Aktuelles

 
31.03.2014 FSU-IAP_Ausgezeichneter Lichtforscher
Junior-Prof. Dr. Alexander Szameit von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist als erster deutscher Wissenschaftler mit der Adolph-Lomb-Medaille der „Optical Society of America“ geehrt worden.  mehr...
 
27.03.2014 MPI-CE_Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen

Der Geruchssinn ist für Insekten überlebenswichtig. Nur wenn sie kleinste Spuren chemischer Signale wahrnehmen, können sie ihre Nahrung finden, mit Artgenossen kommunizieren und sich vor Fressfeinden schützen. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zufolge haben sich viele Proteine zur sensiblen Wahrnehmung von Gerüchen bei Insekten trotzdem erst relativ spät entwickelt. Das komplexere Geruchssystem moderner Insekten ist demnach nicht wie ursprünglich angenommen eine Anpassung an ein Leben außerhalb des Wassers. Vielmehr fand die Entstehung der hochsensiblen Geruchswahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt in der Evolution von Insekten statt, vermutlich als Insekten das Fliegen lernten. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Open Access Zeitschrift eLife veröffentlicht. (eLife, 26. März 2014, doi: 10.7554/elife.02115) mehr...
 
21.03.2014 Aus dem Leben des Beutenberg-Vaters
Tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treibt es täglich in die Institute des Beutenberg-Campus. Ihre Motivation: Antworten auf spannende Fragen finden und das Unbekannte erforschen. Heute kann der Campus auf eine lange Geschichte zurückblicken. Dem Gründervater Hans Knöll wird nun ein multimedialer Vortrag gewidmet. mehr...
 
20.03.2014 HKI_Saale statt Jangtsekiang
In China gilt: Alle Wege führen nach Wuhan. Die zentralchinesische Stadt ist wichtiger Industriestandort und Knotenpunkt der nationalen Autobahnen. Aus dieser Millionenstadt treibt es nun zwei Wissenschaftlerinnen nach Thüringen. Über ein Stipendium der chinesischen Regierung haben Xinli Pan und Huiyun Peng eine Doktorandenstelle am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) erhalten. Vom Reich der Mitte in Deutschlands Mitte. mehr...
 
20.03.2014 HKI_Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Labor
Natrium tanzt auf dem Wasser und Zitronensäure lässt Backpulver explodieren. Aber warum das alles? Abstrakte naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen viele Schüler erst dann, wenn sie die Schule längst verlassen haben – im Studium oder Berufsleben. Schon eher einen Blick in die angewandte Wissenschaft zu werfen, davon träumen viele. Helene Glöckner, Franz Janke und Michael Rother vom Carl-Zeiss-Gymnasium haben am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) schon jetzt die Möglichkeit dazu. mehr...
 
19.03.2014 ASP_„Jena ist mein zweites Zuhause“ In einem neuen Imagefilm der FSU geben Studierende Einblicke in ihr Leben in Jena
"Jena ist eine Studentenstadt - eine ganz bunte, multikulturelle Stadt in der viele kulturelle Aktivitäten möglich sind. Hier gibt es viele Bars, Kneipen, viel Natur und viele Konzerte", beschreibt Jordy aus Ecuador seine Eindrücke von der Saalestadt. Der junge Mann studiert im Masterprogramm Lateinamerikastudien und ist seit vier Jahren an der Universität Jena eingeschrieben. "Jena ist mein zweites Zuhause", sagt Jordy und feuert zusammen mit Franck aus Kamerun, der Photonics studiert, im Fanblock die Basketballer von Science City Jena an. mehr...
 
18.03.2014 FLI_Synodos-Konsortium der Neurofibromatose-Forschung mit Jenaer Expertin
Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena widmen sich der Neurofibromatose (NF), einer Gruppe von Erbkrankheiten, die zu einem unkontrollierten Wachstum von Nerven- und Bindegewebe führt. Ihnen gelang der Nachweis, dass für NF2 defekte Nervenzellfortsätze verantwortlich sind; ein neuer Ansatz für die Wirkstoffsuche. Ein interdisziplinäres Team von Spitzenforschern hat sich jetzt in den USA zusammengeschlossen und das Synodos-Konsortium gebildet. Ziel ist die enge Zusammenarbeit und der rasche Austausch von Ergebnissen, um die Forschung und Medikamentenentwicklung voranzutreiben. Zum Spitzenteam gehört als international ausgewiesene Expertin auch Dr. Helen Morrison vom FLI. mehr...
 
