Aktuelles

 
10.03.2016 MPI-CE_Stabschrecken können schwerverdauliches Pflanzenmaterial verspeisen
Pflanzliche Zellwände bestehen aus vielen komplexen Polymeren, für deren vollständigen Abbau eine Vielzahl verschiedener Enzyme erforderlich ist. Dazu zählen Cellulase für den Abbau von Cellulose und Xylanase für den Abbau von Xylan. Jahrzehntelang gingen Wissenschaftler davon aus, dass nur Mikroorganismen Cellulase-Enzyme produzieren können, bis Cellulase-Gene in holzverspeisenden Insekten gefunden wurden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben nun eine weitere Theorie außer Kraft gesetzt: Die Forscher entdeckten, dass Stabschrecken (Phasmatodea) Cellulasen produzieren, die unterschiedliche Zellwandpolymere gleichermaßen abbauen können (Insect Biochemistry & Molecular Biology, Februar 2016). mehr...
 
10.03.2016 HKI_Jena als Zentrum der Mikrobiologie_VAAM-Tagung in Jena
Weltweit grassierende Infektionskrankheiten, der Beitrag der Mikroorganismen zum Klimawandel und neue biotechnologische Produktionsverfahren – die wissenschaftlichen und medizinischen Herausforderungen für Mikrobiologen sind auch im 21. Jahrhundert vielfältig und anspruchsvoller denn je. Auf der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) treffen sich vom 13. bis zum 16. März 2016 Wissenschaftler aus aller Welt in Jena, um diese und viele weitere Themen zu diskutieren. mehr...
 
03.03.2016 Jetzt anmelden zum Forsche Schüler Tag am Beutenberg
Am Donnerstag, den 28. April 2016 lädt der Beutenberg Campus in Jena wieder parallel zum Girls‘ Day Schülerinnen und Schüler ein, Wissenschaft selbst zu erleben. „Forsche Schüler“ ab der 8. Klasse haben die Möglichkeit, einen Tag lang einen Blick in die Berufswelt von Wissenschaftlern zu werfen und Wissenschaft „auszuprobieren“. Dabei können sie aus einem vielseitigen physikalisch und lebens­wissenschaftlich ausgerichteten Angebot der teilnehmenden Institute auswählen. Diese Institute bieten u. a. Schnupperworkshops an, bei denen die Schüler selbst experimentieren dürfen.  mehr...
 
29.02.2016 HKI_Praxistipps zur Erforschung von Pilzinfektionen
Will man Pilzinfektionen vollumfänglich erforschen, muss man auch den betroffenen Wirtsorganismus mit einbeziehen. Doch gerade für Nachwuchswissenschaftler sind die Chancen mit Versuchstieren und Alternativmodellen zu arbeiten, gering gesät. Der derzeit am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (HKI) stattfindende FEBS-Kurs schafft Abhilfe: Nachwuchswissenschaftler treffen auf erfahrene Kollegen und bringen sich im praktischen Arbeiten mit Infektionsmodellen auf den neuesten Stand. mehr...
 
25.02.2016 FLI_ JenAge-Forscher entdecken im N. furzeri Genschalter für Langlebigkeit
Das Jenaer Forschungskonsortium JenAge erntet die Früchte seiner langjährigen Arbeit: Forscher entdeckten im Türkisen Prachtgrundkärpfling mithilfe systembiologischer Analysen „prophetische Genaktivitäten“, die im jungen Alter die Lebensspanne des Fisches beeinflussen. Die Ergebnisse sind im Journal Cell Systems erschienen und markieren einen weiteren Höhepunkt der institutsübergreifenden Alternsforschung in Jena. mehr...
 
24.02.2016 Preisträger des 21. Thüringer Forschungspreises kommen aus Jena, darunter zwei vom Beutenberg
Der diesjährige 21. Thürin­ger Forschungspreis geht an drei Institute aus Jena. Das hat Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefen­see heute bekanntgegeben. „Die Preisträger haben in den Bereichen Humangenetik, Ökologie und 3D-Mikroskopie mit herausragenden Ar­beiten überzeugt“, sagte Tiefensee. Dies sei auch eine Bestätigung für die Forschungs- und Innovationsstrategie des Landes, die u.a. auf die Themen Gesundheitswirtschaft, gesundes Leben und optische Techno­logien setze. mehr...
 
