Aktuelles

 
19.01.2016 MPI-BGC_ Warum die_Kohlenstoffaufnahme in Europas Ökosystemen schwankt
Die atmosphärische Zirkulation bestimmt die großräumigen Windbewegungen über den Kontinenten und damit die Niederschläge und Temperaturen in verschiedenen Regionen. Besondere Kombinationen atmosphärischer Zirkulationsmuster waren auch für die außergewöhnlich niedrige Aufnahme von CO2 durch Europäische Ökosysteme in den ersten Jahren unseres Jahrtausends verantwortlich. Dies enthüllt ein internationales Wissenschaftler-Team, darunter Christian Rödenbeck vom MPI für Biogeochemie, in ihrer heute in Nature Communications veröffentlichten Studie. mehr...
 
08.01.2016 MPI-CE_Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven
Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefräßige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend. (PLOS Biology, Januar 2016, Open Access) mehr...
 
07.01.2016 MPI-BGC_ Benachbarte Bäume konkurrieren weltweit gleich um Wachstumsvorteile
Wenige funktionelle Pflanzenmerkmale können das Wachstum beim Wettbewerb zwischen benachbarten Bäumen im Wald dominieren. Die Konkurrenz innerhalb der gleichen Arten scheint aber immer größer zu sein als zwischen den Arten, schreibt ein internationales Team in der aktuellen Ausgabe des Journals Nature. Grundlage für die Studie war unter anderem die Globale Datenbank für Pflanzenmerkmale (TRY), die am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena angesiedelt ist und auch vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) getragen wird. mehr...
 
07.01.2016 MPI-BGC_ Pflanzen nutzen nur einen Bruchteil ihrer möglichen Merkmalskombinationen
Die Größe von Pflanzen und der Bauplan ihrer Blätter haben bei der Evolution der Gefäßpflanzen eine besondere Rolle gespielt. Von sechs analysierten wichtigen Pflanzenmerkmalen konnte die Evolution nur die genannten zwei frei wählen. Ein Großteil potentiell möglicher Kombinationen bleibt dagegen von heutigen Pflanzen ungenutzt, da sich die Merkmale offenbar nicht unabhängig voneinander entwickelt haben. Die aktuelle Studie in Nature basiert auf der Globalen Datenbank für Pflanzenmerkmale (TRY) des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena, und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). mehr...
 
21.12.2015 MPI-BGC_Köppen-Preisträger 2015: Dr. Jakob Zscheischler
Den Wladimir-Peter-Köppen-Preis erhielt in diesem Jahr Dr. Jakob Zscheischler. Der Mathematiker wurde vom Exzellenzcluster CliSAP für seine herausragende Dissertation ausgezeichnet, die er am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen verfasste und im vergangenen Jahr an der ETH Zürich einreichte. Die Jury beurteilte die Arbeit als methodisch und thematisch sehr originell und gleichzeitig richtungsweisend. mehr...
 
21.12.2015 MPI-CE_Sexuallockstoff von Parasiten warnt Fliegenmütter
Weibchen der Schwarzbäuchigen Taufliege Drosophila melanogaster reagieren besonders stark auf den Duft ihrer schlimmsten Feinde, parasitischen Wespen der Gattung Leptopilina. In der Natur werden bis zu 80 Prozent der Larven von diesen Wespen parasitiert, die ihre Eier in die Larven legen. Der Wespennachwuchs frisst dann den Fliegennachwuchs von innen auf. Ein angeborenes Frühwarnsystem verschafft den Fliegen jedoch einen Überlebensvorteil. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie gelang jetzt die Identifizierung der auf den Feindesduft spezialisierten Sinneszelle der Fliege sowie der chemischen Verbindungen aus dem Körpergeruch der Wespen, die den Fluchtreflex der Fliege auslösen. Eine dieser Verbindungen ist der Sexuallockstoff der Wespen. Erstmals konnte ein Schaltkreis im Geruchssystem in einem Insekt beschrieben werden, der ausschließlich auf das Aufspüren eines todbringenden Feindes spezialisiert ist. (PLoS Biology, Dezember 2015) mehr...
 
