Aktuelles

 
14.04.2015 Wissenschaftspreise des Beutenberg-Campus Jena e. V. gehen an HKI, FLI und IPHT
Mit dem Wissenschaftspreis "Lebenswissenschaften und Physik" kürt der Beutenberg-Campus Jena e. V. in jedem Jahr hervorragende wissenschaftliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern. In diesem Jahr nun ein Novum: Der Preis für die beste Doktorarbeit wird gesplittet und an zwei gleichrangige Doktoranden vergeben. mehr...
 
10.04.2015 FLI_Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Telomerase in Stammzellen
Treten bei der Zellteilung gravierende Fehler auf, wird sie gestoppt und die Zelle eliminiert, damit nicht zu viele oder zu wenige Chromosomen von der Mutter- in die Tochterzelle gelangen. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) entdeckten nun bislang unbekannte Funktionen der Telomere und der Telomerase. Die Telomere haben dabei eine Schlüsselfunktion, indem sie die Vermehrung von Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl unterdrücken und Tumorentstehung hemmen. Die Telomerase wiederum, die in gesunden Stammzellen die Telomerfunktion aufrechterhält, erlaubt auch Zellen mit fehlerhafter Chromosomenanzahl das Überleben und kann dadurch Tumorentwicklung begünstigen. mehr...
 
26.03.2015 HKI_Wirkstoffe aus künstlichen Zellen
Neue Wirkstoffe für die Entwicklung von Medikamenten zu finden wird immer schwieriger – bekannte Wirkstoffproduzenten sind abgegrast oder es fehlt an neuen Suchmöglichkeiten. Die Wissenschaftler des Leibniz Research Clusters wollen nun durch die Kombination von biologischem Wissen mit ingenieurwissenschaftlichen Fertigkeiten neue Wege beschreiten: Zellen sollen durch zellfreie Systeme ersetzt werden, die aussichtsreiche Wirkstoffe effizienter produzieren. mehr...
 
25.03.2015 FLI_ Zuckersüße Bindungspartner regulieren Alzheimer-Proteine
Die Alzheimer-Demenz ist eine langsam fortschreitende Hirnerkrankung, die mit zunehmendem Verfall der geistigen Fähigkeiten einhergeht. Sie zeichnet sich durch Ablagerung seniler Plaques im Gehirn aus, die vor allem aus amyloiden β-Peptiden bestehen; Spaltprodukten des β-Amyloid-Vorläufer-Proteins APP. Forschern des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) gelang es nun, die räumliche Struktur der Bindungsdomäne E2 von APLP1 (APP-Homolog) im Komplex mit Heparansulfaten (funktionelle Zucker) detailliert aufzuklären. Sie fanden, dass diese in verschiedenen Bindemodi mit der E2-Domäne wechselwirken und so unterschiedliche (patho)physiologische Funktionen des Proteins beeinflussen können. mehr...
 
19.03.2015 FLI_Deutscher Krebspreis für Jenaer Stammzellforscher Prof. K. Lenhard Rudolph
Im Rahmen des „18th International AEK Cancer Congress“ vom 18. bis 20. März 2015 in Heidelberg wurde gestern der Deutsche Krebspreis 2015 verliehen. In der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ging der Preis an Prof. Dr. med. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena. Mit dem Preis wurden seine herausragenden Forschungsergebnisse geehrt, die sich mit dem Einfluss der Telomere auf die Krebsentstehung und den Alternsprozess beschäftigen. Der Deutsche Krebspreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Krebsmedizin und wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und Deutschen Krebsstiftung gestiftet.  mehr...
 
18.03.2015 Fraunhofer IOF_Neue Trends für Mini-Beamer, Kameramodule und Datenbrillen
Vom 24. bis 26. März 2015 steht der Jenaer Beutenberg Campus beim »2nd International Symposium on Microoptical Imaging and Projection« ganz im Zeichen der Mikrooptik.  mehr...
 
18.03.2015 HKI_Pilzprodukt als Störenfried im Immunsystem
Lebensgefährliche Krankenhausinfektionen werden oft durch chirurgische Eingriffe oder den Einsatz von Werkzeugen, die in den Körper eingeführt werden, ausgelöst. Ein Beispiel hierfür sind Katheter in Venen oder Harnwegen. Auf der Oberfläche der Plastikröhrchen heften sich Mikroorganismen an. Durch bestimmte Mechanismen gelingt es dabei den Mikroben in den Körper einzudringen und diesen anzugreifen – bis hin zum Tod des Patienten. Einen Mechanismus konnten Jenaer Wissenschaftler nun näher beschreiben und in der Fachzeitschrift mBio veröffentlichen. mehr...
 