23.02.2016 „Jena feiert“ – Neuer Flyer 2016 des Jenaer Bündnisses für Familie
Unsere Stadt hat in diesem Jahr viele Gründe, stolz auf sich und ihre Akteure zu sein. 2016 ist das Jahr der großen und kleinen Jubiläen. Nicht nur der 200. Geburtstag von Carl Zeiss wird gebührend begangen – auch das 10. Jahr des Jenaer Bündnisses für Familien soll gelebt und gefeiert werden. mehr...
 
19.02.2016 Beutenberg_Henning Scherf begeistert Politprominenz und Publikum: „Ich freue mich auf mein Altersleben“
Dr. Henning Scherf, Bürgermeister & Senatspräsident a.D. der Freien Hansestadt Bremen, sprach gestern am 18.02.2016 im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ über seine Vorstellungen vom Altern und warum er sich darauf freut. Damit begeisterte er den vollen Hörsaal des Abbe-Zentrums ebenso wie seine politischen Wegbegleiter, OB Dr. Albrecht Schröter und Minister Wolfgang Tiefensee.  mehr...
 
11.02.2016 Zum Leben in einer Alters-WG_Dr. Henning Scherf spricht am Beutenberg!
Dr. Henning Scherf, Bürgermeister & Senatspräsident a.D. der Freien Hansestadt Bremen, wird im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ zu seinem Leben in einer Alters-WG sprechen. Sein Vortrag „Ich freue mich auf mein Altersleben“ findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, im Hörsaal des Abbe-Zentrums auf dem Beutenberg-Campus in Jena statt. Beginn ist 16.00 Uhr. Die Veranstaltung wird vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) und dem Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing in Kooperation mit dem Beutenberg-Campus Jena e.V. organisiert. mehr...
 
28.01.2016 Berlin/HKI_Leibniz debattiert: Wie krank machen Krankenhäuser?
Jedes Jahr infizieren sich viele Tausend Menschen mit Keimen in deutschen Krankenhäusern. Die meisten dieser Keime sind harmlos, doch für immungeschwächte Patienten können sie lebensbedrohlich sein. Nicht nur mangelnde Hygiene trägt zur Verbreitung bei. mehr...
 
26.01.2016 MPI-BGC_ Atemtest des Regenwalds wirft neue Fragen auf
Unsere Atmosphäre verfügt mit den sogenannten Hydroxylradikalen (OH) über ein effizientes Selbstreinigungsmittel. Diese Radikale oxidieren Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise das Treibhausgas Methan sowie Abgase aus Verkehr und Industrie, sodass sie anschließend mit dem Regen ausgewaschen werden können. Dieser Reinigungsvorgang findet vorwiegend über den Tropen statt. Bisher ging man davon aus, dass im Regenwald die flüchtige organische Verbindung Isopren den größten Anteil der Reaktionspartner für das OH stellt. Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie, die in der Zeitschrift „Nature Communications“ Ende Januar veröffentlicht wurde, zeigt nun jedoch, dass im tropischen Regenwald des Amazonas Isopren vor allem in der Trockenzeit nur für rund 20 Prozent der OH-Reaktionsrate verantwortlich ist. Welche Stoffe für die restlichen 80 Prozent ausschlaggebend sind, ist bisher noch ungeklärt. mehr...
 
22.01.2016 MPI-BGC_Florierende Vegetation verstärkt Kohlendioxid-Schwankungen
Überall auf der Welt registrieren Messstationen den Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre. In hohen nördlichen Breiten ist allerdings noch ein weiterer Trend zu sehen: Die jahreszeitlichen Schwankungen des Kohlendioxids nehmen bereits seit den 1960er Jahren zu. Das liegt vor allem am verstärkten Pflanzenwachstum im Norden, schreiben Forscher vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena zusammen mit Kollegen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und aus den USA in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Science. Durch die höheren Temperaturen breiten sich mehr Wälder aus, die Photosynthese verstärkt sich. So nimmt die Vegetation im Sommer mehr Kohlendioxid auf.  mehr...
 