21.12.2015 HKI_Axel Brakhage wird in Mikrobiologie-Akademie gewählt
Die European Academy of Microbiology (EAM) hat Prof. Dr. Axel Brakhage zu ihrem neuen Mitglied gewählt. Er ist Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie und Molekularbiologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI).  mehr...
 
09.12.2015 MPI-CE_Kooperierende Bakterien isolieren Egoisten
In natürlichen Mikrobengemeinschaften tauschen verschiedene Bakterienarten häufig Nährstoffe miteinander aus. Dabei geben Bakterien Verbindungen wie Aminosäuren oder Vitamine in ihre Umgebung ab und füttern damit andere Bakterienzellen. Dadurch verbrauchen sie zwar Ressourcen, profitieren aber im Gegenzug von den Nährstoffen, die ihnen ihre bakteriellen Partner zur Verfügung stellen. Man spricht daher von einem kooperativen Stoffaustausch. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Friedrich-Schiller-Universität in Jena konnten jetzt zeigen, dass Bakterien, die selbst nicht in die Nährstoffproduktion investieren, auch nicht ohne weiteres in den Genuss der Vorteile dieses wechselseitigen Stoffaustausches kommen. Sie wiesen nach, dass zwei Bakterienarten, die in kooperativer Weise Aminosäuren austauschen, in räumlich strukturierten Umgebungen vor der Ausbeutung durch opportunistische, nicht-kooperierenden Bakterien sicher sind, weil diesen der Zugang zu den ausgetauschten Aminosäuren verwehrt wird. Dadurch wird die kooperative Wechselwirkung langfristig stabilisiert. (The ISME Journal, Dezember 2015). mehr...
 
08.12.2015 FSU-IAP_New OSA Fellows elected
„Fellows of The Optical Society” zeichnen sich durch bedeutende Beiträge zur Optik und Photonik aus. Ein OSA Komitee prüft die fachliche Reputation der vorgeschlagenen Kandidaten anhand mehrerer Faktoren, wie wissenschaftliche Leistungen, Anzahl signifikanter Publikationen und Patente. Die Ansprüche sind sehr hoch, da nicht mehr als 0,4 Prozent der OSA-Mitglieder pro Jahr zum Fellow ernannt werden dürfen. Insgesamt ist die Zahl der Fellows auf maximal 10 Prozent der Mitglieder limitiert. mehr...
 
08.12.2015 FLI_Express-Altern und Zeitmaschine: Genom des Nothobranchius furzeri entziffert
Der Türkise Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri) ist das kurzlebigste Wirbeltier, das unter Laborbedingungen gehalten werden kann. Er wächst sehr schnell und altert wie im Zeitraffer. Forschern des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena ist es nun gelungen, das Genom des Fisches zu entziffern – ein Meilenstein für die Etablierung von N. furzeri als neues Modellsystem in der Alternsforschung. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen. mehr...
 
01.12.2015 FLI_Leibniz-Institut für Alternsforschung mit Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena wurde am 24.11.2015 im Rahmen des „Forums Flexibel?!“ mit dem Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet. Mit dem Jenaer Familiensiegel vom Jenaer Bündnis für Familie werden familienfreundliche Unternehmen und Einrichtungen am Standort Jena ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. mehr...
 
01.12.2015 Forschungskooperation zwischen Fraunhofer IOF und Ernst-Abbe-Hochschule Jena startet als Thüringer Exzellenzcluster Mikro- und nanostrukturierte Infrarot-Optiken (MIRO)
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern die Einrichtung der gemeinsamen Forschungsgruppe »MIRO« mit mehr als 1,8 Millionen Euro für drei Jahre.  mehr...
 
16.11.2015 HKI_Alter Wirkstoff im neuen Gewand
Mindestens 7.500 bis 15.000 Menschen sterben laut Bundesgesundheitsministerium in Deutschland jedes Jahr an Infektionen im Krankenhaus – Tendenz steigend. Neue Wirkstoffe gegen Infektionen werden also dringend benötigt. Der Weg dorthin ist beschwerlich. Mit der Entdeckung neuer chemischer Verbindungen ist jedoch ein Anfang gemacht, der den Weg zu neuen Therapeutika eröffnen kann. mehr...
 