17.03.2014 MPI-CE_Nektar: Süßer Lohn für Blüten-Bestäuber
Die Evolution hat eine unglaubliche Vielfalt von Blütenpflanzen und sie bestäubender Insekten hervorgebracht. Damit die Pflanzen die potenziellen Pollenüberträger anlocken und für ihre Dienste belohnen können, haben sie spezielle Organe entwickelt. In den sogenannten Nektarien werden die im Nektar enthaltenen Zuckermoleküle produziert. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben zusammen mit Kollegen aus Stanford und Duluth (USA) den Zuckertransporter identifiziert, der eine Schlüsselrolle bei der pflanzlichen Nektarproduktion spielt. Mithilfe von SWEET9 wird Zucker in außerzelluläre Bereiche der Nektarien transportiert und abgesondert. Bei der Evolution von Blütenpflanzen, die ihre Bestäuber mit süßem Nektar anlocken und belohnen, könnte also SWEET9 eine entscheidende Rolle gespielt haben. (Nature, 16. März 2014, doi: 10.1038/nature13082) mehr...
 
06.03.2014 HKI_InfectControl 2020 nimmt Fahrt auf: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) liefert dem Projektkonsortium Starthilfe
Nicht weniger als die weltweite Bekämpfung von Infektionskrankheiten haben sich die Teilnehmer des Projektkonsortiums „InfectControl 2020 – Neue Antiinfektionsstrategien – Wissenschaft • Gesellschaft • Wirtschaft“ zum Ziel gesetzt. Und das aus gutem Grund: Jährlich sterben 8 bis 10 Millionen Menschen weltweit an Infektionskrankheiten. mehr...
 
27.02.2014 MPI-CE_Kartoffelkäfer mit RNA-Interferenz bekämpfen

Kartoffelkäfer sind weltweit gefürchtete Landwirtschaftsschädlinge. Da sie in den meisten Anbaugebieten keine natürlichen Feinde haben, werden sie in der Regel mit Pestiziden bekämpft. Allerdings haben die Insekten Resistenzen gegen nahezu alle Wirkstoffe entwickelt. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm und chemische Ökologie in Jena konnten nun zeigen, dass Kartoffelpflanzen durch RNA-Interferenz (RNAi) vor den Käfern geschützt werden können. Dazu veränderten sie die Pflanzen so, dass diese doppelsträngige RNA-Moleküle (dsRNAs) in ihren Chloroplasten herstellen, die gegen Gene des Kartoffelkäfers gerichtet sind. (Science, Februar 2015). mehr...
 
21.02.2014 HKI_Allrounder mit chemischem Auge
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Hervorragende Leistungen waren es nicht allein, die Pierre Stallforth immer wieder an akademische Hochburgen verschlagen haben - Oxford, Zürich und Boston. Und die Glückssträhne hält an: Der junge Wissenschaftler erhält nun die Chance, am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) eine eigene Forschungsgruppe aufzubauen. mehr...
 
20.02.2014 MPI-BGC_Schwankungen der globalen Kohlenstoffbilanz verstärken sich
Eine Vermutung, die Klimaforscher schon länger hegen, bestätigt sich jetzt. Ein internationales Team, an dem auch Martin Heimann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena beteiligt war, belegt anhand von Messdaten erstmals, dass sich die Rück-kopplung zwischen Temperaturveränderungen in den Tropen und dem globalen Kohlenstoffbudget mit dem Klimawandel verstärkt. Die Forscher haben natürliche Schwankungen analysiert, denen die von tropischen Regenwäldern aufgenommenen und abgegebenen Kohlendioxidmengen von Jahr zu Jahr unterliegen. Demnach reagiert der tropische Kohlendioxidhaushalt immer empfindlicher auf Temperaturveränderungen; Klimaforscher sprechen davon, dass der Kohlenstoffkreislauf sensitiver wird. mehr...
 
18.02.2014 FSU-IAP_Heiße Zeiten am ZIK ultra optics -HITECOM
Stoffumwandlungsprozesse bei hohen Temperaturen sind von zentraler Bedeutung bei der Bereitstellung von Energie und chemischen Wertstoffen. Dabei nimmt die Bedeutung von Kohle als mittel- und langfristige Nutzungsoption in Deutschland (Energiewende) und weltweit (China, Indien, Südamerika, Südafrika, Osteuropa, Zentralasien) wieder zu. Die neue Herausforderung besteht nun jedoch darin, Verfahren zu entwickeln, die den zunehmend schlechteren Brennstoffqualitäten gerecht werden. Insbesondere die steigenden Aschegehalte führen zu zunehmender Unwirtschaftlichkeit der etablierten Verfahren. Zu den ‚aschetoleranten‘ Verfahren, wie sogenannte Wirbelschicht- und die Festbettvergasung, fehlen für die Weiter- und Neuentwicklung dieser Verfahren jedoch fundierte Modellsysteme.  mehr...
 
17.02.2014 Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014: Anerkennung für Nachwuchswissenschaftler Sönke Zaehle und Nico Eisenhauer aus Jena
Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte jetzt in Bonn drei junge Wissenschaftlerinnen und sieben junge Wissenschaftler für die „Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014“ aus, darunter Nico Eisenhauer (Biologie/Ökologie, FSU Jena und Sönke Zaehle (MPI für Biogeochemie) vom Beutenberg. Sie erhalten die mit je 20000 Euro dotierte Auszeichnung am 12. Mai in Berlin. mehr...
 
