Aktuelles

 
04.06.2015 MPI-CE_Raupenfraß bringt Blätter zum Leuchten
Wird eine Pflanze von Schädlingen attackiert, löst dies eine ganze Reihe von physiologischen Reaktionen in der Pflanze aus. Wesentliche Botenstoffe für die Verarbeitung von Verwundungsreizen innerhalb pflanzlicher Zellen sind Calciumionen. Sie steuern die Signalweiterleitung und somit indirekt die pflanzliche Verteidigung. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle ist es jetzt gelungen, die unmittelbaren Reaktionen von Pflanzen auf Verwundungen oder Raupenfraß sichtbar zu machen. Dafür verwendeten sie Pflanzen der Art Arabidopsis thaliana (Ackerschmalwand), die ein spezielles Protein bilden, das nach Bindung von Calciumionen zerfällt und freiwerdende Energie als Licht abstrahlen kann. Die Lichtmenge gibt dabei die Calciumkonzentrationen in den Zellen der jeweiligen Bereiche der Blätter wider. Mit Hilfe einer hochempfindlichen Kameratechnik konnte der Calciumstrom in der Pflanze visuell verfolgt werden. So wurde deutlich, dass Calciumsignale systemisch auftreten und innerhalb kurzer Zeit von befallenen zu benachbarten Blättern wandern und schließlich die ganze Pflanze in Abwehrbereitschaft versetzen. (New Phytologist, Mai 2015). mehr...
 
26.05.2015 MPI-BGC_Savannen dominieren die Schwankungen der Landvegetation als Kohlenstoffsenke
Seit über 50 Jahren nimmt die Landvegetation mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf, als sie wieder abgibt. Ändert sich diese Senken-Funktion, ist auch der CO2-Gehalt der Atmosphäre und damit das Klima betroffen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie haben nun zusammen mit internationalen Kollegen den Beitrag verschiedener Ökosysteme untersucht: Während Waldökosysteme die Gesamtstärke der Kohlenstoffsenke bestimmen, sind halbtrockene Ökosysteme wie Savannen und Buschland für den Großteil ihrer jährlichen Schwankungen hauptverantwortlich. Erstmals wird damit auch die Bedeutung regionaler Variationen des Niederschlags für die CO2-Aufnahme von Savannen und Buschland, und damit für den globalen Kohlenstoffkreislauf aufgezeigt. Die Studie erscheint in der Science-Ausgabe vom 22. Mai.  mehr...
 
26.05.2015 FLI organisiert hochkarätiges Else Kröner-Fresenius Symposium in Erice, Sizilien
Das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) unter Leitung von Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph lädt zum VII. Else Kröner-Fresenius (EKF) Symposium on Adult Stem Cells in Aging, Diseases and Cancer nach Erice, Sizilien. 120 internationale Stammzellforscher werden auf dem Spitzentreffen im Kloster San Domenico in hochkarätig besetzten Tracks vom 31. Mai bis 3. Juni 2015 neue Forschungskonzepte und unveröffentlichte Studienergebnisse vorstellen und diskutieren.  mehr...
 
21.05.2015 MPI-CE_Ein simples Molekül steuert das Sexualverhalten von Taufliegen
Die Taufliege Drosophila melanogaster ist eines der am besten erforschten Lebewesen. Seit Jahrzehnten dient sie als Modellorganismus der Genetik, ihr Genom wurde im Jahr 2000 vollständig sequenziert. Dennoch war es Forschern bislang nicht gelungen, das spezifische Pheromon dieser Taufliegenart nachzuweisen, das zum Paarungserfolg führt. Zwar waren die Pheromone bekannt, die Paarung unterdrücken, nicht jedoch die Sexuallockstoffe, die Balzverhalten und infolgedessen Paarung auslösen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie konnten jetzt ein vergleichsweise einfaches Molekül identifizieren, das nichtsdestotrotz in der Lage ist, das komplexe Paarungsverhalten der Taufliegen zu steuern. Es handelt sich um den Fettsäuremethylester Methyllaurat. Der erfolgreiche Nachweis gelang durch die Kombination von modernsten chemischen Analyseverfahren, physiologischen Messungen im Fliegenhirn und Verhaltensexperimenten. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Mai 2015) mehr...
 