18.03.2015 MPI-CE_Blattduftstoff lockt Kirschessigfliegen an

Die 2014 in Deutschland erstmals verstärkt aufgetretene Kirschessigfliege Drosophila suzukii legt ihre Eier in frisches, noch nicht geerntetes Obst. Befallene Früchte sind oftmals zusätzlich noch mit Bakterien und Pilzen infiziert und somit für den Verkauf oder eine Weiterverarbeitung ungeeignet. Eine wirksame Bekämpfung des Schädlings ist bislang nur mit Insektiziden möglich. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie haben jetzt einen Blattduftstoff identifiziert, der für Kirschessigfliegen besonders attraktiv ist. Beta-Cyclocitral lockt nur die Kirschessigfliege, aber keine anderen verwandten Taufliegenarten an. Die Forscher konnten zeigen, dass die Vorliebe des Insekts für diesen Blattduft physiologisch mit einer erhöhten Antwortstärke bestimmter Geruchssinneshaare auf der Antenne einhergeht (Journal of Chemical Ecology, Februar 2015). mehr...
 
16.03.2015 HKI_ Doktoranden des Konsortiums InfectControl 2020 widmen sich der Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Schon heute sterben mehr als 60.000 Menschen jährlich in Deutschland an Infektionskrankheiten. Tendenz steigend. Daher ist es an der Zeit, sich diesem Problem aus unterschiedlichsten Perspektiven zu widmen. Das Konsortium InfectControl 2020, in welchem wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft zusammenarbeiten, schickt nun junge Wissenschaftler ins Rennen. mehr...
 
14.03.2015 HKI_Präsident der Leibniz-Gemeinschaft gibt Startschuss für BMBF geförderten Leibniz Research Cluster
Wirkstoffe – kleine Moleküle, die mitunter von immenser medizinischer Bedeutung sind. Sie mit althergebrachten Methoden zu finden, wird immer schwieriger. Im Leibniz Research Cluster wollen nun fünf Leibniz-Institute ihre Expertisen aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Informatik und Materialwissenschaften bündeln, um neue biotechnologische Methoden zur Wirkstoffsuche zu entwickeln. mehr...
 
11.03.2015 IPHT_Thüringer Forschungspreis für IPHT-Wissenschaftler
Der Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Transfer wurde heute an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien (IPHT) in Jena verliehen. Prof. Dr. Hartmut Bartelt und sein Team erhielten die begehrte Auszeichnung für den Transfer einer innovativen faseroptischen Technologie in ein Spin-off des IPHT, FBGS Technologies GmbH. mehr...
 
10.03.2015 MPI-CE_Thüringer Forschungspreis 2014 für Grundlagenforschung an Dr. Martin Kaltenpoth verliehen
Der Freistaat Thüringen hat den Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe Insektensymbiosen, Dr. Martin Kaltenpoth, für seine herausragende Leistung in der Kategorie Grundlagenforschung mit dem Thüringer Forschungspreis 2014 ausgezeichnet. Die Verleihung durch den Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, erfolgte am 9. März in einer feierlichen Zeremonie im Leibniz-Institut für Phontonische Technologien in Jena. Der Wissenschaftler erforscht Symbiosen zwischen Insekten und ihren symbiontischen Bakterien. Dabei gelang ihm und seiner Arbeitsgruppe unter anderem der Nachweis von antibiotisch wirksamen Substanzen, die in den Antennen und auf dem Kokon von Bienenwölfen von symbiontischen Bakterien produziert werden. Die Insekten nutzen diese Antibiotika, um ihren Nachwuchs vor schädlichen Erregern zu schützen. Martin Kaltenpoths Forschung trägt wesentlich zum Verständnis der Evolution solcher „Schutzsymbiosen“ in der Natur bei. Die Entdeckung und Identifizierung neuer antibiotischer Wirkstoffe in der Natur und deren Wirksamkeit über lange evolutionäre Zeiträume hinweg ist angesichts der zunehmenden Resistenzen gegen herkömmliche Antibiotika auch für die Humanmedizin von großem Interesse. mehr...
 
