiumsdiskussion

Jena. Zum Jahreskongress Biotechnologie 2020+ treffen sich Wissenschaftler, Fördermittelgeber und Vertreter der Industrie am 11. und 12. Oktober am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut in Jena. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Podiumsdiskussion eingeladen, um sich über neue Trends in der Biotechnologie und deren Umsetzung in der Industrie zu informieren. mehr...
 
13.10.2016 HKI_Chemische Waffen für den Kampf im Verborgenen
So wie die Maus gelegentlich Opfer einer Katze oder eines Mäusebussards wird, haben auch Bakterien mit den unangenehmen Seiten der Nahrungskette zu kämpfen. Dass einige dabei nicht ganz wehrlos sind, zeigten jetzt Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena. Sie entdeckten eine neue Familie chemischer Verbindungen, die Pyreudione. Diese schützen manche Bakterien vor dem tödlichen Angriff durch räuberische Amöben. Ihre überraschenden Ergebnisse veröffentlichten sie im angesehenen Fachjournal Angewandte Chemie International Edition. mehr...
 
22.09.2016 witelo, ein Ort der Ideen im Land der Ideen
Für das Projekt "witelo - Netzwerk der wissenschaftlich-technischen Lernorte in Jena" wird der witelo e. V., in dem auch der Beutenberg Campus Mitglied ist, am Mittwoch, den 21. September 2016, im bundesweiten Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" als Preisträger geehrt. Zum Thema "NachbarschafftInnovation - Gemeinschaft als Erfolgsmodell" beantwortet das Projekt in der Kategorie Bildung die Frage, wie die Lust auf Technik bei Schülern durch die Verknüpfung außerschulischer Lernorte gesteigert werden kann.  mehr...
 
22.09.2016 MPI-CE_Architektur des Riechens: Glomeruli im Riechhirn besitzen einzigartige Struktur
Verschaltungseinheiten aus Riechsinneszellen im Hirn von Drosophila melanogaster lassen Rückschlüsse auf ihre Funktion und ökologische Relevanz zu. mehr...
 
16.09.2016 FLI_Sepsis: Ist ein schwerer Verlauf Veranlagung? Wissenschaftler aus Jena und Ulm untersuchten den Zusammenhang zwischen den Genen von Sepsispatienten und der Schwere des Krankheitsverlaufes.
Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Zustand, zu dem es kommt, wenn die Reaktion des Körpers auf eine Infektion das eigene Gewebe schädigt. Eine Sepsis kann im Zusammenhang mit jeder Infektion auftreten. Wird sie nicht schnell erkannt und behandelt, endet sie oft tödlich. Zahlreiche Komponenten haben einen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung, und es ist schon seit längerem bekannt, dass auch die genetische Grundausstattung des Patienten eine wesentliche Rolle spielt. mehr...
 
15.09.2016 MPI-CE_Der Lockruf des Kots
Wie auch viele andere Insekten, geben Essigfliegen Lockstoffe ab, um ihre Artgenossen zu einer interessanten Futterquelle rufen. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnte in einer neuen Studie zeigen, dass auch der Kot der Essigfliegen Lockstoffe enthält. Mit Fliegenkot bedeckte Früchte sind für andere Fliegen besonders attraktiv. Früchte scheinen besonders leicht verdaulich zu sein, wenn schon viele Artgenossen daran gefressen haben. Die neuen Forschungsergebnisse sind der erste Schritt, die Bedeutung von Kot für die Kommunikation von Essigfliegen zu verstehen. (Journal of Chemical Ecology, doi:10.1007/s10886-016-0737-4). mehr...
 
30.08.2016 Carl Zeiss – ein Glücksfall für Jena
Von Carl Zeiss zum Beutenberg Campus
Der 200. Geburtstag von Carl Zeiss wird am 11. September 2016 mit zahlreichen Veranstaltungen in der Jenaer Innenstadt gefeiert. So können alle am Leben und Schaffen dieser Jenaer Gründerpersönlichkeit teilhaben. Auf der Carl Zeiss Route, die durch die Innenstadt führt, findet man die Forschungsinstitute des Beutenberg Campus in der Goethe-Galerie. Dort können Groß und Klein erfahren, was aus dem Erbe von Carl Zeiss entstanden ist.  mehr...
 