11.11.2015 FLI_SENECA-Medaille für Jenaer Alternsforscher Prof. K. Lenhard Rudolph
Der Industrie-Club e.V. Düsseldorf hat am 10. November den Wissenschaftspreis für Alternsforschung an den renommierten Stammzellforscher Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph (46), Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena, verliehen. Mit der "SENECA-Medaille für Alternsforschung" werden seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Stammzellalterung ausgezeichnet. mehr...
 
06.11.2015 HKI__Science-Publikation lüftet Fähigkeiten eines Kartoffel-Krankheitserregers
Ein Viertel aller pflanzlichen Lebensmittel weltweit verdirbt aufgrund von Pflanzenkrankheiten. Wissenschaftler des Hans-Knöll-Instituts haben ein normalerweise Sauerstoff-empfindliches Bakterium untersucht, das vor allem Kartoffeln befällt. Ihre Ergebnisse zeigen völlig unerwartet, dass dieses Bakterium in der Lage ist, in Umgebung mit Sauerstoff dennoch zu überleben. Wie dies geschieht, wurde nun im Fachmagazin Science veröffentlicht. mehr...
 
05.11.2015 HKI-Wissenschaftler erhalten medac-Forschungspreis 2015
Jährlich vergibt das mittelständische Pharmaunternehmen medac GmbH mit Sitz in Wedel den medac-Forschungspreis an junge Wissenschaftler des Hans-Knöll-Instituts, die interdisziplinär forschen. In diesem Jahr wurden gleich drei herausragende Arbeiten ausgezeichnet. mehr...
 
27.10.2015 FLI_Chance auf Humboldt-Professur in Jena: US-Spitzenforscher erhält höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands
Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit bis zu fünf Millionen Euro der höchstdotierte Forschungspreis Deutschlands und soll internationale Spitzenforscher an deutsche Universitäten holen. Zu den diesjährigen Preisträgern zählt der international renommierte Stammzellforscher Prof. Dr. Heinrich Jasper vom Buck Institute for Research on Aging, USA, den das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) für eine Professur in Jena vorgeschlagen haben.  mehr...
 
26.10.2015 MPI-BGC_Erfolgreiche Max-Planck-Graduiertenschule für weitere 6 Jahre verlängert
Die internationale Graduiertenschule für globale biogeochemische Stoffkreisläufe IMPRS-gBGC am Max-Planck-Institut für Biogeochemie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhielt eine Bewilligung für weitere sechs Jahre. Nach dem hervorragenden Evaluationsergebnis im vergangenen Jahr wurde nun von der Max-Planck-Gesellschaft die weitere Förderung offiziell bekannt gegeben. Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Martin Stratmann, beglückwünschte in seinem Schreiben an den Sprecher der IMPRS, den Max-Planck-Direktor Prof. Martin Heimann, zur außerordentlich erfolgreichen Forschung des internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses. mehr...
 
23.10.2015 MPI-CE_Abspalten von Zucker als Überlebenstrick
Pflanzen produzieren ein gewaltiges Arsenal von giftigen Verbindungen um sich ihrer Fraßfeinde zu entledigen. Um sicherzustellen, dass das Gift ihrer Abwehrstoffe keine nachteilige Wirkung auf die Pflanzen selbst hat, binden viele Pflanzen Zuckermoleküle an diese Substanzen. Verdauungsenzyme im Darm der Insekten, sogenannte Glycosidasen, spalten den Zucker ab, was zu einer Freisetzung des Giftes führt − mit unangenehmen Folgen für den Schädling. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sind jetzt auf einen Mechanismus gestoßen, der entgegengesetzt funktioniert: Sie fanden einen Abwehrstoff des Kojotentabaks Nicotiana attenuata, der mit gebundenem Zuckermolekül giftig ist. Durch eine Glycosidase im Darm von Larven des Tabakschwärmers Manduca sexta, die einen Zucker von diesem Gift abspaltet, wird es jedoch in eine ungiftige Verbindung verwandelt. Zum ersten Mal beschrieben Forscher, dass die Abspaltung von Zucker ein Entgiftungsmechanismus als Anpassung von Insekten an die natürliche pflanzliche Abwehr sein kann. (Nature Communications, Oktober 2015). mehr...
 