09.03.2015 UKJ_Schockgefrostete Zellprozesse
Etwa 100 Elektronenmikroskopie-Experten treffen sich am 13. März zu einem Fach-Symposium in Jena. Im Mittelpunkt steht die Gefrierbruchtechnik, mit der sich lebensechte Zustände von Zellen und Zellmembranen im Nanometerbereich untersuchen lassen.  mehr...
 
09.03.2015 Fraunhofer IOF_Nachwuchspreis Green Photonics geht in die nächste Runde - Forschung zu nachhaltigen Lösungen mit Licht
Bereits zum vierten Mal schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft den Nachwuchspreis Green Photonics aus. Dieser Preis wird an junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen. mehr...
 
03.03.2015 HKI_Leibniz Research Cluster aus Lebens- und Ingenieurwissenschaftlern nimmt Arbeit auf
Naturstoffe, die von Mikroorganismen, Pilzen und Pflanzen gebildet werden, gehören zu den wichtigsten Quellen für Medikamente wie Antibiotika und Krebsmittel. Ausreichende Mengen an dringend benötigten Naturstoffen oder ihrer Vorstufen herzustellen ist allerdings eine der größten Herausforderungen der modernen Biotechnologie. Um Abhilfe zu schaffen, greifen Biologen und Chemiker auf Methoden ihrer Kollegen aus den Materialwissenschaften zu – im Leibniz Research Cluster kommen sie nun zusammen. mehr...
 
27.02.2015 MPI-CE_Kartoffelkäfer mit RNA-Interferenz bekämpfen
Kartoffelkäfer sind weltweit gefürchtete Landwirtschaftsschädlinge. Da sie in den meisten Anbaugebieten keine natürlichen Feinde haben, werden sie in der Regel mit Pestiziden bekämpft. Allerdings haben die Insekten Resistenzen gegen nahezu alle Wirkstoffe entwickelt. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm und chemische Ökologie in Jena konnten nun zeigen, dass Kartoffelpflanzen durch RNA-Interferenz (RNAi) vor den Käfern geschützt werden können. Dazu veränderten sie die Pflanzen so, dass diese doppelsträngige RNA-Moleküle (dsRNAs) in ihren Chloroplasten herstellen, die gegen Gene des Kartoffelkäfers gerichtet sind. (Science, Februar 2015). mehr...
 
27.02.2015 FLI_Neues Modell der Alternsforschung: Genom von N. furzeri als Klonbibliothek öffentlich verfügbar
Der Türkise Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) ist mit einer Lebensdauer von drei bis max. zehn Monaten das kurzlebigste Wirbeltier, das im Labor gehalten werden kann und wurde von Forschern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) als neues Tiermodell der biomedizinischen Alternsforschung etabliert. In Kooperation mit dem Clemson University Genomics and Computational Lab (USA) haben die Jenaer eine Klonbibliothek von N. furzeri geschaffen, die das gesamte Genom in Form von definierten DNA-Teilstücken enthält und seit Anfang 2015 Forschern weltweit zur Verfügung steht. Dazu wurden am FLI von 63.000 der DNA-Teilstücke die Enden sequenziert und die Position im Genom punktgenau bestimmt.  mehr...
 
23.02.2015 FSU-IAP_International sehr erfolgreich auf dem Gebiet der Laserentwicklung
Femtosekundenlaser, die auf optischen Faserverstärkern basieren, werden inzwischen in vielen Bereichen der Industrie, Medizin und Wissenschaft eingesetzt. Dabei gibt es eine große Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Laserquellen und auch nach Laserpulsen mit Wellenlängen, die sich von der Standard Ytterbium Wellenlänge von etwa 1030 nm unterscheiden. Das Institut für Angewandte Physik beschäftigt sich intensiv mit Fragestellungen zu Laserleistungen im Grenzbereich, und wie sich auf der diesjährigen weltgrößten Fachkonferenz Photonics West in San Francisco vom 7.-12. Februar 2015 wiederum zeigte – auch sehr erfolgreich. mehr...
 
23.02.2015 MPI-CE_Bakterien verbinden sich untereinander und tauschen Nährstoffe aus
Dass Bakterien sich bei Nährstoffmangel gegenseitig aushelfen, ist schon länger bekannt. Wie dieser Nährstoffaustausch praktisch aussehen kann, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten Jena, Kaiserslautern und Heidelberg, herausgefunden. Sie entdeckten, dass manche Bakterien Nanokanäle zwischen einzelnen Zellen ausbilden, die den direkten Austausch von Nährstoffen ermöglichen. (Nature Communications, Februar 2015) mehr...
 