29.08.2016 MPI-CE_Motte nutzt die Abwehrstoffe von Physalis-Früchten
Die Beeren stärken das Immunsystem der auf Physalis spezialisierten Motte Heliothis subflexa
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, dass die Motte Heliothis subflexa von den Inhaltsstoffen der Physalis-Früchte profitiert. Die Falter zweckentfremden dabei die Stoffe, die eigentlich Insekten abwehren sollen, zum eigenen Vorteil.Sogenannte Withanolide in Physalis schwächen das Immunsystem von Insekten und sind daher wirksame Abwehrsubstanzen gegen Fraßfeinde. Die untersuchte Mottenart nutzt diese Substanzen erstaunlicherweise, um ihr eigenes Immunsystem anzukurbeln. Die Withanolide schützen die Motte außerdem vor schädlichen Auswirkungen bakterieller Krankheitserreger. Die aktuelle Studie zeigt diesen unerwarteten Vorteil, der durch die Spezialisierung auf eine bestimmte Wirtspflanze entstanden ist. (Nature Communications, August 2016, doi: 10.1038/NCOMMS12530). mehr...
 
26.08.2016 Science & Society - Öffentliche Vortragsreihe: Wir werden älter! Was bedeutet das für Stadt und Land?
Prof. Bernhard Müller, Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Professor für Raumentwicklung der TU Dresden, spricht am 1. September 2016 um 16 Uhr innerhalb der Vortragsreihe „Science & Society“ zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Stadt und Land und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Sein Vortrag „Wir werden älter! Was bedeutet das für Städte und Regionen?“ findet im Hörsaal des Abbe-Zentrums auf dem Beutenberg-Campus in Jena statt. Die Veranstaltung wird vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), dem Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing und dem Beutenberg-Campus organisiert. mehr...
 
19.08.2016 HKI_Pilzkeratitis: Wissenschaftler informieren im Rahmen der Kontaktlinsenwoche
Nationales Referenzzentrum für Invasive Pilzinfektionen erforscht die Erreger und berät Ärzte zur Therapie
Jena. Kontaktlinsen können eine Quelle für Infektionen des Auges sein – insbesondere, wenn sie unsachgemäß verwendet werden oder es an der Hygiene mangelt. Besonders gefährlich ist die Pilzkeratitis, bei der Schimmelpilze die Hornhaut angreifen. Deutsche und amerikanische Wissenschaftler erforschen die Ursachen und Möglichkeiten der Therapie. Die Mediziner der amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) starten jetzt im Rahmen der Kontaktlinsenwoche eine Informationskampagne. mehr...
 
17.08.2016 MPI-BGC_Hohe Artenvielfalt in allen Organismengruppen entlang der Nahrungskette nützt den Menschen
Je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen, der von den vielfältigen, kostenlos erbrachten Leistungen der Natur profitiert. Das ist das Ergebnis einer Studie von über 300 Forschenden unter Führung der Universität Bern, an der auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena beteiligt waren. mehr...
 
28.07.2016 FLI_Kampf der Klone - Leibniz-Forscher des FLI erhält Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung
Warum altern Zellen und Gewebe und was sind die genetischen und molekularen Ursachen? Dieser Frage geht der italienische Nachwuchsforscher Dr. Francesco Neri ab sofort am Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena nach. Seine Arbeiten werden im November dieses Jahres mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet, einem der höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. mehr...
 
13.07.2016 Fraunhofer IOF_Green Photonics: Gewinner des Nachwuchspreises 2016 stehen fest
Zur Förderung der angewandten Forschung verleiht die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich den Green Photonics Nachwuchspreis an junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Im Rahmen der Laser Display and Lighting Conference (LDC) wurden am 4. Juli 2016 in Jena die besten akademischen Arbeiten zu Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz oder Umweltschutz geehrt. Insgesamt acht Forscher und Forscherinnen erhielten die Auszeichnung - das Fraunhofer IOF punktete dabei insbesondere bei den STIFT Sonderpreisen.  mehr...
 
05.07.2016 ACP_Abbe Center of Photonics wird am Beutenberg Campus feierlich eingeweiht
Optik und Photonik haben in Jena eine lange Tradition. Dabei ist der Name Ernst Abbes - neben denen von Carl Zeiss und Otto Schott - seit mehr als 100 Jahren untrennbar mit der Stadt, ihrer Wirtschaft und Forschung verbunden. Optik und Photonik bilden auch heute in Jena einen der herausragenden Forschungsschwerpunkte, der national wie international hohes Ansehen genießt - und das ebenfalls unter dem Namen Ernst Abbes. mehr...
 