21.01.2016 UniStem Day 2016 – Europäischer Stammzelltag
Der ,,UniStemDay“ ist eine europaweite Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler mit naturwissenschaftlichem Fokus (Sek.-Stufe II). An diesem Tag erhalten sie Einblicke in wissenschaftliche Einrichtungen, die sich mit Stammzellen forschen und arbeiten.
In den vergangenen Jahren nahmen in Italien, Spanien, Großbritannien und anderen Ländern jährlich ca. 20.000 Schüler daran teil. Deutschland beteiligt sich erstmals am UniStem Day 2016. Mit dabei ist auch das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI), das gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Universitätsklinikum Jena naturwissenschaftlich interessierten Schüler(inne)n und Jung-Student(inn)en das weite Spektrum der Stammzellforschung in Jena näher bringen möchte – von der Grundlagenforschung über Anwendungsfelder bis hin zu den ethischen Diskussionen. mehr...
 
19.01.2016 MPI-BGC_ Warum die_Kohlenstoffaufnahme in Europas Ökosystemen schwankt
Die atmosphärische Zirkulation bestimmt die großräumigen Windbewegungen über den Kontinenten und damit die Niederschläge und Temperaturen in verschiedenen Regionen. Besondere Kombinationen atmosphärischer Zirkulationsmuster waren auch für die außergewöhnlich niedrige Aufnahme von CO2 durch Europäische Ökosysteme in den ersten Jahren unseres Jahrtausends verantwortlich. Dies enthüllt ein internationales Wissenschaftler-Team, darunter Christian Rödenbeck vom MPI für Biogeochemie, in ihrer heute in Nature Communications veröffentlichten Studie. mehr...
 
08.01.2016 MPI-CE_Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven
Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefräßige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend. (PLOS Biology, Januar 2016, Open Access) mehr...
 
07.01.2016 MPI-BGC_ Benachbarte Bäume konkurrieren weltweit gleich um Wachstumsvorteile
Wenige funktionelle Pflanzenmerkmale können das Wachstum beim Wettbewerb zwischen benachbarten Bäumen im Wald dominieren. Die Konkurrenz innerhalb der gleichen Arten scheint aber immer größer zu sein als zwischen den Arten, schreibt ein internationales Team in der aktuellen Ausgabe des Journals Nature. Grundlage für die Studie war unter anderem die Globale Datenbank für Pflanzenmerkmale (TRY), die am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena angesiedelt ist und auch vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) getragen wird. mehr...
 
07.01.2016 MPI-BGC_ Pflanzen nutzen nur einen Bruchteil ihrer möglichen Merkmalskombinationen
Die Größe von Pflanzen und der Bauplan ihrer Blätter haben bei der Evolution der Gefäßpflanzen eine besondere Rolle gespielt. Von sechs analysierten wichtigen Pflanzenmerkmalen konnte die Evolution nur die genannten zwei frei wählen. Ein Großteil potentiell möglicher Kombinationen bleibt dagegen von heutigen Pflanzen ungenutzt, da sich die Merkmale offenbar nicht unabhängig voneinander entwickelt haben. Die aktuelle Studie in Nature basiert auf der Globalen Datenbank für Pflanzenmerkmale (TRY) des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena, und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). mehr...
 
21.12.2015 MPI-BGC_Köppen-Preisträger 2015: Dr. Jakob Zscheischler
Den Wladimir-Peter-Köppen-Preis erhielt in diesem Jahr Dr. Jakob Zscheischler. Der Mathematiker wurde vom Exzellenzcluster CliSAP für seine herausragende Dissertation ausgezeichnet, die er am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen verfasste und im vergangenen Jahr an der ETH Zürich einreichte. Die Jury beurteilte die Arbeit als methodisch und thematisch sehr originell und gleichzeitig richtungsweisend. mehr...
 