20.02.2015 Fraunhofer IOF_Faserlaserentwicklung aus Deutschland – BMBF-Projekt TEHFA erfolgreich beendet

Mit ihnen wird geschnitten, geschweißt und gebohrt: Hochleistungsfaserlaser sind in der Produktion z. B. von Automobilen nicht mehr wegzudenken. Aber auch auf den Gebieten der Mikro-Materialbearbeitung, der Sicherheitstechnik sowie der Medizintechnik und der Ästhetik werden Faserlaser immer wichtiger. Gerade für diese Anwendungen benötigt man leistungsfähige, robuste und doch präzise arbeitende Faserlaser.  mehr...
 
20.02.2015 HKI_Wissenschaftler untersucht Angriffstaktiken eines lebensbedrohlichen Schimmelpilzes
Fressen und gefressen werden – das verhält sich in der mikroskopisch kleinen Welt nicht anders, als in der für uns sichtbaren. Jedes Lebewesen kämpft um seinen Platz, wenn es sein muss mit Gewalt. In einem Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Environmental Microbiology berichtet nun Falk Hillmann vom Hans-Knöll-Institut in Jena, welche Mittel der Pilz Aspergillus fumigatus gegen eine Amöbe einsetzt. Interessant ist dieses Wissen vor allem für die Medizin – nämlich im Kampf gegen gefährliche Pilzinfektionen. mehr...
 
16.02.2015 HKI_WissenschaftsCampus InfectoOptics beginnt
Infektionskrankheiten gelten weltweit als eine der Haupttodesursachen. Allein in Deutschland sterben 60.000 Menschen jährlich daran. Hinzu kommen immer mehr Infektionen, die kaum oder gar nicht mehr geheilt werden können. Jenaer Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen haben sich nun zusammengefunden, um gemeinsam verstärkt an der Erforschung von Infektionen zu arbeiten – Sie gründeten den Leibniz WissenschaftsCampus InfectoOptics. mehr...
 
12.02.2015 FLI_Was bedeutet Gesundes Altern? Interdisziplinärem Symposium in Mannheim
Vom 25.-26. Februar 2015 richtet der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing am ZEW Mannheim das Symposium „Better understanding Healthy Ageing: A trans- an interdisciplinary research approach“ aus. Zum ersten Mal treffen sich rund 100 Wissenschaftler zum interdisziplinären Austausch in Mannheim, um über Fragen des gesunden Alterns und des demographischen Wandels zu diskutieren.  mehr...
 
11.02.2015 HKI_Bei Angriff : Verteidigung_Pilz setzt zielgerichtet Gift gegen Fraßfeinde ein
Gefressen oder gefressen werden – für die Verteidigung gegen Fraßfeinde hat der Pilz BY1 einen ganz speziellen Mechanismus entwickelt: Knabbert beispielsweise ein Insekt an ihm, produziert er ein Gift, das die Entwicklung seiner Fraßfeinde hemmt. Das Wissen um diesen Mechanismus konnten Jenaer Wissenschaftler nun in der angesehenen Fachzeitschrift Journal of Natural Products veröffentlichen. mehr...
 
09.02.2015 HKI_Vielversprechender neuer Schnelltest bei Pilzinfektionen
Schimmelpilze sind für die meisten Menschen ungefährlich. Wir begegnen ihnen im Haushalt, am Kompost oder im Wald. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können sie jedoch schwerwiegende Infektionen in Gehirn oder Lunge auslösen. Bislang konnten die Infektionen kaum oder nur mit einem hohen Risiko diagnostiziert werden. Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) gelang nun in einem Team mit Kölner und Berliner Kollegen der Durchbruch für ein neues Testverfahren mit Pilz-reaktiven T-Zellen. Das HKI steuerte dabei seine Expertise zur Entwicklung eines schnellen Bluttests bei. mehr...
 
05.02.2015 HKI_Christian Hertweck erhält Manchot-Forschungsprofessur
Urkunde an der Wand, Plakette im Schrank – Ehrungen für die Leistungen von Wissenschaftlern können ganz unterschiedlich aussehen. In Christian Hertwecks Fall gestaltet sich die Auszeichnung der Technischen Universität München weniger plastisch: Für seine wegweisenden Arbeiten in der Naturstoff-Forschung erhält der Chemiker nun die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2014, verbunden mit dem Aufruf, den Münchner Studenten einen Einblick in seine Forschung zu geben. Dieser Bitte kommt er zwar gern nach, Jena bleibt der Chemiker trotzdem erhalten. mehr...
 