22.10.2015 VAAM Jahrestagung 2016 in Jena
Die Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) findet im nächsten Jahr vom 13.–16. März in Jena statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich: http://www.vaam-kongress.de/ mehr...
 
20.10.2015 FLI_Dem Geheimnis der über 100-Jährigen auf der Spur
Forscher erkennen den Unterschied zwischen normalem und krankheitsbedingtem Altern auf molekularer Ebene – Proteomanalyse in Symbiose mit einer Therapie ermöglicht Einflussnahme auf krankheitsbedingtes Altern. mehr...
 
19.10.2015 MPI-CE_Das Baukastenprinzip von Sexuallockstoffen
Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie und Biochemie in Prag und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena untersuchten die Pheromonchemie von Motten und entdeckten einen neuen evolutionären Mechanismus: Ein einzelner Aminosäurerest in Desaturasen, Doppelbindungen einführenden Enzymen, des Tabakschwärmers Manduca sexta ändert die enzymatischen Produkte derart, dass aus einfach- und zweifach-ungesättigten Vorstufen der Sexuallockstoffe dreifach-ungesättigte Varianten entstehen. Die Empfindlichkeit der Enzyme im Hinblick auf Änderungen ihrer spezifischen Wirksamkeit als Folge kleiner Mutationen kann zu erheblichen Divergenzen in der Pheromonkommunikation von Motten beitragen. Die Entstehung neuer Insektenarten ist die Folge (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, October 2015).  mehr...
 
09.10.2015 MPI-CE_Essbare Liebesgaben beeinflussen das Verhalten von Weibchen nach der Paarung
Mit einem Hochzeitsgeschenk an ihre Partnerinnen ändern männliche Grillen möglicherweise die Fortpflanzungsphysiologie der Weibchen und deren Bereitschaft, sich mit anderen Männchen zu paaren. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Exeter, England, und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena heraus (PLOS ONE, Oktober 2015). mehr...
 
09.10.2015 Vernissage ARCHAISCHE MODERNE
Ausstellungseröffnung ist am 13. Oktober 2015, um 10:00 Uhr. Die bereits vierte Kunstausstellung im Max-Planck-Institut für chemische Ökologie setzt die in den vergangenen Jahren begonnene Tradition des Einklanges von Kunst und Wissenschaft fort. mehr...
 
08.10.2015 Noble Gespräche - Öffentlicher Vortrag von Nobelpreisträger Eric Betzig im Abbe-Zentrum Beutenberg
Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des von der UNESCO-Kulturorganisation ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts“ steht, spricht Nobelpreisträger Eric Betzig, PhD vom Howard Hughes Medical Institute, Ashburn, Virginia, USA am Donnerstag, den 08. Oktober 2015 um 17 Uhr als Gast des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien. Der Titel seines Vortrags lautet: "Imaging Life at High Spatiotemporal Resolution". Diese Veranstaltung wird vom Beutenberg-Campus Jena e.V. in Kooperation mit ZEISS ausgerichtet.
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05.10.2015 HKI_Wenn der Körper sich selbst zerstört
Besonders groß sind sie zwar nicht, dennoch übernehmen die Nieren im Körper zahlreiche und vor allem lebenswichtige Funktionen: Sie scheiden zum Beispiel die Endprodukte des Stoffwechsels aus und regulieren die Zusammensetzung des Harns. Durch Krankheiten wie C3 Glomerulopathie kann ihre Funktion allerdings beeinträchtigt werden. Eine Publikation im Fachmagazin Journal of the American Society of Nephrology (JASN) klärt nun darüber auf. mehr...
 
02.10.2015 FLI_Frischer Wind – Jenaer Alternsforschung mit neuem Gesicht
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, das sich seit 2004 als erstes deutsches Forschungsinstitut der biomedizinischen Alternsforschung widmet, präsentiert sich ab dem 1. Oktober 2015 mit neuem Gesicht und neuem Namen.  mehr...
 
25.09.2015 Fraunhofer IOF wurde bereits zum 3. Mal mit dem Prädikat Ort der Ideen ausgezeichnet!
Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik sind mit dem Projekt "Digitale Weltansichten online: 3D-Modelle historischer Globen" am 24. September 2015 als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2015 geehrt worden.  mehr...
 