21.12.2015 MPI-CE_Sexuallockstoff von Parasiten warnt Fliegenmütter
Weibchen der Schwarzbäuchigen Taufliege Drosophila melanogaster reagieren besonders stark auf den Duft ihrer schlimmsten Feinde, parasitischen Wespen der Gattung Leptopilina. In der Natur werden bis zu 80 Prozent der Larven von diesen Wespen parasitiert, die ihre Eier in die Larven legen. Der Wespennachwuchs frisst dann den Fliegennachwuchs von innen auf. Ein angeborenes Frühwarnsystem verschafft den Fliegen jedoch einen Überlebensvorteil. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie gelang jetzt die Identifizierung der auf den Feindesduft spezialisierten Sinneszelle der Fliege sowie der chemischen Verbindungen aus dem Körpergeruch der Wespen, die den Fluchtreflex der Fliege auslösen. Eine dieser Verbindungen ist der Sexuallockstoff der Wespen. Erstmals konnte ein Schaltkreis im Geruchssystem in einem Insekt beschrieben werden, der ausschließlich auf das Aufspüren eines todbringenden Feindes spezialisiert ist. (PLoS Biology, Dezember 2015) mehr...
 
21.12.2015 HKI_Axel Brakhage wird in Mikrobiologie-Akademie gewählt
Die European Academy of Microbiology (EAM) hat Prof. Dr. Axel Brakhage zu ihrem neuen Mitglied gewählt. Er ist Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie und Molekularbiologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI).  mehr...
 
09.12.2015 MPI-CE_Kooperierende Bakterien isolieren Egoisten
In natürlichen Mikrobengemeinschaften tauschen verschiedene Bakterienarten häufig Nährstoffe miteinander aus. Dabei geben Bakterien Verbindungen wie Aminosäuren oder Vitamine in ihre Umgebung ab und füttern damit andere Bakterienzellen. Dadurch verbrauchen sie zwar Ressourcen, profitieren aber im Gegenzug von den Nährstoffen, die ihnen ihre bakteriellen Partner zur Verfügung stellen. Man spricht daher von einem kooperativen Stoffaustausch. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Friedrich-Schiller-Universität in Jena konnten jetzt zeigen, dass Bakterien, die selbst nicht in die Nährstoffproduktion investieren, auch nicht ohne weiteres in den Genuss der Vorteile dieses wechselseitigen Stoffaustausches kommen. Sie wiesen nach, dass zwei Bakterienarten, die in kooperativer Weise Aminosäuren austauschen, in räumlich strukturierten Umgebungen vor der Ausbeutung durch opportunistische, nicht-kooperierenden Bakterien sicher sind, weil diesen der Zugang zu den ausgetauschten Aminosäuren verwehrt wird. Dadurch wird die kooperative Wechselwirkung langfristig stabilisiert. (The ISME Journal, Dezember 2015). mehr...
 
08.12.2015 FSU-IAP_New OSA Fellows elected
„Fellows of The Optical Society” zeichnen sich durch bedeutende Beiträge zur Optik und Photonik aus. Ein OSA Komitee prüft die fachliche Reputation der vorgeschlagenen Kandidaten anhand mehrerer Faktoren, wie wissenschaftliche Leistungen, Anzahl signifikanter Publikationen und Patente. Die Ansprüche sind sehr hoch, da nicht mehr als 0,4 Prozent der OSA-Mitglieder pro Jahr zum Fellow ernannt werden dürfen. Insgesamt ist die Zahl der Fellows auf maximal 10 Prozent der Mitglieder limitiert. mehr...
 
08.12.2015 FLI_Express-Altern und Zeitmaschine: Genom des Nothobranchius furzeri entziffert
Der Türkise Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri) ist das kurzlebigste Wirbeltier, das unter Laborbedingungen gehalten werden kann. Er wächst sehr schnell und altert wie im Zeitraffer. Forschern des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena ist es nun gelungen, das Genom des Fisches zu entziffern – ein Meilenstein für die Etablierung von N. furzeri als neues Modellsystem in der Alternsforschung. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen. mehr...
 
01.12.2015 FLI_Leibniz-Institut für Alternsforschung mit Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena wurde am 24.11.2015 im Rahmen des „Forums Flexibel?!“ mit dem Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet. Mit dem Jenaer Familiensiegel vom Jenaer Bündnis für Familie werden familienfreundliche Unternehmen und Einrichtungen am Standort Jena ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. mehr...
 