30.06.2016 MPI-CE_Jasmonatarmer Tabak ist für Säugetiere ein gefundenes Fressen
Der Kojotentabak Nicotiana attenuata bildet ein starkes Nervengift: Nicotin. Die Nicotinproduktion wird durch Jasmonate, pflanzliche Hormone, je nach Bedarf oder Befall gesteuert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, der Universität Bern und der Washington State University konnten nun zeigen, wie wichtig diese Hormone für das Überleben der Pflanzen in der Natur sind, wenn sie von Säugetieren angefressen werden. Pflanzen, die aufgrund einer genetischen Veränderung einen Jasmonat-Mangel aufwiesen, wurden sowohl von Insekten als auch von Wirbeltieren stärker attackiert. Während sich Insektenbefall jedoch kaum auf die Blütenbildung auswirkte, befallene Pflanzen also trotzdem ausreichend Samen bilden konnten, schädigten gefräßige Säugetiere die pflanzliche Reproduktionsfähigkeit nachhaltig. Dabei spielte das Nicotin als Abwehr gegen Säugetiere eine entscheidende Rolle. Besonders Kaninchen fanden Tabakpflanzen, in deren Stängeln kein Nicotin mehr gebildet wurde, sehr appetitlich. Das Gift ist in den äußeren Gewebeschichten der Stängel ein besonders effektiver Schutz. Die Studie, die die jasmonatgesteuerte pflanzliche Verteidigung gegen Säugetiere in der Natur untersucht, wurde jetzt in der Zeitschrift eLife veröffentlicht (eLife, Juni 2016, DOI: 10.7554/eLife.13720). mehr...
 
28.06.2016 MPI-BGC_ Frühwarnsystem für kritische Veränderungen von Ökosystemen
Internationale Experten diskutierten am Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, den Zustand von Ökosystemen der Landoberfläche. Im Vordergrund stand dabei aber nicht nur die Erfassung des momentanen Zustands, sondern auch der stetigen Veränderungen von Ökosystemen. Für deren Analyse wird eine neue Methodik verwendet, eine vielversprechende Kombination von neuartigen Satellitendaten mit lokalen Beobachtungen und innovativen Verfahren aus der Informatik. Darüber hinaus arbeiten die Forscher derzeit an Frühwarnsystemen zur Erkennung möglicherweise dramatischer Veränderungen unserer Umwelt. mehr...
 
27.06.2016 MPI-CE_Sandra Irmisch als herausragende Nachwuchswissenschaftlerin mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet
Pflanzen wehren sich mit Duft, wenn sie von pflanzenfressenden Tieren angegriffen werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena sprechen dabei oft von einem „chemischen Hilferuf“ der Pflanzen. Die Biochemikerin Sandra Irmisch hat den Hilferuf von Pappeln erforscht. Für ihre Doktorarbeit untersuchte sie die molekularen Grundlagen der flüchtigen chemischen Verbindungen, die die Bäume als Reaktion auf Schädlingsbefall abgeben. Ende 2014 erhielt sie dafür von der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Doktortitel mit der Auszeichnung „summa cum laude“. Die Max-Planck-Gesellschaft hat diese Arbeit jetzt als besondere wissenschaftliche Leistung mit der Otto-Hahn-Medaille prämiert. mehr...
 
07.06.2016 FSU-IAP_Dr. Robert Keil erhält einen der ersten Carl Zeiss Awards for Young Researchers
Zu Ehren des 200. Geburtstag von Carl Zeiss in diesem Jahr wurde vom Ernst-Abbe-Fonds der „Carl Zeiss Award for Young Researchers“ ausgeschrieben.
Mit diesem Preis sollen vielversprechende Jungwissenschaftler(innen) auf dem Gebiet der Optik und Photonik gewürdigt werden, die mindestens innerhalb der ersten drei Jahre nach ihrer Promotion eine herausragende wissenschaftliche Arbeit in einer international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert haben. mehr...
 
03.06.2016 IPHT_Präsident der Republik Tatarstan zu Besuch am IPHT
Rustam Minnichanow, Präsident der Republik Tatarstan, besuchte am 3. Juni in Begleitung von Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT). Sein besonderes Interesse galt innovativen optischen Lösungen für Anwendungen in den Bereichen Medizin, Sicherheit und Lebenswissenschaften.  mehr...
 