15.05.2015 FLI_Vernissage zur Kunst am Bau im Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V.
Künstler aus der Region sowie Thüringer Jugendkunstschulen haben sich für das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) mit dem Altern beschäftigt und ihre Werke am 13. Mai 2015 an das FLI übergeben. Das zeigt nun nicht mehr nur mit seiner Forschung, sondern auch in seinem Labor-Neubau, dass das Altern viele Facetten hat – denn das Leben bleibt bunt. mehr...
 
13.05.2015 Andreas Tünnermann erhält EU-Forschungspreis
Der Direktor des Instituts für Angewandte Physik Prof. Dr. Andreas Tünnermann, der in Personalunion das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena leitet, hat für die Fortsetzung seiner Arbeiten zur Laserphysik ein Forschungsstipendium - einen sog. "Advanced Grant" - des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) erhalten. mehr...
 
13.05.2015 Fraunhofer IOF holt achte Auszeichnung im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ an den Beutenberg
„Digitale Weltansichten online“ ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2015 mehr...
 
07.05.2015 FLI_Alter hat gesellschaftlichen Wert
Prof. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) e.V., sprach zum 1. Mitteldeutschen Demografie Forum am 5. Mai 2015 in Weimar zu den biologischen Ursachen des Alterns. Im Gegensatz zum generell problematisierten Verständnis des demografischen Wandels nimmt das Jenaer Leibniz-Institut eine positive Sichtweise ein, indem der Gesundheitserhalt im Alter im Fokus steht.  mehr...
 
07.05.2015 MPI-CE_Blauglockenbaum blüht am Jenaer Beutenberg vor dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
Vor dem Jenaer Max-Planck-Institut für chemische Ökologie ist derzeit ein besonderes Naturschauspiel zu bewundern: Dort blüht eine Kaiser-Paulownie (Paulownia tomentosa), auch Blauglockenbaum genannt. Die ursprünglich in Mittel- und Westchina beheimatete Art wurde im frühen 19. Jahrhundert von dem Würzburger Naturforscher und Japanologen Philipp Franz von Siebold von Japan, wo die Art eingebürgert ist, nach Europa gebracht und nach der niederländischen Prinzessin und späteren Königin Anna Pawlowna, einer jüngeren Schwester der Weimarer Großherzogin Maria Pawlowna, benannt.  mehr...
 
30.04.2015 ZIK Septomics, HKI_Spender Nummer 42 gesucht!
Das Risiko, an einer Infektion zu erkranken ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die eigene Erbinformation spielt dabei eine erhebliche Rolle. In einer groß angelegten Studie testet das Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Septomics nun, welche genetischen Faktoren es sind, die Patienten eine Sepsis – also die Entzündungsreaktion des Körpers auf eine Infektion – erleiden lassen. Und benötigt dafür noch einige Mengen Blut … mehr...
 
24.04.2015 HKI_Flitzende Bakterien und leuchtende Limonade
„Da! Da!“, ruft Falk Hillmann, als er unscheinbare Formen über den Computerbildschirm flitzen sieht. „Ich weiß zwar noch nicht, was sie genau machen, aber ich weiß, dass es Bakterien sind.“  mehr...
 
22.04.2015 Forsche Schüler Tag_Heute auf dem Stundenplan: Pipettieren und Mikroskopieren
Schulranzen, Hefter und Bücher bleiben am 23. April 2015 zu Hause, denn an diesem Tag brauchen Schülerinnen und Schüler vor allem eins: Neugier. Am Forsche Schüler-Tag können sie einen Blick hinter die Kulissen der Forschungseinrichtungen in Jena werfen. Auch am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) stehen Wissenschaftler schon in den Startlöchern, um interessierten Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit mit Mikroben zu geben. mehr...
 
22.04.2015 Fraunhofer IOF_Emotionen erkennen und helfen - Grundlagen für neuartige Interaktionsgeräte für kranke Menschen werden im BMBF-Projekt "IRESTRA" erforscht

Technische Geräte werden zu einem immer wichtigeren Bestandteil unseres Lebens. Sie sind dabei Werkzeuge, deren Bedienung man erlernen und beherrschen muss. Dies ist gerade für ältere, hilfsbedürftige oder kranke Menschen nicht immer ganz einfach. Eine mögliche Lösung für dieses Problem wäre ein Gerät, das den Menschen und seine Emotionen lesen und verstehen kann und dadurch auf den Menschen und seine Bedürfnisse angepasst reagieren kann.  mehr...
 