01.12.2015 Forschungskooperation zwischen Fraunhofer IOF und Ernst-Abbe-Hochschule Jena startet als Thüringer Exzellenzcluster Mikro- und nanostrukturierte Infrarot-Optiken (MIRO)
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern die Einrichtung der gemeinsamen Forschungsgruppe »MIRO« mit mehr als 1,8 Millionen Euro für drei Jahre.  mehr...
 
16.11.2015 HKI_Alter Wirkstoff im neuen Gewand
Mindestens 7.500 bis 15.000 Menschen sterben laut Bundesgesundheitsministerium in Deutschland jedes Jahr an Infektionen im Krankenhaus – Tendenz steigend. Neue Wirkstoffe gegen Infektionen werden also dringend benötigt. Der Weg dorthin ist beschwerlich. Mit der Entdeckung neuer chemischer Verbindungen ist jedoch ein Anfang gemacht, der den Weg zu neuen Therapeutika eröffnen kann. mehr...
 
11.11.2015 FLI_SENECA-Medaille für Jenaer Alternsforscher Prof. K. Lenhard Rudolph
Der Industrie-Club e.V. Düsseldorf hat am 10. November den Wissenschaftspreis für Alternsforschung an den renommierten Stammzellforscher Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph (46), Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena, verliehen. Mit der "SENECA-Medaille für Alternsforschung" werden seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Stammzellalterung ausgezeichnet. mehr...
 
06.11.2015 HKI__Science-Publikation lüftet Fähigkeiten eines Kartoffel-Krankheitserregers
Ein Viertel aller pflanzlichen Lebensmittel weltweit verdirbt aufgrund von Pflanzenkrankheiten. Wissenschaftler des Hans-Knöll-Instituts haben ein normalerweise Sauerstoff-empfindliches Bakterium untersucht, das vor allem Kartoffeln befällt. Ihre Ergebnisse zeigen völlig unerwartet, dass dieses Bakterium in der Lage ist, in Umgebung mit Sauerstoff dennoch zu überleben. Wie dies geschieht, wurde nun im Fachmagazin Science veröffentlicht. mehr...
 
05.11.2015 HKI-Wissenschaftler erhalten medac-Forschungspreis 2015
Jährlich vergibt das mittelständische Pharmaunternehmen medac GmbH mit Sitz in Wedel den medac-Forschungspreis an junge Wissenschaftler des Hans-Knöll-Instituts, die interdisziplinär forschen. In diesem Jahr wurden gleich drei herausragende Arbeiten ausgezeichnet. mehr...
 
27.10.2015 FLI_Chance auf Humboldt-Professur in Jena: US-Spitzenforscher erhält höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands
Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit bis zu fünf Millionen Euro der höchstdotierte Forschungspreis Deutschlands und soll internationale Spitzenforscher an deutsche Universitäten holen. Zu den diesjährigen Preisträgern zählt der international renommierte Stammzellforscher Prof. Dr. Heinrich Jasper vom Buck Institute for Research on Aging, USA, den das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) für eine Professur in Jena vorgeschlagen haben.  mehr...
 
26.10.2015 MPI-BGC_Erfolgreiche Max-Planck-Graduiertenschule für weitere 6 Jahre verlängert
Die internationale Graduiertenschule für globale biogeochemische Stoffkreisläufe IMPRS-gBGC am Max-Planck-Institut für Biogeochemie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhielt eine Bewilligung für weitere sechs Jahre. Nach dem hervorragenden Evaluationsergebnis im vergangenen Jahr wurde nun von der Max-Planck-Gesellschaft die weitere Förderung offiziell bekannt gegeben. Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Martin Stratmann, beglückwünschte in seinem Schreiben an den Sprecher der IMPRS, den Max-Planck-Direktor Prof. Martin Heimann, zur außerordentlich erfolgreichen Forschung des internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses. mehr...
 