19.09.2015 FLI_Neue Erkenntnisse zur Alterung von Gehirn- und Leberzellen
Wie alt Zellen sind, lässt sich nicht einfach anhand des Lebensalters bestimmen. Alessandro Ori, Neuzugang am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena, hat zusammen mit Forschern des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie Heidelberg (EMBL) sowie des Salk Institute und der University of California (USA) nun den Alternsprozess von Leber- und Gehirnzellen in Ratten vermessen. Die Studie in der renommierten Zeitschrift Cell Systems zeigt Unterschiede zwischen den Organen, aber auch Gemeinsamkeiten, was auf generelle sowie organspezifische Alternsprozesse schließen lässt.  mehr...
 
17.09.2015 HKI_Pilzforscher tagen in Jena
Infektionen, die durch Pilze hervorgerufen werden, entwickeln sich zunehmend zum ernsthaften Problem für die Medizin. Neben den häufigen Hautpilzinfektionen sind in Deutschland vor allem Patienten mit beeinträchtigter Immunabwehr von einer Pilzinfektion betroffen. Um dieses Problem weiterhin anzugehen und aktuelle Forschungsergebnisse zu besprechen, findet die Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG) vom 16.-19. September in Jena statt, in diesem Jahr gekoppelt mit dem Treffen des Sonderforschungsbereichs FungiNet. mehr...
 
14.09.2015 MPI-BGC_CO2-Senke wiedererstarkt
Vor zehn Jahren befürchteten Wissenschaftler, dass die Leistung des Südlichen Ozeans, atmosphärisches Kohlendioxid aufzunehmen, erschöpft sein könnte. Die Analyse neuerer Beobachtungen aber zeigt, dass diese Senke in den letzten Jahren wiedererstarkt ist. mehr...
 
10.09.2015 JenaWirtschaft wirbt mit einem Memospiel für Jena auf dem Festival der Ideen in Berlin
Ab morgen ist die Jenaer Wirtschaftsförderung auf dem „Festival der Ideen“ in Berlin dabei. Gefeiert wird das 10jährige Bestehen des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Die Lichtstadt Jena beherbergt insgesamt 16 Preisträger. Neben mehrfachen Gewinnern wie dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik sowie dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien wurde auch JenaWirtschaft 2013/14 für den Jenaer Willkommensservice ausgezeichnet. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ lieferte das Projekt in der Kategorie Wirtschaft eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie sich Fachkräfte für die Stadt Jena und einen Job vor Ort begeistern lassen. mehr...
 
31.08.2015 MPI-BGC_Schneeball Erde: Algen haben vor Jahrmillionen Abkühlung ausgelöst
Der Siegeszug einzelliger Algen vor vielen Millionen Jahren hat womöglich entscheidend zur fast vollständigen Vereisung der damaligen Erde beigetragen. Absterbende Meeres-Algen setzten organische Verbindungen in die Atmosphäre frei, die als Kondensationskeime eine verstärkte Bewölkung hervorriefen. Damit trugen die Algen wahrscheinlich maßgeblich zu einer Abkühlung des Klimas bei, weil Wolken die Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche verringern. Klima- Wissenschaftler berichten dies in einer neuen Studie, die heute in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen ist.  mehr...
 
25.08.2015 MPI-BGC_Große Windparks bremsen den Wind und erzeugen weniger Energie
Die Erzeugung von Windenergie ist auf dem Vormarsch, mit einer wachsenden Zahl von Windturbinen in der Landschaft. Aber was passiert mit dem Wind, wenn immer mehr Turbinen der Luftbewegung immer mehr Energie entziehen? Eine neue Studie, die am 24. August 2015 im Fachjournal der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, gibt hierzu erste Antworten. Die internationale Forschergruppe, geführt von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, fand in Simulationen mit einem Wettervorhersagemodell einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduzierte. Bei den Planungen zum Ausbau der Windenergie sollte dieser Bremseffekt von großen Windparks berücksichtigt werden. mehr...
 