20.04.2015 FSU-UKJ_Blutwunder und Wunderblutbakterien
Von blutenden Hostien im Mittelalter und deren mikrobiologischer Entzauberung / Vortrag von Prof. Werner Köhler am 22. April um 17 Uhr im Hörsaal „Alte Chirurgie“ mehr...
 
17.04.2015 MPI-CE_Vielfalt in der Monokultur
In der modernen, maschinengerechten Landwirtschaft überwiegen Monokulturen. Auf großen Flächen wird nur ein einziger Genotyp einer Nutzpflanzenart angebaut. Verwendet werden Züchtungen, die auf hohe Erträge optimiert sind und nicht selten nur noch wenige natürliche Pflanzenabwehrstoffe enthalten. Leider können großflächige Monokulturen mit identischen Pflanzen eine ökologische Wüste hinterlassen und das Ökosystem nachhaltig schädigen, insbesondere wenn flächendeckend Dünger und Pestizide verwendet werden müssen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnten in Freilandexperimenten mit Pflanzen der wilden Tabakart Nicotiana attenuata nachweisen, dass es ausreicht, in einzelnen Pflanzen die Aktivität bestimmter Abwehrgene zu verändern, um die Population zu schützen und die Vielfalt im gesamten Ökosystem zu beeinflussen. (eLife, April 2015) mehr...
 
16.04.2015 10 Jahre Noble Gespräche am Beutenberg
Nobelpreisträger Hartmut Michel spricht über das Thema:
"Vom Unsinn der Biokraftstoffe"

Seit nunmehr zehn Jahren referieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“ zweimal jährlich zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Technik am Beutenberg Campus. In diesem Jahr stehen die ausgewählten Vorträge ganz im Zeichen des von der UNESCO-Kulturorganisation ausgerufen „Internationalen Jahr des Lichts“. Bereits am kommenden Donnerstag, den 16. April 2015 spricht Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Michel, Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt/M., als Gast des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie im Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg. Er stellt in seinem Vortrag „Vom Unsinn der Biokraftstoffe“ die Frage in den Raum, ob die Nutzung von Biokraftstoffen zur Lösung der Energieproblematik sinnvoll ist.  mehr...
 
15.04.2015 Ausstellung zum 10-jährigen Bestehen der öffentlichen Vortragsreihe Noble Gespräche
LICHT-REFLEKTIONEN
Gefangenes Licht, Licht-Safari, Licht und Schatten, Himmel über der Stadt: So oder ähnlich heißen die Kunstprojekte, denen sich Schüler des Staatlichen Angergymnasiums Jena anlässlich des von der UNESCO-Kulturorganisation ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts“ gewidmet haben. Insgesamt werden 76 Kunstwerke der Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Jenaer Beutenberg vom 16.-30. April 2015 öffentlich ausgestellt. Die Vernissage findet am 16. April um 16 Uhr im Foyer des Abbe-Zentrums Beutenberg vor dem Vortrag des Nobelpreisträgers Hartmut Michel bei den Noblen Gesprächen statt, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiern.  mehr...
 
14.04.2015 Wissenschaftspreise des Beutenberg-Campus Jena e. V. gehen an HKI, FLI und IPHT
Mit dem Wissenschaftspreis "Lebenswissenschaften und Physik" kürt der Beutenberg-Campus Jena e. V. in jedem Jahr hervorragende wissenschaftliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern. In diesem Jahr nun ein Novum: Der Preis für die beste Doktorarbeit wird gesplittet und an zwei gleichrangige Doktoranden vergeben. mehr...
 
10.04.2015 FLI_Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Telomerase in Stammzellen
Treten bei der Zellteilung gravierende Fehler auf, wird sie gestoppt und die Zelle eliminiert, damit nicht zu viele oder zu wenige Chromosomen von der Mutter- in die Tochterzelle gelangen. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) entdeckten nun bislang unbekannte Funktionen der Telomere und der Telomerase. Die Telomere haben dabei eine Schlüsselfunktion, indem sie die Vermehrung von Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl unterdrücken und Tumorentstehung hemmen. Die Telomerase wiederum, die in gesunden Stammzellen die Telomerfunktion aufrechterhält, erlaubt auch Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl das Überleben und kann dadurch Tumorentwicklung begünstigen. mehr...
 