23.10.2015 MPI-CE_Abspalten von Zucker als Überlebenstrick
Pflanzen produzieren ein gewaltiges Arsenal von giftigen Verbindungen um sich ihrer Fraßfeinde zu entledigen. Um sicherzustellen, dass das Gift ihrer Abwehrstoffe keine nachteilige Wirkung auf die Pflanzen selbst hat, binden viele Pflanzen Zuckermoleküle an diese Substanzen. Verdauungsenzyme im Darm der Insekten, sogenannte Glycosidasen, spalten den Zucker ab, was zu einer Freisetzung des Giftes führt − mit unangenehmen Folgen für den Schädling. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sind jetzt auf einen Mechanismus gestoßen, der entgegengesetzt funktioniert: Sie fanden einen Abwehrstoff des Kojotentabaks Nicotiana attenuata, der mit gebundenem Zuckermolekül giftig ist. Durch eine Glycosidase im Darm von Larven des Tabakschwärmers Manduca sexta, die einen Zucker von diesem Gift abspaltet, wird es jedoch in eine ungiftige Verbindung verwandelt. Zum ersten Mal beschrieben Forscher, dass die Abspaltung von Zucker ein Entgiftungsmechanismus als Anpassung von Insekten an die natürliche pflanzliche Abwehr sein kann. (Nature Communications, Oktober 2015). mehr...
 
22.10.2015 VAAM Jahrestagung 2016 in Jena
Die Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) findet im nächsten Jahr vom 13.–16. März in Jena statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich: http://www.vaam-kongress.de/ mehr...
 
20.10.2015 FLI_Dem Geheimnis der über 100-Jährigen auf der Spur
Forscher erkennen den Unterschied zwischen normalem und krankheitsbedingtem Altern auf molekularer Ebene – Proteomanalyse in Symbiose mit einer Therapie ermöglicht Einflussnahme auf krankheitsbedingtes Altern. mehr...
 
19.10.2015 MPI-CE_Das Baukastenprinzip von Sexuallockstoffen
Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie und Biochemie in Prag und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena untersuchten die Pheromonchemie von Motten und entdeckten einen neuen evolutionären Mechanismus: Ein einzelner Aminosäurerest in Desaturasen, Doppelbindungen einführenden Enzymen, des Tabakschwärmers Manduca sexta ändert die enzymatischen Produkte derart, dass aus einfach- und zweifach-ungesättigten Vorstufen der Sexuallockstoffe dreifach-ungesättigte Varianten entstehen. Die Empfindlichkeit der Enzyme im Hinblick auf Änderungen ihrer spezifischen Wirksamkeit als Folge kleiner Mutationen kann zu erheblichen Divergenzen in der Pheromonkommunikation von Motten beitragen. Die Entstehung neuer Insektenarten ist die Folge (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, October 2015).  mehr...
 
09.10.2015 MPI-CE_Essbare Liebesgaben beeinflussen das Verhalten von Weibchen nach der Paarung
Mit einem Hochzeitsgeschenk an ihre Partnerinnen ändern männliche Grillen möglicherweise die Fortpflanzungsphysiologie der Weibchen und deren Bereitschaft, sich mit anderen Männchen zu paaren. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Exeter, England, und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena heraus (PLOS ONE, Oktober 2015). mehr...
 
09.10.2015 Vernissage ARCHAISCHE MODERNE
Ausstellungseröffnung ist am 13. Oktober 2015, um 10:00 Uhr. Die bereits vierte Kunstausstellung im Max-Planck-Institut für chemische Ökologie setzt die in den vergangenen Jahren begonnene Tradition des Einklanges von Kunst und Wissenschaft fort. mehr...
 
08.10.2015 Noble Gespräche - Öffentlicher Vortrag von Nobelpreisträger Eric Betzig im Abbe-Zentrum Beutenberg
Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des von der UNESCO-Kulturorganisation ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts“ steht, spricht Nobelpreisträger Eric Betzig, PhD vom Howard Hughes Medical Institute, Ashburn, Virginia, USA am Donnerstag, den 08. Oktober 2015 um 17 Uhr als Gast des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien. Der Titel seines Vortrags lautet: "Imaging Life at High Spatiotemporal Resolution". Diese Veranstaltung wird vom Beutenberg-Campus Jena e.V. in Kooperation mit ZEISS ausgerichtet.
 mehr...
 