04.02.2015 HKI_Expedition untersucht das Zusammenleben von Termiten, Pilzen und Bakterien in Südafrika
Säen, pflegen, ernten – Solche kulturellen Leistungen kann nur der Mensch hervorbringen. Oder etwa doch nicht? Dass auch Tiere zu quasi landwirtschaftlichem Anbau von Nahrung in der Lage sind, beweisen Termiten in wärmeren Ländern. In ihren Bauten kultivieren sie Pilze und ernähren sich davon. Dieses Phänomens nimmt sich nun eine Forschungsgruppe des HKI an. Sie reist Mitte Januar nach Südafrika, um das ausgeklügelte Verhalten der Tiere zu untersuchen und nach neuen Wirkstoffen zu suchen. mehr...
 
04.02.2015 Fraunhofer IOF_Fraunhofer IOF auf Photonics West in San Francisco
Teleskopobjektive für die Erdbeobachtung sind im Weltraum zum Teil extremen Umweltbelastungen wie ionisierender Strahlung, Unterdruck und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Normale Klebstoffegasen unter solchen Bedingungen aus oder werden zerstört. Sie sind daher für die Verbindung von Linsen und Fassungen in optischen Systemen ungeeignet.  mehr...
 
27.01.2015 FLI_Krebs und Organversagen im Alter: Wnt-Aktivität reguliert Überleben von Stammzellen bei DNA-Schäden
Der Wnt-Signalweg reguliert die Aktivität von Stammzellen und ist deswegen für den Erhalt und die Regeneration von Geweben wichtig. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung und der Universität Ulm fanden nun einen neuen Mechanismus, der zeigt, wie Stammzellen im Darm als Antwort auf DNA-Schäden überleben können. Die Lage in der Gewebenische bestimmt die Wnt-Aktivität und so das Überleben der Stammzellen: sie überleben nur am Rand und bei geringer Wnt-Aktivität. Diese Ergebnisse sind wichtig, da DNA-Schäden im Alter auftreten und zum Verlust der Stammzellen und Organfunktion beitragen. Gleichzeitig kann ein Überleben von geschädigten Stammzellen zur Krebsentstehung führen.  mehr...
 
27.01.2015 MPI-CE_Nichts riecht gut ohne Grund
Antioxidantien sind natürliche Nahrungsinhaltsstoffe, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Degeneration von Zellen verantwortlich gemacht werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Lund in Schweden konnten zeigen, dass Essigfliegen die Anwesenheit dieser Schutzstoffe riechen und aufspüren können. Düfte, die durch den mikrobiellen Abbau dieser Nahrungsinhaltstoffe entstehen, locken die Fliegen an, steigern ihren Appetit und lösen bei den Weibchen die Eiablage aus. (Current Biology, Januar 2015) mehr...
 
22.01.2015 FLI_Aus dem Gleichgewicht: Auch Inaktivierung des Onkogens Ras ist schädlich
Ras-Proteine sind wichtige intrazelluläre Signalverarbeiter, die Zellwachstum, Differenzierung und weitere zelluläre Prozesse regulieren. In zu großer Menge oder Aktivität können sie schädlich für die Zelle werden und Krebs auslösen oder schwere Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Die Verhinderung übermäßiger Ras-Aktivität ist daher sehr wichtig. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung fanden nun jedoch eine neue Mutation in einer Komponente des Ras-Signalwegs, dem Ezrin, die zeigt, dass auch verminderte Ras-Aktivität verheerende Folgen haben kann. Ist Ezrin mutiert, kann Ras nicht mehr aktiviert werden, was die normale frühkindliche Gehirnentwicklung stört. mehr...
 
21.01.2015 HKI_Unbekannte Gefahr für Krebspatienten
Die meisten Bakterien, die uns täglich umgeben, machen dem gesunden Körper nichts aus. Erkrankt dieser kann sich das jedoch ändern. Das Immunsystem von Krebspatienten beispielsweise wird im Laufe der stark belastenden Therapie geschwächt. So sehr, dass selbst Bakterien aus dem Leitungswasser zur Gefahr werden können. Mit solcher Art Infektionen beschäftigt sich Beate Hermann von der Forschungsgruppe Infektionen in der Hämatologie/Onkologie. Für einen Vortrag darüber hat sie den Vortragspreis der Thüringer Gesellschaft für Innere Medizin erhalten. mehr...
 