26.03.2015 HKI_Wirkstoffe aus künstlichen Zellen
Neue Wirkstoffe für die Entwicklung von Medikamenten zu finden wird immer schwieriger – bekannte Wirkstoffproduzenten sind abgegrast oder es fehlt an neuen Suchmöglichkeiten. Die Wissenschaftler des Leibniz Research Clusters wollen nun durch die Kombination von biologischem Wissen mit ingenieurwissenschaftlichen Fertigkeiten neue Wege beschreiten: Zellen sollen durch zellfreie Systeme ersetzt werden, die aussichtsreiche Wirkstoffe effizienter produzieren. mehr...
 
25.03.2015 FLI_ Zuckersüße Bindungspartner regulieren Alzheimer-Proteine
Die Alzheimer-Demenz ist eine langsam fortschreitende Hirnerkrankung, die mit zunehmendem Verfall der geistigen Fähigkeiten einhergeht. Sie zeichnet sich durch Ablagerung seniler Plaques im Gehirn aus, die vor allem aus amyloiden β-Peptiden bestehen; Spaltprodukten des β-Amyloid-Vorläufer-Proteins APP. Forschern des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) gelang es nun, die räumliche Struktur der Bindungsdomäne E2 von APLP1 (APP-Homolog) im Komplex mit Heparansulfaten (funktionelle Zucker) detailliert aufzuklären. Sie fanden, dass diese in verschiedenen Bindemodi mit der E2-Domäne wechselwirken und so unterschiedliche (patho)physiologische Funktionen des Proteins beeinflussen können. mehr...
 
19.03.2015 FLI_Deutscher Krebspreis für Jenaer Stammzellforscher Prof. K. Lenhard Rudolph
Im Rahmen des „18th International AEK Cancer Congress“ vom 18. bis 20. März 2015 in Heidelberg wurde gestern der Deutsche Krebspreis 2015 verliehen. In der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ging der Preis an Prof. Dr. med. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena. Mit dem Preis wurden seine herausragenden Forschungsergebnisse geehrt, die sich mit dem Einfluss der Telomere auf die Krebsentstehung und den Alternsprozess beschäftigen. Der Deutsche Krebspreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Krebsmedizin und wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und Deutschen Krebsstiftung gestiftet.  mehr...
 
18.03.2015 Fraunhofer IOF_Neue Trends für Mini-Beamer, Kameramodule und Datenbrillen
Vom 24. bis 26. März 2015 steht der Jenaer Beutenberg Campus beim »2nd International Symposium on Microoptical Imaging and Projection« ganz im Zeichen der Mikrooptik.  mehr...
 
18.03.2015 HKI_Pilzprodukt als Störenfried im Immunsystem
Lebensgefährliche Krankenhausinfektionen werden oft durch chirurgische Eingriffe oder den Einsatz von Werkzeugen, die in den Körper eingeführt werden, ausgelöst. Ein Beispiel hierfür sind Katheter in Venen oder Harnwegen. Auf der Oberfläche der Plastikröhrchen heften sich Mikroorganismen an. Durch bestimmte Mechanismen gelingt es dabei den Mikroben in den Körper einzudringen und diesen anzugreifen – bis hin zum Tod des Patienten. Einen Mechanismus konnten Jenaer Wissenschaftler nun näher beschreiben und in der Fachzeitschrift mBio veröffentlichen. mehr...
 
18.03.2015 MPI-CE_Blattduftstoff lockt Kirschessigfliegen an

Die 2014 in Deutschland erstmals verstärkt aufgetretene Kirschessigfliege Drosophila suzukii legt ihre Eier in frisches, noch nicht geerntetes Obst. Befallene Früchte sind oftmals zusätzlich noch mit Bakterien und Pilzen infiziert und somit für den Verkauf oder eine Weiterverarbeitung ungeeignet. Eine wirksame Bekämpfung des Schädlings ist bislang nur mit Insektiziden möglich. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie haben jetzt einen Blattduftstoff identifiziert, der für Kirschessigfliegen besonders attraktiv ist. Beta-Cyclocitral lockt nur die Kirschessigfliege, aber keine anderen verwandten Taufliegenarten an. Die Forscher konnten zeigen, dass die Vorliebe des Insekts für diesen Blattduft physiologisch mit einer erhöhten Antwortstärke bestimmter Geruchssinneshaare auf der Antenne einhergeht (Journal of Chemical Ecology, Februar 2015). mehr...
 