25.08.2015 MPI-CE_Bakteriengemeinschaft im Boden rettet Pflanzenleben
Wurzelbakterien verbessern nicht nur die Nährstoffversorgung von Pflanzen, sie schützen Pflanzen einer neuen Studie zufolge auch vor Krankheiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben bei Feldversuchen in Utah, USA, herausgefunden, dass der richtige Mikrobenmix im Boden das Überleben von wilden Tabakpflanzen der Art Nicotiana attenuata direkt beeinflusst. Konnten die Pflanzen keine Schutzallianz mit den lebenswichtigen Bakterien im Boden ausbilden, erkrankten sie an einer tödlichen Wurzelfäule, die sie über Nacht welken und absterben ließ. Die Ausbreitung des gefährlichen Erregers war möglich geworden, weil die Freisetzung der Pflanzen über mehrere Jahre auf dem gleichen Versuchsfeld stattfand und die Pflanzen darüber hinaus vor der Auspflanzung in einem sterilen Medium angezogen worden waren, was die frühzeitige natürliche Rekrutierung symbiotischer Bakterien verhinderte. Die Ergebnisse unterstreichen zum einen die Wichtigkeit von Fruchtfolgen für die Qualität von Böden und die Verhinderung von Krankheiten durch Bodenerreger, sie zeigen aber auch, wie komplex die Ökologie von Pflanzen, insbesondere im Hinblick auf die Vielzahl der mit ihnen in Wechselwirkung stehenden nützlichen und schädlichen Mikroorganismen ist. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, August 2015). mehr...
 
24.08.2015 MPI-BGC_Waldgesundheit und globaler Wandel
Ein Drittel unserer Erdoberfläche ist von Wäldern bedeckt. Sie versorgen uns mit dem Rohstoff Holz, liefern sauberes Trinkwasser, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoff. Wälder sind zudem wichtige Regulatoren des globalen Klimas, denn sie führen das Wasser zurück in die Atmosphäre. In einem Review-Artikel im renommierten Fachjournal Science fassen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und vom Woods Hole Research Center, USA, die internationalen Forschungsergebnisse zum Zustand der Wälder im Zusammenhang mit dem Klimawandel zusammen.
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18.08.2015 MPI-CE_Forschern gelingt es, antibiotische Substanzen und ihre bakteriellen Produzenten gleichzeitig sichtbar zu machen
Mikroben sind die ältesten und erfolgreichsten Organismen auf unserem Planeten. Sie kommunizieren und wirken aufeinander ein, indem sie sich der Chemie als Sprache bedienen. Während die Forschung in den letzten Jahrzehnten faszinieren Einblicke in die chemischen Wechselwirkungen von Mikroorganismen im Labor ermöglichte, ist das Verständnis der komplexen Interaktionen in der Natur noch immer eine große Herausforderung. Die Produktion bestimmter Moleküle individuellen bakteriellen Zellen oder zumindest Zellpopulationen in komplexen Umweltproben zuzuordnen, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie ist in Zusammenarbeit mit der Firma Thermo Fisher Scientific ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen: Sie konnten die Verteilung von Antibiotika und ihrer Produzenten in natürlichen Proben gleichzeitig sichtbar machen. (The ISME Journal, Juli 2015). mehr...
 
29.07.2015 Vorschulkinder der Kita BILLY bestaunen den Killifisch am FLI
Forschen, staunen und probieren – Unter diesem Motto fand am 22. Juli zum sechsten Mal der BILLY-Forschertag am Leibniz-Institut für Altersforschung (FLI) statt. 15 Vorschulkinder der Bilingualen Integrativen Kindertagesstätte BILLY in Jena konnten den FLI-Wissenschaftlern bei Ihrer Arbeit über die Schulter schauen, selber kleine Experimente durchführen und über die grünen Nieren der Fische staunen. mehr...
 
29.07.2015 HKI_Gemeinsam gegen tödliche Pilzinfektionen
Ob Ärzte im Krankenhaus schwere Krankheiten wie invasive Pilzinfektionen erkennen, hängt auch davon ab, ob ihnen dieses seltene Krankheitsbild bereits begegnet ist. Eine Besprechung mit erfahrenen Kollegen und Wissenschaftlern kann hier Gold wert sein. Um den Austausch zwischen praktizierenden Ärzten und Infektionsforschern voranzutreiben, haben sich das Nationale Referenzzentrum für Invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) in Jena und das Kölner Infektionsregister FungiScope nun zusammengetan. mehr...
 