05.10.2015 HKI_Wenn der Körper sich selbst zerstört
Besonders groß sind sie zwar nicht, dennoch übernehmen die Nieren im Körper zahlreiche und vor allem lebenswichtige Funktionen: Sie scheiden zum Beispiel die Endprodukte des Stoffwechsels aus und regulieren die Zusammensetzung des Harns. Durch Krankheiten wie C3 Glomerulopathie kann ihre Funktion allerdings beeinträchtigt werden. Eine Publikation im Fachmagazin Journal of the American Society of Nephrology (JASN) klärt nun darüber auf. mehr...
 
02.10.2015 FLI_Frischer Wind – Jenaer Alternsforschung mit neuem Gesicht
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, das sich seit 2004 als erstes deutsches Forschungsinstitut der biomedizinischen Alternsforschung widmet, präsentiert sich ab dem 1. Oktober 2015 mit neuem Gesicht und neuem Namen.  mehr...
 
25.09.2015 Fraunhofer IOF wurde bereits zum 3. Mal mit dem Prädikat Ort der Ideen ausgezeichnet!
Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik sind mit dem Projekt "Digitale Weltansichten online: 3D-Modelle historischer Globen" am 24. September 2015 als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2015 geehrt worden.  mehr...
 
19.09.2015 FLI_Neue Erkenntnisse zur Alterung von Gehirn- und Leberzellen
Wie alt Zellen sind, lässt sich nicht einfach anhand des Lebensalters bestimmen. Alessandro Ori, Neuzugang am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena, hat zusammen mit Forschern des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie Heidelberg (EMBL) sowie des Salk Institute und der University of California (USA) nun den Alternsprozess von Leber- und Gehirnzellen in Ratten vermessen. Die Studie in der renommierten Zeitschrift Cell Systems zeigt Unterschiede zwischen den Organen, aber auch Gemeinsamkeiten, was auf generelle sowie organspezifische Alternsprozesse schließen lässt.  mehr...
 
17.09.2015 HKI_Pilzforscher tagen in Jena
Infektionen, die durch Pilze hervorgerufen werden, entwickeln sich zunehmend zum ernsthaften Problem für die Medizin. Neben den häufigen Hautpilzinfektionen sind in Deutschland vor allem Patienten mit beeinträchtigter Immunabwehr von einer Pilzinfektion betroffen. Um dieses Problem weiterhin anzugehen und aktuelle Forschungsergebnisse zu besprechen, findet die Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG) vom 16.-19. September in Jena statt, in diesem Jahr gekoppelt mit dem Treffen des Sonderforschungsbereichs FungiNet. mehr...
 
14.09.2015 MPI-BGC_CO2-Senke wiedererstarkt
Vor zehn Jahren befürchteten Wissenschaftler, dass die Leistung des Südlichen Ozeans, atmosphärisches Kohlendioxid aufzunehmen, erschöpft sein könnte. Die Analyse neuerer Beobachtungen aber zeigt, dass diese Senke in den letzten Jahren wiedererstarkt ist. mehr...
 
10.09.2015 JenaWirtschaft wirbt mit einem Memospiel für Jena auf dem Festival der Ideen in Berlin
Ab morgen ist die Jenaer Wirtschaftsförderung auf dem „Festival der Ideen“ in Berlin dabei. Gefeiert wird das 10jährige Bestehen des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Die Lichtstadt Jena beherbergt insgesamt 16 Preisträger. Neben mehrfachen Gewinnern wie dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik sowie dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien wurde auch JenaWirtschaft 2013/14 für den Jenaer Willkommensservice ausgezeichnet. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ lieferte das Projekt in der Kategorie Wirtschaft eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie sich Fachkräfte für die Stadt Jena und einen Job vor Ort begeistern lassen. mehr...
 
31.08.2015 MPI-BGC_Schneeball Erde: Algen haben vor Jahrmillionen Abkühlung ausgelöst
Der Siegeszug einzelliger Algen vor vielen Millionen Jahren hat womöglich entscheidend zur fast vollständigen Vereisung der damaligen Erde beigetragen. Absterbende Meeres-Algen setzten organische Verbindungen in die Atmosphäre frei, die als Kondensationskeime eine verstärkte Bewölkung hervorriefen. Damit trugen die Algen wahrscheinlich maßgeblich zu einer Abkühlung des Klimas bei, weil Wolken die Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche verringern. Klima- Wissenschaftler berichten dies in einer neuen Studie, die heute in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen ist.  mehr...
 