16.03.2015 HKI_ Doktoranden des Konsortiums InfectControl 2020 widmen sich der Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Schon heute sterben mehr als 60.000 Menschen jährlich in Deutschland an Infektionskrankheiten. Tendenz steigend. Daher ist es an der Zeit, sich diesem Problem aus unterschiedlichsten Perspektiven zu widmen. Das Konsortium InfectControl 2020, in welchem wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft zusammenarbeiten, schickt nun junge Wissenschaftler ins Rennen. mehr...
 
14.03.2015 HKI_Präsident der Leibniz-Gemeinschaft gibt Startschuss für BMBF geförderten Leibniz Research Cluster
Wirkstoffe – kleine Moleküle, die mitunter von immenser medizinischer Bedeutung sind. Sie mit althergebrachten Methoden zu finden, wird immer schwieriger. Im Leibniz Research Cluster wollen nun fünf Leibniz-Institute ihre Expertisen aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Informatik und Materialwissenschaften bündeln, um neue biotechnologische Methoden zur Wirkstoffsuche zu entwickeln. mehr...
 
11.03.2015 IPHT_Thüringer Forschungspreis für IPHT-Wissenschaftler
Der Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Transfer wurde heute an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien (IPHT) in Jena verliehen. Prof. Dr. Hartmut Bartelt und sein Team erhielten die begehrte Auszeichnung für den Transfer einer innovativen faseroptischen Technologie in ein Spin-off des IPHT, FBGS Technologies GmbH. mehr...
 
10.03.2015 MPI-CE_Thüringer Forschungspreis 2014 für Grundlagenforschung an Dr. Martin Kaltenpoth verliehen
Der Freistaat Thüringen hat den Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe Insektensymbiosen, Dr. Martin Kaltenpoth, für seine herausragende Leistung in der Kategorie Grundlagenforschung mit dem Thüringer Forschungspreis 2014 ausgezeichnet. Die Verleihung durch den Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, erfolgte am 9. März in einer feierlichen Zeremonie im Leibniz-Institut für Phontonische Technologien in Jena. Der Wissenschaftler erforscht Symbiosen zwischen Insekten und ihren symbiontischen Bakterien. Dabei gelang ihm und seiner Arbeitsgruppe unter anderem der Nachweis von antibiotisch wirksamen Substanzen, die in den Antennen und auf dem Kokon von Bienenwölfen von symbiontischen Bakterien produziert werden. Die Insekten nutzen diese Antibiotika, um ihren Nachwuchs vor schädlichen Erregern zu schützen. Martin Kaltenpoths Forschung trägt wesentlich zum Verständnis der Evolution solcher „Schutzsymbiosen“ in der Natur bei. Die Entdeckung und Identifizierung neuer antibiotischer Wirkstoffe in der Natur und deren Wirksamkeit über lange evolutionäre Zeiträume hinweg ist angesichts der zunehmenden Resistenzen gegen herkömmliche Antibiotika auch für die Humanmedizin von großem Interesse. mehr...
 
09.03.2015 UKJ_Schockgefrostete Zellprozesse
Etwa 100 Elektronenmikroskopie-Experten treffen sich am 13. März zu einem Fach-Symposium in Jena. Im Mittelpunkt steht die Gefrierbruchtechnik, mit der sich lebensechte Zustände von Zellen und Zellmembranen im Nanometerbereich untersuchen lassen.  mehr...
 
09.03.2015 Fraunhofer IOF_Nachwuchspreis Green Photonics geht in die nächste Runde - Forschung zu nachhaltigen Lösungen mit Licht
Bereits zum vierten Mal schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft den Nachwuchspreis Green Photonics aus. Dieser Preis wird an junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen. mehr...
 
03.03.2015 HKI_Leibniz Research Cluster aus Lebens- und Ingenieurwissenschaftlern nimmt Arbeit auf
Naturstoffe, die von Mikroorganismen, Pilzen und Pflanzen gebildet werden, gehören zu den wichtigsten Quellen für Medikamente wie Antibiotika und Krebsmittel. Ausreichende Mengen an dringend benötigten Naturstoffen oder ihrer Vorstufen herzustellen ist allerdings eine der größten Herausforderungen der modernen Biotechnologie. Um Abhilfe zu schaffen, greifen Biologen und Chemiker auf Methoden ihrer Kollegen aus den Materialwissenschaften zu – im Leibniz Research Cluster kommen sie nun zusammen. mehr...
 