28.07.2015 FLI_Neues aus der Welt der Bioinformatik
Die AG Biostatistik der Gesellschaft für Klassifikation (GfKL) unter Leitung von Prof. Hans A. Kestler, Gruppenleiter der Forschungsgruppe „Bioinformatik und Systembiologie der Alterns“ am Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), war vom 19. bis 22. Juli 2015 Mitveranstalter der jährlichen internationalen Tagung „Statistical Computing“ auf Schloss Reisensburg (Günzburg). mehr...
 
27.07.2015 Stellungnahme des Beutenberg Campus zu den Überfällen auf indische Studierende in Jena-Lobeda
Jena, 25.06.2015
Der Beutenberg Campus hat mit Bestürzung von den ausländerfeindlichen Überfällen auf indische Studierende in Jena erfahren. Wir verurteilen diese Angriffe auf das friedliche Zusammenleben von Einwohnern unterschiedlicher Nationalitäten ausdrücklich und unterstützen alle Maßnahmen, die helfen können, solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden. mehr...
 
16.07.2015 Fraunhofer IOF / STIFT_Spatenstich für ein neues Fasertechnologiezentrum in Jena gefeiert
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) errichtet am Standort Jena ein neues Fasertechnologiezentrum für die Erforschung und Entwicklung von optischen Fasern zur Erzeugung und Übertragung von Laserstrahlung höchster Leistung.  mehr...
 
13.07.2015 HKI_Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt weitere Förderung des Instituts
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat die weitere Förderung des Jenaer Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) empfohlen. Er bescheinigt dem Institut internationale Bedeutung und stellt fest, dass Bund und Länder ein gesamtstaatliches wissenschaftspolitisches Interesse an der Arbeit des Instituts haben. mehr...
 
10.07.2015 MPI-CE_Tabakpflanzen manipulieren Bestäuber und Fraßfeinde mit ihrem Blütenduft und Nektarangebot
Manche Bestäuber leisten einer Blütenpflanze nicht nur Hilfsdienste bei der Fortpflanzung, sondern legen im Anschluss an die Bestäubung ihre Eier ab. Daraus schlüpfen später gefräßige Raupen. Ihr unersättlicher Appetit kann das Todesurteil für die Pflanze bedeuten. Blüten locken also nicht nur Bestäuber sondern auch Fraßfeinde an. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnten in Feldversuchen nachweisen, dass der Duft und der Nektar des Kojotentabaks Nicotiana attenuata die Auskreuzungsrate, also den Genfluss zwischen unterschiedlichen Pflanzen, nach Bestäubung durch drei unterschiedliche Pollenüberträger erhöhen. Beide Blütenmerkmale, in stärkerem Maße aber die Menge des Nektars, beeinflussen die Anzahl der abgelegten Motteneier des Tabakschwärmers Manduca sexta. Natürliche Variationen von Duftintensität und Nektargehalt in wilden Pflanzen, die auch nektarfreie Blüten hervorbringen, sorgen also für einen hohen Fortpflanzungserfolg, während gleichzeitig die Fraßfeinde in Schach gehalten werden. Dies konnten Forscher erstmals nachweisen, indem sie erstmals Duft- und Nektarproduktion in Blüten und ihre Auswirkungen auf Bestäuber und Pflanzenfresser gleichzeitig untersuchten. (eLife, Juli 2015). mehr...
 
10.07.2015 FLI_Lizenz zum Schneiden: Wie Schneideenzyme zur Produktion von Wachstumsfaktoren zugelassen werden
Zur Versorgung von Krebszellen sind Wachstumsfaktoren nötig, die in der Zellmembran ihrer Herstellerzellen durch das Abschneiden von Vorstufen freigesetzt werden. Auch der gesunde Organismus braucht diese Faktoren, für die beim Menschen hauptsächlich drei Enzyme zuständig sind. Deren Blockade könnte zwar Krebswachstum verhindern, inhibiert aber auch andere lebenswichtige Prozesse. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena und der Harvard University konnten nun zeigen, dass die Vorstufen-Herstellerzellen durch innerzelluläre Prozesse selber bestimmen, wann ein Schneideenzym aktiv werden darf - ein möglicher neuer, nebenwirkungsfreier Ansatz zur Wachstumshemmung von Krebs.  mehr...
 