25.08.2015 MPI-BGC_Große Windparks bremsen den Wind und erzeugen weniger Energie
Die Erzeugung von Windenergie ist auf dem Vormarsch, mit einer wachsenden Zahl von Windturbinen in der Landschaft. Aber was passiert mit dem Wind, wenn immer mehr Turbinen der Luftbewegung immer mehr Energie entziehen? Eine neue Studie, die am 24. August 2015 im Fachjournal der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, gibt hierzu erste Antworten. Die internationale Forschergruppe, geführt von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, fand in Simulationen mit einem Wettervorhersagemodell einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduzierte. Bei den Planungen zum Ausbau der Windenergie sollte dieser Bremseffekt von großen Windparks berücksichtigt werden. mehr...
 
25.08.2015 MPI-CE_Bakteriengemeinschaft im Boden rettet Pflanzenleben
Wurzelbakterien verbessern nicht nur die Nährstoffversorgung von Pflanzen, sie schützen Pflanzen einer neuen Studie zufolge auch vor Krankheiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben bei Feldversuchen in Utah, USA, herausgefunden, dass der richtige Mikrobenmix im Boden das Überleben von wilden Tabakpflanzen der Art Nicotiana attenuata direkt beeinflusst. Konnten die Pflanzen keine Schutzallianz mit den lebenswichtigen Bakterien im Boden ausbilden, erkrankten sie an einer tödlichen Wurzelfäule, die sie über Nacht welken und absterben ließ. Die Ausbreitung des gefährlichen Erregers war möglich geworden, weil die Freisetzung der Pflanzen über mehrere Jahre auf dem gleichen Versuchsfeld stattfand und die Pflanzen darüber hinaus vor der Auspflanzung in einem sterilen Medium angezogen worden waren, was die frühzeitige natürliche Rekrutierung symbiotischer Bakterien verhinderte. Die Ergebnisse unterstreichen zum einen die Wichtigkeit von Fruchtfolgen für die Qualität von Böden und die Verhinderung von Krankheiten durch Bodenerreger, sie zeigen aber auch, wie komplex die Ökologie von Pflanzen, insbesondere im Hinblick auf die Vielzahl der mit ihnen in Wechselwirkung stehenden nützlichen und schädlichen Mikroorganismen ist. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, August 2015). mehr...
 
24.08.2015 MPI-BGC_Waldgesundheit und globaler Wandel
Ein Drittel unserer Erdoberfläche ist von Wäldern bedeckt. Sie versorgen uns mit dem Rohstoff Holz, liefern sauberes Trinkwasser, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoff. Wälder sind zudem wichtige Regulatoren des globalen Klimas, denn sie führen das Wasser zurück in die Atmosphäre. In einem Review-Artikel im renommierten Fachjournal Science fassen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und vom Woods Hole Research Center, USA, die internationalen Forschungsergebnisse zum Zustand der Wälder im Zusammenhang mit dem Klimawandel zusammen.
 mehr...
 
18.08.2015 MPI-CE_Forschern gelingt es, antibiotische Substanzen und ihre bakteriellen Produzenten gleichzeitig sichtbar zu machen
Mikroben sind die ältesten und erfolgreichsten Organismen auf unserem Planeten. Sie kommunizieren und wirken aufeinander ein, indem sie sich der Chemie als Sprache bedienen. Während die Forschung in den letzten Jahrzehnten faszinieren Einblicke in die chemischen Wechselwirkungen von Mikroorganismen im Labor ermöglichte, ist das Verständnis der komplexen Interaktionen in der Natur noch immer eine große Herausforderung. Die Produktion bestimmter Moleküle individuellen bakteriellen Zellen oder zumindest Zellpopulationen in komplexen Umweltproben zuzuordnen, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie ist in Zusammenarbeit mit der Firma Thermo Fisher Scientific ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen: Sie konnten die Verteilung von Antibiotika und ihrer Produzenten in natürlichen Proben gleichzeitig sichtbar machen. (The ISME Journal, Juli 2015). mehr...