06.01.2015 HKI_Christine Skerka erhält außerplanmäßige Professur der FSU
Die Einsicht in Phänomene des menschlichen Körpers gelingt nicht mit einem Schlag. Mit dieser Tatsache hat die HKI-Immunologin Christine Skerka bestens gelernt umzugehen: Schritt für Schritt konnte sie entscheidende Prinzipien der Immunregulation ermitteln. Nun wurde sie mit einem Professorentitel der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) ausgezeichnet. mehr...
 
06.01.2015 FLI_Transkriptionsfaktor WT1 reguliert Nieren-Krankheitsgene
Für die Reinigung des Blutes und Ausscheidung von Schadstoffen sind die Nieren essentiell. Bei vielen Alterskrankheiten ist ihre Funktionsweise jedoch eingeschränkt, meist mit fatalen Folgen für den gesamten Organismus. Jenaer Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) fanden nun heraus, dass das Wilms-Tumor-Gen WT1 eine Schlüsselposition in einem komplexen Netzwerk aus Genen und Proteinen einnimmt, das für die Entwicklung und den Erhalt der Niere wichtig ist. Viele dieser neuen Faktoren könnten zur Entstehung von Erkrankungen und zum Funktionsverlust der Niere im Rahmen des Alterns beitragen. Diese Frage wird zukünftig in Zusammenarbeit mit klinischen Forschungsgruppen translational bearbeitet.  mehr...
 
16.12.2014 MPI-CE_Wie das Gehirn gute von schlechten Düften unterscheidet
Ob ein Duft für ein Lebewesen angenehm oder widerlich ist, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Oftmals hängt das Überleben davon ab, denn Düfte können wichtige Hinweise auf Futterquellen oder geeignete Paarungspartner geben, sie können aber auch Signale für tödliche Gefahren sein. Wissenschaftler der BMBF-Forschungsgruppe Olfaktorische Kodierung am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie fanden heraus, dass bei Fruchtfliegen die Qualität und Intensität von Gerüchen im sogenannten lateralen Horn abgebildet werden. Sie erstellten eine räumliche Aktivitätskarte dieses Teils des Geruchsverarbeitungssystems im Fliegenhirn und konnten zeigen, dass es im lateralen Horn drei unterschiedliche Aktivitätsbereiche gibt, die attraktiven oder abstoßenden Düften zugeordnet werden können, aber auch die Duftintensität abbilden. Die jeweiligen Zuordnungen haben unmittelbare Auswirkungen auf das Verhalten der Fliegen. Die Ergebnisse legen nahe, dass das laterale Horn eine ähnliche Funktion hat wie die Amygdala im Gehirn von Wirbeltieren, die ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Bewertung von Sinneseindrücken und Gefahren spielt. (eLife, Dezember 2014) mehr...
 
11.12.2014 HKI_Prof. Dr. Christian Hertweck erhält Leibniz-Preis der DFG
Die wirksamsten Mittel gegen Erkrankungen finden sich oft in der Natur. Doch diese Wirkstoffe zu finden und zu analysieren, ist eine der großen Herausforderungen der Wissenschaft. Ein erfolgreicher Wirkstoff-Fahnder ist Prof. Dr. Christian Hertweck, der seit 2006 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Lehrstuhl für Naturstoffchemie innehat und zugleich die Abteilung Biomolekulare Chemie am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) leitet. Für seine bahnbrechenden Erkenntnisse und seine Forschungen wird der 45-Jährige mit dem wichtigsten deutschen Forschungsförderpreis für das Jahr 2015 ausgezeichnet, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute (10.12.) bekanntgegeben hat. Prof. Hertweck gehört zu den 8 Preisträgern, denen am 3. März 2015 der renommierte und in der Regel mit jeweils 2,5 Mio. Euro dotierte Leibniz-Preis überreicht wird. mehr...
 