03.06.2016 IPHT_Raman-Technologien in die Klinik bringen
Auf dem Jahrestreffen der europäischen COST Action Raman4Clinics haben sich Forschungsgruppen aus 21 europäischen Ländern auf die nächsten Schritte geeinigt, um Raman-Messverfahren in der klinischen Diagnostik zu etablieren. Dazu gehören Kalibrierung von Instrumenten, Ringversuche an Standardproben sowie einheitliche Probenpräparationen und Datenanalyse. Mögliche Anwendungen liegen in der therapeutischen Überwachung von Medikamentendosierungen, Identifikation von Infektionserregern, Typisierung von Zellen und Erkennung von Tumorgrenzen.  mehr...
 
01.06.2016 Fraunhofer IOF_Jenaer Optik auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin
Die ILA 2016 nimmt eine führende Position als Kongressmesse für die gesam-te Welt der Luft- und Raumfahrt ein: Vom 1. bis 4. Juni ist sie der Treffpunkt für Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Der diesjährige Fokus liegt auf den Themen »Nachhaltigkeit« und »technologische Innovationen«. Auch das Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF ist vor Ort und zeigt Freiform- und Metalloptiken für die Weltraumforschung. mehr...
 
31.05.2016 MPI-CE_Stabschrecken produzieren bakterielle Enzyme selbst
Viele Tiere sind auf Darmbakterien angewiesen, um ihre Nahrung verdauen zu können. Symbiotische Mikroorganismen produzieren wichtige Verdauungsenzyme, die zusammen mit den Enzymen ihrer Wirte Nahrungsbestandteile zersetzen können. Viele pflanzenfressende Insekten brauchen mikrobielle Enzyme, zum Beispiel Pektinasen, um bestimmte Bestandteile pflanzlicher Zellwände abzubauen. Einige Insekten haben diese Abhängigkeit jedoch erstaunlicherweise überwunden, wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena jetzt entdeckten: Sie fanden heraus, dass Stabschrecken bakterielle Enzyme selbst produzieren können. Die Enzym-Gene sind dabei von Vorfahren der Darmmikroben in das Erbgut der Stabschrecken gelangt. Die Forscher berichten von diesem neuen Fall von „horizontalem Gentransfer“ in der Zeitschrift Scientific Reports (Scientific Reports, Mai 2016, DOI: 10.1038/srep26388) mehr...
 
29.05.2016 HKI_Pilze und Pflanzen gehen gleiche Wege in der Alkaloid-Synthese
Der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus bildet eine Gruppe bislang unbekannter Naturstoffe, die in Anlehnung an pflanzliche Isochinolin-Alkaloide als Fumisoquine bezeichnet werden. Forscher aus Jena kamen den neuen Substanzen gemeinsam mit amerikanischen Kollegen auf die Spur, als sie das Genom des Pilzes näher unter die Lupe nahmen. Die Substanzfamilie der Isochinolin-Alkaloide enthält viele pharmakologisch aktive Moleküle. Die soeben in Nature Chemical Biology publizierte Arbeit zeigt, dass Pilze und Pflanzen unabhängig voneinander ähnliche Synthesewege für diese komplexen Moleküle entwickelt haben. Das wiederum macht Pilze für die Suche nach neuen Arzneistoffen und deren biotechnologische Herstellung interessant. mehr...
 
27.05.2016 MPI-CE_Tabakschwärmer prüfen Blüten mit zweiter Nase
Blüten ohne Duft produzieren weniger Samen, obwohl sie genauso oft von Bestäubern besucht werden. Diese überraschende Beobachtung haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena bei Untersuchungen von Tabakpflanzen gemacht, die keinen Blütenduft produzieren. Die Forscher zeigten, dass der Duft für die Bestäubung von entscheidender Bedeutung ist: Tabakschwärmer, die wichtigsten Bestäuber des Kojotentabaks Nicotiana attenuata, nehmen den Duft beim direkten Blütenkontakt mit ihrem Saugrüssel wahr, auf dem jetzt die dafür erforderlichen Riechzellen nachgewiesen wurden. Nur an duftenden Blüten, verweilen die Motten lange genug, um Nektar zu trinken und mit ausreichend Pollen am Saugrüssel eine andere, ebenfalls duftende Pflanze erfolgreich zu bestäuben. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift eLife veröffentlicht (eLife, Mai 2016, DOI: 10.7554/eLife.15039). mehr...
 