27.02.2015 MPI-CE_Kartoffelkäfer mit RNA-Interferenz bekämpfen
Kartoffelkäfer sind weltweit gefürchtete Landwirtschaftsschädlinge. Da sie in den meisten Anbaugebieten keine natürlichen Feinde haben, werden sie in der Regel mit Pestiziden bekämpft. Allerdings haben die Insekten Resistenzen gegen nahezu alle Wirkstoffe entwickelt. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm und chemische Ökologie in Jena konnten nun zeigen, dass Kartoffelpflanzen durch RNA-Interferenz (RNAi) vor den Käfern geschützt werden können. Dazu veränderten sie die Pflanzen so, dass diese doppelsträngige RNA-Moleküle (dsRNAs) in ihren Chloroplasten herstellen, die gegen Gene des Kartoffelkäfers gerichtet sind. (Science, Februar 2015). mehr...
 
27.02.2015 FLI_Neues Modell der Alternsforschung: Genom von N. furzeri als Klonbibliothek öffentlich verfügbar
Der Türkise Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) ist mit einer Lebensdauer von drei bis max. zehn Monaten das kurzlebigste Wirbeltier, das im Labor gehalten werden kann und wurde von Forschern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) als neues Tiermodell der biomedizinischen Alternsforschung etabliert. In Kooperation mit dem Clemson University Genomics and Computational Lab (USA) haben die Jenaer eine Klonbibliothek von N. furzeri geschaffen, die das gesamte Genom in Form von definierten DNA-Teilstücken enthält und seit Anfang 2015 Forschern weltweit zur Verfügung steht. Dazu wurden am FLI von 63.000 der DNA-Teilstücke die Enden sequenziert und die Position im Genom punktgenau bestimmt.  mehr...
 
23.02.2015 FSU-IAP_International sehr erfolgreich auf dem Gebiet der Laserentwicklung
Femtosekundenlaser, die auf optischen Faserverstärkern basieren, werden inzwischen in vielen Bereichen der Industrie, Medizin und Wissenschaft eingesetzt. Dabei gibt es eine große Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Laserquellen und auch nach Laserpulsen mit Wellenlängen, die sich von der Standard Ytterbium Wellenlänge von etwa 1030 nm unterscheiden. Das Institut für Angewandte Physik beschäftigt sich intensiv mit Fragestellungen zu Laserleistungen im Grenzbereich, und wie sich auf der diesjährigen weltgrößten Fachkonferenz Photonics West in San Francisco vom 7.-12. Februar 2015 wiederum zeigte – auch sehr erfolgreich. mehr...
 
23.02.2015 MPI-CE_Bakterien verbinden sich untereinander und tauschen Nährstoffe aus
Dass Bakterien sich bei Nährstoffmangel gegenseitig aushelfen, ist schon länger bekannt. Wie dieser Nährstoffaustausch praktisch aussehen kann, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten Jena, Kaiserslautern und Heidelberg, herausgefunden. Sie entdeckten, dass manche Bakterien Nanokanäle zwischen einzelnen Zellen ausbilden, die den direkten Austausch von Nährstoffen ermöglichen. (Nature Communications, Februar 2015) mehr...
 
20.02.2015 Fraunhofer IOF_Faserlaserentwicklung aus Deutschland – BMBF-Projekt TEHFA erfolgreich beendet

Mit ihnen wird geschnitten, geschweißt und gebohrt: Hochleistungsfaserlaser sind in der Produktion z. B. von Automobilen nicht mehr wegzudenken. Aber auch auf den Gebieten der Mikro-Materialbearbeitung, der Sicherheitstechnik sowie der Medizintechnik und der Ästhetik werden Faserlaser immer wichtiger. Gerade für diese Anwendungen benötigt man leistungsfähige, robuste und doch präzise arbeitende Faserlaser.  mehr...
 