11.12.2014 Tiefensee: Gute Bedingungen für Spitzenforscher in Thüringen
Leibniz-Preis 2015 an Jenaer Naturstoff-Forscher / „Wissenschaft braucht Kontinuität und Verlässlichkeit“
Thüringen ist führend bei der Erforschung neuer Wirkstoffe für die Medizin: Mit dem Leibniz-Preis geht in diesem Jahr einer der wich­tigsten deutschen Forschungsförderpreise an den Jenaer Naturstoff-Forscher Prof. Dr. Christian Hertweck. „Die Vergabe dieses Preises ist ein Paukenschlag, der in der Welt der Wissenschaft weit über die Grenzen des Forschungsstandorts Thüringen hinaus gehört wird“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der heute bekanntgegebenen Entscheidung der Deutschen Forschungsgemein­schaft (DFG). Er gratuliere dem Preisträger sehr herzlich zu der Auszeich­nung. mehr...
 
09.12.2014 MPI-CE_Noni-Frucht macht Fruchtfliegen fruchtbar
Im Laufe der Evolution passen sich Tiere an verschiedenste Nahrungsquellen an – auch an giftige Pflanzen oder Früchte. Die treibenden Kräfte für solche Anpassungsmechanismen sind oft unbekannt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben jetzt herausgefunden, warum die Fruchtfliege Drosophila sechellia ausschließlich die giftigen Früchte des Noni-Baumes als Nahrungsquelle nutzt und für die Eiablage aufsucht. In den weiblichen Fliegen ist ein Gen mutiert, das zu einer verminderten Produktion von Eiern führt. Den Fliegen fehlt l-DOPA, eine Vorstufe des Hormons Dopamin, das die Fruchtbarkeit steuert. Die Noni-Frucht enthält große Mengen genau dieser Substanz. Nehmen die Fliegen l-DOPA mit ihrer Nahrung auf, können sie ihr genetisches Defizit wieder ausgleichen und dadurch den Fortpflanzungserfolg deutlich verbessern. Die gleiche Genmutation ist auch dafür verantwortlich, dass die Fliegen gegen das Gift der Früchte resistent geworden sind. (eLife, Dezember 2014) mehr...
 
03.12.2014 Neuerungen beim VMT-Job-Ticket ab Januar 2015
Der Verkehrsverbund Mittelthüringen hat darauf hingewiesen, dass ab Januar 2015 neue Bedingungen für den Erwerb eines VMT-Job-Tickets gelten. Die Mindestlaufzeit beträgt ab dann z.B. nur noch 4 Monate.  mehr...
 
03.12.2014 FLI_Neuer Leibniz-ScienceCampus zur Stärkung der Alternsforschung
Das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) erhält von der Leibniz-Gemeinschaft die Förderzusage für die Einrichtung eines Leibniz-ScienceCampus gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Jena (UKJ). Das Projekt „Regeneratives Altern“ soll damit zunächst für vier Jahre gefördert werden und zusätzliche Geldmittel von insgesamt 0,8 Mio. Euro erhalten. Der ScienceCampus ist einer von sechs solcher Neu-Einrichtungen in Deutschland und wird über die ProExcellenz Initiative des Landes Thüringen cofinanziert. mehr...
 
02.12.2014 MPI-CE_Vitamin-Lieferanten im Wanzendarm
Mikroorganismen sind für die Ernährung von Insekten von großer Bedeutung. Sie helfen nicht nur dabei, unverdauliche oder giftige Nahrungsbestandteile abzubauen, sie stellen den Insekten auch lebensnotwendige Nährstoffe zu Verfügung. mehr...
 
02.12.2014 Jana Wotschadlo aus Jena unter den Science4Life Gewinnern
01. Dezember 2014. Einsparung von Erdöl, effektivere Krebsmedikamente, bessere Lebensmittelkontrollen - Gründer aus den Bereichen Life Sciences und der Chemie haben innovative Lösungen für Industrie und Forschung parat. Die Qualität zeigt sich bereits in der Ideenphase des bundesweiten Businessplan-Wettbewerbs vom Land Hessen und dem Gesundheitsunternehmen Sanofi. Die besten drei Ideenträger wurden am Freitag im Industriepark Höchst bekannt gegeben. mehr...
 
02.12.2014 HKI_Am neuen WissenschaftsCampus InfectoOptics arbeiten Biologen, Chemiker und Physiker im Team
Infektionskrankheiten gelten weltweit als Todesursache Nummer eins. Allein in Deutschland sterben 60.000 Menschen jährlich daran. Hinzu kommen immer mehr Infektionen, die kaum oder gar nicht mehr geheilt werden können. Jenaer Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen haben sich nun zusammengefunden, um gemeinsam verstärkt an der Erforschung von Infektionen zu arbeiten – Sie gründeten den LeibnizScience Campus InfectoOptics, der soeben von der Leibniz-Gemeinschaft als förderungswürdiges Projekt ausgewählt wurde. mehr...
 