26.05.2016 HKI_Christian Hertweck wird in die Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen
Charles Darwin, Marie Curie, Niels Bohr und Johann Wolfgang von Goethe – sie alle waren Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Nun wird auch Christian Hertweck, Professor für Naturstoffchemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter der Abteilung Biomolekulare Chemie am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), diese Ehre zuteil. Erst kürzlich hatte er den Leibniz-Preis erhalten. mehr...
 
23.05.2016 Fraunhofer IOF_Treibhausgase aus dem Weltraum erfassen
Weltraumbehörden untersuchen das Ausmaß der Treibhausgase in der Luft via Prismen und Gittern in Satelliten. Eine neue Technologie ermöglicht es nun, beide Komponenten weltraumtauglich miteinander zu verbinden. Dadurch wird eine neue Qualitätsstufe für spektrale Auflösung erreicht. mehr...
 
23.05.2016 MPI-CE_Geruch führt Tabakschwärmer zur besten Blüte
Dass die äußerliche Erscheinung verschiedener Bestäuber auffallend zur Blütenform der von ihnen besuchten Pflanzen passt, fiel dem Naturforscher Charles Darwin schon vor mehr als 150 Jahren auf. Er beschrieb die im Laufe von Koevolution entstandene äußere Übereinstimmung von Blüten- und Bestäubern als perfektes Ergebnis gegenseitiger Anpassung. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie aus Jena ist nicht nur ein eindrucksvoller Beleg von Darwins Beobachtung gelungen. Sie konnten darüber hinaus zeigen, dass Motten der Art Manduca sexta nur nach dem Besuch von Tabakpflanzen, deren Blütenkelche die gleiche Länge hatten wie ihre Saugrüssel, eine positive Energiebilanz aufwiesen. Parallel dazu haben sie eine Vorliebe für den Duft der passenden Blüten entwickelt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht (Nature Communications, Mai 2016, doi: 10.1038/NCOMMS11644). mehr...
 
12.05.2016 Infektionsbiologe Prof. Stefan Kaufmann am 12. Mai zu Gast bei den Noblen Gesprächen
Ebola, AIDS, Tuberkulose, Grippe – die großen Seuchen versetzen die Welt nicht nur in Angst und Schrecken, sondern ziehen ganz vielfältige Auswirkungen für die Gesellschaft nach sich. Gleichzeitig bietet unser Körper Lebensraum für das Mikrobiom, mit dem wir nicht nur in einem symbiontischen Verhältnis stehen, sondern von dem wir sogar abhängen. Tatsächlich übersteigt die Zahl der mikrobiellen Zellen in unserem Körper die unserer eigenen Zellen um ein Vielfaches. Was zur Eindämmung der Seuchen geschehen muss und wie unser Mikrobiom nicht übertragbare Krankheiten beeinflusst, wird der renommierte Infektionsbiologe Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan H. E. Kaufmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, in seinem Vortrag "Mensch und Mikrobe: Feind und Freund“ im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“ am Beutenberg Campus in Jena erläutern. Prof. Kaufmann spricht als Gast des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut. mehr...
 
12.05.2016 IPHT_ Jenaer Start-Up ist Keimen auf der Spur
Das am 4. Mai gegründete Unternehmen Biophotonics Diagnostics entwickelt Software-Lösungen und Datenbanksysteme, mit denen lebensbedrohliche Krankheitserreger sowie deren mögliche Resistenzen schnell und einfach identifiziert werden können. Die Kombination aus einem optischen Messverfahren und einer Computer-basierten Datenanalyse verkürzt die bisher benötigte Zeit zur eindeutigen Erregeridentifikation von etwa einem Tag auf wenige Stunden.  mehr...
 
10.05.2016 MPI-CE_Internationale Ellis Island Ehrenmedaille für Bill Hansson
Jenaer Max-Planck-Direktor und Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft wurde in New York für seine Verdienste um den globalen Wissenschaftsaustausch und seine Führungsrolle in der Neuroforschung geehrt. mehr...
 