20.02.2015 HKI_Wissenschaftler untersucht Angriffstaktiken eines lebensbedrohlichen Schimmelpilzes
Fressen und gefressen werden – das verhält sich in der mikroskopisch kleinen Welt nicht anders, als in der für uns sichtbaren. Jedes Lebewesen kämpft um seinen Platz, wenn es sein muss mit Gewalt. In einem Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Environmental Microbiology berichtet nun Falk Hillmann vom Hans-Knöll-Institut in Jena, welche Mittel der Pilz Aspergillus fumigatus gegen eine Amöbe einsetzt. Interessant ist dieses Wissen vor allem für die Medizin – nämlich im Kampf gegen gefährliche Pilzinfektionen. mehr...
 
16.02.2015 HKI_WissenschaftsCampus InfectoOptics beginnt
Infektionskrankheiten gelten weltweit als eine der Haupttodesursachen. Allein in Deutschland sterben 60.000 Menschen jährlich daran. Hinzu kommen immer mehr Infektionen, die kaum oder gar nicht mehr geheilt werden können. Jenaer Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen haben sich nun zusammengefunden, um gemeinsam verstärkt an der Erforschung von Infektionen zu arbeiten – Sie gründeten den Leibniz WissenschaftsCampus InfectoOptics. mehr...
 
12.02.2015 FLI_Was bedeutet Gesundes Altern? Interdisziplinärem Symposium in Mannheim
Vom 25.-26. Februar 2015 richtet der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing am ZEW Mannheim das Symposium „Better understanding Healthy Ageing: A trans- an interdisciplinary research approach“ aus. Zum ersten Mal treffen sich rund 100 Wissenschaftler zum interdisziplinären Austausch in Mannheim, um über Fragen des gesunden Alterns und des demographischen Wandels zu diskutieren.  mehr...
 
11.02.2015 HKI_Bei Angriff : Verteidigung_Pilz setzt zielgerichtet Gift gegen Fraßfeinde ein
Gefressen oder gefressen werden – für die Verteidigung gegen Fraßfeinde hat der Pilz BY1 einen ganz speziellen Mechanismus entwickelt: Knabbert beispielsweise ein Insekt an ihm, produziert er ein Gift, das die Entwicklung seiner Fraßfeinde hemmt. Das Wissen um diesen Mechanismus konnten Jenaer Wissenschaftler nun in der angesehenen Fachzeitschrift Journal of Natural Products veröffentlichen. mehr...
 
09.02.2015 HKI_Vielversprechender neuer Schnelltest bei Pilzinfektionen
Schimmelpilze sind für die meisten Menschen ungefährlich. Wir begegnen ihnen im Haushalt, am Kompost oder im Wald. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können sie jedoch schwerwiegende Infektionen in Gehirn oder Lunge auslösen. Bislang konnten die Infektionen kaum oder nur mit einem hohen Risiko diagnostiziert werden. Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) gelang nun in einem Team mit Kölner und Berliner Kollegen der Durchbruch für ein neues Testverfahren mit Pilz-reaktiven T-Zellen. Das HKI steuerte dabei seine Expertise zur Entwicklung eines schnellen Bluttests bei. mehr...
 
05.02.2015 HKI_Christian Hertweck erhält Manchot-Forschungsprofessur
Urkunde an der Wand, Plakette im Schrank – Ehrungen für die Leistungen von Wissenschaftlern können ganz unterschiedlich aussehen. In Christian Hertwecks Fall gestaltet sich die Auszeichnung der Technischen Universität München weniger plastisch: Für seine wegweisenden Arbeiten in der Naturstoff-Forschung erhält der Chemiker nun die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2014, verbunden mit dem Aufruf, den Münchner Studenten einen Einblick in seine Forschung zu geben. Dieser Bitte kommt er zwar gern nach, Jena bleibt der Chemiker trotzdem erhalten. mehr...
 
04.02.2015 HKI_Expedition untersucht das Zusammenleben von Termiten, Pilzen und Bakterien in Südafrika
Säen, pflegen, ernten – Solche kulturellen Leistungen kann nur der Mensch hervorbringen. Oder etwa doch nicht? Dass auch Tiere zu quasi landwirtschaftlichem Anbau von Nahrung in der Lage sind, beweisen Termiten in wärmeren Ländern. In ihren Bauten kultivieren sie Pilze und ernähren sich davon. Dieses Phänomens nimmt sich nun eine Forschungsgruppe des HKI an. Sie reist Mitte Januar nach Südafrika, um das ausgeklügelte Verhalten der Tiere zu untersuchen und nach neuen Wirkstoffen zu suchen. mehr...
 