01.12.2014 HKI_Tom Bretschneider erhält Leibniz-Nachwuchspreis
Deutsch oder Geschichte? Ein Graus. Spannend sind für Tom Bretschneider in der Schule lediglich Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Während er also in Geschichte das Auswendiglernen scheut, baut er in Physik selbst ein Radio. Und auch nach der Schule hält er sich an seine Stärken, studiert Biotechnologie und promoviert in Biochemie. Keine schlechte Entscheidung: Tom Bretschneider wurde nun mit dem Nachwuchspreis der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. mehr...
 
01.12.2014 HKI_ Biotechnologentreffen Jena am 2. und 3. Dezember
In der Entwicklung neuer Medikamente, die beispielsweise im Kampf gegen schwerwiegende Infektionskrankheiten eingesetzt werden können, klafft eine Lücke zwischen Forschung und Wirtschaft: Zwar stoßen Grundlagenforscher bisweilen auf neue Wirkstoffe, doch werden diese nur selten industriell weiterentwickelt. Einen Beitrag zur Überwindung kann die Biotechnologie liefern. Zwei Tage lang besprechen sich Biotechnologen in Jena nun über ihre aktuelle Forschung und zukünftige Brückenschläge. mehr...
 
26.11.2014 FraunhoferIOF_Festakt zu 200 Jahren Fraunhofer’sche Linien
Im Jahre 1814 berichtete Joseph von Fraunhofer erstmals im Detail über die Beobachtung von dunklen Linien im Sonnenspektrum – die »Fraunhofer’schen Linien«. Diese Entdeckung und seine grundlegenden Arbeiten zur spektralen Zusammensetzung des Lichts machen ihn zu einem Vater der modernen Physik. Seine Entdeckung jährt sich dieses Jahr zum 200. Mal. Dieses Jubiläum hat die Fraunhofer-Gesellschaft am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena mit einem Festakt gefeiert.  mehr...
 
14.11.2014 HKI_Verbrüderung im Kleinen
Treffen zwei Organismen in der Natur aufeinander, haben sie meistens nur eins im Sinn, nämlich sich selbst. Das muss aber nicht immer so sein: Der Pilz Rhizopus microsporus und das Bakterium Burkholderia rhizoxinica leben friedlich miteinander – und produzieren dabei einen Wirkstoff, der Reispflanzen krankmacht. Wie sich das Zusammenleben der beiden Organismen gestaltet, haben HKI-Wissenschaftler in einer Arbeit beschrieben, die nun in der Fachzeitschrift eLife veröffentlicht wurde. mehr...
 
14.11.2014 HKI_Jenaer Wissenschaftler entschlüsseln das Erbgut des Pilzes Lichtheimia corymbifera
Alles ist vergänglich, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Ein fester Akteur in diesem Prozess ist der Schimmelpilz Lichtheimia corymbifera. Er baut in der Natur organisches Material ab, beispielsweise auf dem Kompost. Doch manchmal ist er „zu früh“ dran. Dann nämlich, wenn er noch lebende Personen befällt. Wissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) ist es nun gelungen, das Erbgut des Krankheitserregers zu entschlüsseln. mehr...
 
13.11.2014 HKI_Europäisches Programm fördert HKI-Projekt FunComPath
Unzählige Joghurtsorten bevölkern die Kühltruhen der hiesigen Supermärkte. Darunter sind auch jene, die mehr als nur Gaumenfreuden versprechen: probiotische Joghurts. Ob Probiotika dem Körper in Form von Lebensmitteln nutzen, ist ungewiss. Der gezielte medizinische Einsatz ist hingegen vielversprechend. Ein europäisches Förderprogramm setzt sich nun für die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Infektionskrankheiten, der normalen mikrobiellen Flora und dem möglichen Schutz durch Probiotika ein. Auch das Konsortium FunComPath, das vom HKI geleitet wird, ist unter den geförderten Projekten. mehr...
 
11.11.2014 HKI_Helfer des Immunsystems
Peter F. Zipfel wird in den Beirat der Internationalen Komplement Gesellschaft gewählt. mehr...