05.05.2016 Jenaer Bündnis für Familie als „Bündnis des Monats“ ausgezeichnet
Das Jenaer Bündnis für Familie wurde im Mai 2006 gegründet und feiert in diesem Jahr mit einem Festakt sein zehnjähriges Bestehen. Die Akteurinnen und Akteure engagieren sich mit großem Einsatz dafür, dass Jena als kinder- und familienfreundliche sowie das Miteinander der Generationen fördernde Stadt wahrgenommen wird. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingerichtete Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie hat das Jenaer Bündnis für sein Engagement als „Bündnis des Monats Mai 2016“ ausgezeichnet. mehr...
 
25.04.2016 HKI_Erstes Pilzgift bei Candida albicans entdeckt
Wissenschaftlern aus Jena, Borstel, Aberdeen und London gelingt es, im Pilz Candida albicans ein Gift nachzuweisen, das entscheidend an dessen Aktivität als gefährlicher Krankheitserreger beteiligt ist. Ihre Entdeckung wurde nun in Nature veröffentlicht. mehr...
 
21.04.2016 FLI_Gesünder im Alter durch neuen Genschalter
Der Funktionsverlust von Stammzellen des blutbildenden Systems führt im Alter zu einer immer schlechteren Immunabwehr. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena identifizierten nun ein Gen, bei dessen Abschaltung die Anzahl von Abwehrzellen im Blut von alten Mäusen stabil bleibt und ihnen eine längere Lebenszeit beschert. Die Ergebnisse werden am 18. April online im Journal Nature Cell Biology veröffentlicht. mehr...
 
07.04.2016 Fraunhofer IOF_Eröffnung des Leistungszentrums Photonik in Jena
Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eröffnete Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, heute das neue Leistungszentrum Photonik am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena.  mehr...
 
14.03.2016 FLI_ Pros & Cons von kalorienreduzierten Diäten auf das Altern und die Gesundheit
Der potenziell lebensverlängernde Effekt von Diäten ist in aller Munde. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena zeigen nun, dass eine Diät den Erhalt der Funktion körpereigener Stammzellen in Mäusen zwar verbessert, jedoch auf Kosten der körpereigenen Immunabwehr, die dabei stark geschwächt wird. Das könnte den lebensverlängernden Effekt der Diät wieder aufheben. Die Ergebnisse erscheinen am 14. März im Journal of Experimental Medicine.
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12.03.2016 Beutenberg-Campus Jena e.V. wählt neuen Vorstand
Bei der Mitgliederversammlung des Beutenberg-Campus Jena e.V. wurde am 09. März turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. mehr...
 
12.03.2016 HKI_Veranstaltungen für junge Wissenschaftler bei der VAAM-Jahrestagung
Weltweit grassierende Infektionskrankheiten, der Beitrag der Mikroorganismen zum Klimawandel und neue biotechnologische Produktionsverfahren – diese und viele weitere Themen sind Gegenstand auf der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM), die vom 13. bis zum 16. März 2016 in Jena stattfinden wird. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs gibt es dabei ein gesondertes Programm, organisiert von der Jenaer Exzellenz-Graduiertenschule JSMC. mehr...
 
11.03.2016 HKI_Antibiotikamangel aus Sicht von Forschung und Industrie
Grundlagenforschung, aber auch die gezielte Anwendung von Kenntnissen aus der Mikrobiologie sollen auf der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM), die vom 13. bis zum 16. März 2016 in Jena stattfindet, thematisiert werden. Dazu gehört beispielsweise die Überführung neuer Erkenntnisse in die Bereiche Medizin, Mobilität und Landwirtschaft. Das bundesweit aktive, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projektkonsortium InfectControl 2020 veranstaltet im Rahmen der Konferenz eine Podiumsdiskussion zur Antibiotika-Krise im Hinblick auf resistente Krankheitserreger und die Entwicklung neuer Antibiotika. mehr...
 
10.03.2016 FLI/PE: UniStem Day 2016: FLI beteiligt sich am größten Stammzell-Event Europas
Am 11. März 2016 nimmt Deutschland zum ersten Mal am Europäischen Stammzelltag UniStem Day teil. Als einer von 8 Standorten ist auch Jena unter Koordination des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) und in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) und der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) mit dabei. Der Tag gibt einen Einblick in die Stammzellforschung und -anwendung und richtet sich europaweit an jährlich etwa 25.000 Oberstufenschüler(innen). mehr...