06.07.2015 BDA verleiht Architektur-Preis Eins zu Eins an FLI-Laborneubau
Der Thüringer Landesverband des Bundes Deutscher Architekten (BDA) zeichnete am 2. Juli 2015 den Laborneubau des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) mit dem Architektur-Preis „Eins zu Eins“ aus. Als einer von nur drei Preisträgern in Thüringen wurde die außerordentlich gelungene zeitgenössische Architektur des FLI-Laborneubaus durch die international besetzte Jury gewürdigt. mehr...
 
02.07.2015 FLI_Im Alter nimmt Regenerationsfähigkeit ab
Regenerationsprozesse ermöglichen es, dass Wunden heilen und verletzte oder fehlende Organteile aus dem übrigen Gewebe nachwachsen können. Während Plattwürmer, Salamander und Fische in der Lage sind, defekte Körperteile nahezu vollständig wieder nachzubilden, ist die Regenerationsfähigkeit beim Menschen eingeschränkt und verringert sich mit zunehmendem Alter. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena haben nun in einer Studie mit dem Türkisen Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri) untersucht, welchen Einfluss das Alter auf die Regenerationsfähigkeit der Schwanzflosse des Fisches hat. Es zeigte sich, dass - wie beim Menschen - die Fähigkeit zur Regeneration im Alter stark abnimmt.  mehr...
 
29.06.2015 FLI_Schlank aber satt: Molekularer Schalter für gesunden Stoffwechsel entdeck
Der Eiweißkomplex mTORC1 reguliert den Stoffwechsel in Zellen. Ist er aktiviert, wird der Stoffwechsel stimuliert und die Neubildung und Speicherung von Eiweißen und Fett angekurbelt. Forscher vom Leibniz-Institut für Altersforschung (FLI) in Jena und ERIBA in Groningen, Niederlande, entdeckten einen Mechanismus, wie mTORC1 den Stoffwechsel steuert: Er regelt den Genschalter C/EBPb, der in einer kurzen und langen Variante auftreten kann. Wird die Bildung der kurzen Variante unterdrückt, ist ein gesünderer Stoffwechsel mit reduziertem Körpergewicht und verbesserter Insulinsensitivität die Folge; ein möglicher Ansatzpunkt für Therapien gegen Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes. mehr...
 
26.06.2015 MPI-CE_Wettrüsten im Kohlfeld: Wie Schmetterlinge den Kohlpflanzen die Schärfe nahmen
Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte mit Hilfe genomischer Werkzeuge die Mechanismen eines uralten und immer noch andauernden Wettrüstens zwischen Kohlpflanzen und Schmetterlingslarven, die sich an diesen Pflanzen gütlich tun, entschlüsseln. Die Studie erscheint 50 Jahre nach der berühmten Arbeit von Paul Ehrlich und Peter Raven, die darin das Konzept der Koevolution vorstellten und dabei dieselben Schmetterlinge und Pflanzen als primäre Beispiele verwendeten. Die aktuelle Forschungsarbeit liefert nicht nur verblüffende Belege für die Koevolution, sie gewährt auch wichtige neue Einblicke in die genetischen Grundlagen beider Gruppen von Lebewesen. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA, Juni 2015). mehr...
 
26.06.2015 HKI_Neuer Bezugspunkt für InfectControl 2020
Es mangelt an wirksamen Antibiotika gegen neue oder resistente Krankheitserreger. Widmet sich beispielsweise ein Mediziner diesem Problem, ist das ein guter Schritt. Widmen sich aber ein Mediziner, ein Architekt, ein Verkehrswissenschaftler und ein Werkstoffwissenschaftler gemeinsam diesem Problem, entwickeln sie wahrscheinlich differenziertere Ideen für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Dies ist der Grundsatz des Projektkonsortiums InfectControl 2020, das jetzt seinen Vorstand gewählt hat. mehr...