04.02.2015 Fraunhofer IOF_Fraunhofer IOF auf Photonics West in San Francisco
Teleskopobjektive für die Erdbeobachtung sind im Weltraum zum Teil extremen Umweltbelastungen wie ionisierender Strahlung, Unterdruck und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Normale Klebstoffegasen unter solchen Bedingungen aus oder werden zerstört. Sie sind daher für die Verbindung von Linsen und Fassungen in optischen Systemen ungeeignet.  mehr...
 
27.01.2015 FLI_Krebs und Organversagen im Alter: Wnt-Aktivität reguliert Überleben von Stammzellen bei DNA-Schäden
Der Wnt-Signalweg reguliert die Aktivität von Stammzellen und ist deswegen für den Erhalt und die Regeneration von Geweben wichtig. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung und der Universität Ulm fanden nun einen neuen Mechanismus, der zeigt, wie Stammzellen im Darm als Antwort auf DNA-Schäden überleben können. Die Lage in der Gewebenische bestimmt die Wnt-Aktivität und so das Überleben der Stammzellen: sie überleben nur am Rand und bei geringer Wnt-Aktivität. Diese Ergebnisse sind wichtig, da DNA-Schäden im Alter auftreten und zum Verlust der Stammzellen und Organfunktion beitragen. Gleichzeitig kann ein Überleben von geschädigten Stammzellen zur Krebsentstehung führen.  mehr...
 
27.01.2015 MPI-CE_Nichts riecht gut ohne Grund
Antioxidantien sind natürliche Nahrungsinhaltsstoffe, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Degeneration von Zellen verantwortlich gemacht werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Lund in Schweden konnten zeigen, dass Essigfliegen die Anwesenheit dieser Schutzstoffe riechen und aufspüren können. Düfte, die durch den mikrobiellen Abbau dieser Nahrungsinhaltstoffe entstehen, locken die Fliegen an, steigern ihren Appetit und lösen bei den Weibchen die Eiablage aus. (Current Biology, Januar 2015) mehr...
 
22.01.2015 FLI_Aus dem Gleichgewicht: Auch Inaktivierung des Onkogens Ras ist schädlich
Ras-Proteine sind wichtige intrazelluläre Signalverarbeiter, die Zellwachstum, Differenzierung und weitere zelluläre Prozesse regulieren. In zu großer Menge oder Aktivität können sie schädlich für die Zelle werden und Krebs auslösen oder schwere Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Die Verhinderung übermäßiger Ras-Aktivität ist daher sehr wichtig. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung fanden nun jedoch eine neue Mutation in einer Komponente des Ras-Signalwegs, dem Ezrin, die zeigt, dass auch verminderte Ras-Aktivität verheerende Folgen haben kann. Ist Ezrin mutiert, kann Ras nicht mehr aktiviert werden, was die normale frühkindliche Gehirnentwicklung stört. mehr...
 
21.01.2015 HKI_Unbekannte Gefahr für Krebspatienten
Die meisten Bakterien, die uns täglich umgeben, machen dem gesunden Körper nichts aus. Erkrankt dieser kann sich das jedoch ändern. Das Immunsystem von Krebspatienten beispielsweise wird im Laufe der stark belastenden Therapie geschwächt. So sehr, dass selbst Bakterien aus dem Leitungswasser zur Gefahr werden können. Mit solcher Art Infektionen beschäftigt sich Beate Hermann von der Forschungsgruppe Infektionen in der Hämatologie/Onkologie. Für einen Vortrag darüber hat sie den Vortragspreis der Thüringer Gesellschaft für Innere Medizin erhalten. mehr...
 
06.01.2015 HKI_Christine Skerka erhält außerplanmäßige Professur der FSU
Die Einsicht in Phänomene des menschlichen Körpers gelingt nicht mit einem Schlag. Mit dieser Tatsache hat die HKI-Immunologin Christine Skerka bestens gelernt umzugehen: Schritt für Schritt konnte sie entscheidende Prinzipien der Immunregulation ermitteln. Nun wurde sie mit einem Professorentitel der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) ausgezeichnet. mehr...