17.02.2014 Jetzt anmelden zum 5. Forsche Schüler Tag!
Am Donnerstag, den 27. März 2014 lädt der Beutenberg Campus zum fünften Mal parallel zum Girls‘ Day Schülerinnen und Schüler ein, Wissenschaft zu erleben. „Forsche Schüler“ ab der 8. Klasse haben die Möglichkeit, einen Tag lang einen Blick in die Berufswelt von Wissenschaftlern zu werfen und Wissenschaft „auszuprobieren“. Dabei können sie aus einem vielseitigen physikalisch und lebenswissenschaftlich ausgerichteten Angebot der sechs teilnehmenden Institute auswählen. Diese Institute bieten u. a. Schnupperworkshops an, bei denen die Schüler selbst experimentieren dürfen. In einem abschließenden Vortrag gibt Dr. Jan-W. Kellmann vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie allen Teilnehmern Anregungen zum Thema „Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weiter gehen kann.“ mehr...
 
13.02.2014 FLI_Expertise des Leibniz-Instituts für Altersforschung um Muskelstammzellen erweitert
Der Skelettmuskel ist eines der regenerativsten Gewebe bei Mensch und Maus. Mit dem Alter nimmt die Fähigkeit zur Regeneration jedoch stark ab. Dies hängt vermutlich mit den Stammzellen des Muskels, den Satellitenzellen, zusammen. Der Untersuchung der an der Alterung der Muskelstammzellen beteiligten Prozesse widmet sich die neue Arbeitsgruppe von Frau Dr. Julia von Maltzahn am Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena. Seit Oktober 2013 ist sie Juniorgruppenleiterin am FLI. Die Projekte ihrer Arbeitsgruppe werden im Rahmen des Emmy Noether Programms von der DFG gefördert.  mehr...
 
04.02.2014 ZIK Septomics, HKI, FSU_Jena wird Schaltzentrale der Pilzinfektions-Forschung
Manche von ihnen sind besonders hartnäckig und schwer zu erkennen, andere breiten sich unkontrollierbar schnell aus – Krankheiten wie Grippe, Masern oder Pilzinfektionen werden daher von sogenannten Nationalen Referenzzentren überwacht. Dort wird von international renommierten Experten an der schnellen Erkennung und zielgerichteten Behandlung gearbeitet. Eine große Verantwortung, aber auch Forschungschance für das jeweilige Zentrum. Berufen vom Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit reiht sich nun das Jenaer Hans-Knöll-Institut (HKI) in diese Riege ein. mehr...
 
30.01.2014 ZIK Spetomics, HKI, FSU_Infektionsrisiko messbar machen
Das Knochenmark ist das Zentrum unserer Blutproduktion. Wird es durch Krebs geschädigt, kann eine Knochenmarktransplantation helfen. Doch nicht selten infiziert sich der geschwächte Patient in den Tagen nach der Transplantation mit dem Schimmelpilz Aspergillus fumigatus – häufig mit tödlichem Ausgang. Dank eines Wissenschaftlerteams aus vier Ländern, darunter Forscher aus Jena, und rund 600 Testpersonen konnte nun ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung dieser Infektion gefunden werden. Die Forschungsergebnisse sind soeben in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine erschienen. mehr...
 
29.01.2014 FSU-IAP_ Auszeichnung von Sven Breitkopf bei der ASSL Conference in Paris
Sven Breitkopf wurde für seinen Vortrag „Non-steady-state enhancement cavities using pulse-dumping as power scaling concept of femtosecond lasers” auf der durch die Optical Society of America (OSA) veranstalteten Konferenz Advanced Solid State Lasers (ASSL) Ende 2013 in Paris mit dem Best Student Talk Award ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von 1000 USD honoriert.  mehr...
 
29.01.2014 FLI_Methusalem-Zebrafisch gestorben
In der biomedizinischen Forschung werden Zebrafische seit den 70ern als Modellorganismen zur Analyse der zellulären und genetischen Grundlagen der Embryogenese eingesetzt. Die Fische vermehren sich gut und sind leicht zu halten. Da die Eier und Larven transparent sind und sich rasch außerhalb des Körpers der Mutter entwickeln, lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstadien von Organen und das Schicksal einzelner Zellen live am lebenden Organismus beobachten. Am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena wird der Zebrafisch zur Erforschung von Genen, die den Alternsprozess beeinflussen, eingesetzt. Ein besonders altes Exemplar ist jetzt hochbetagt im Alter von 6 Jahren und 2 Monaten gestorben. mehr...
 
27.01.2014 HKI_Christine Beemelmanns baut am Hans-Knöll-Institut eine neue Forschungsgruppe auf
Das wichtigste Utensil des Chemikers ist heute nicht etwa der Kolben oder die Pipette, sondern der gepackte Koffer. Ohne Auslandsaufenthalt ist kaum noch eine Forscherkarriere denkbar. Auch die Nachwuchswissenschaftlerin Christine Beemelmanns ist weit herumgekommen: Schweiz, Frankreich, Japan, Deutschland, wieder Japan und anschließend die USA. Jetzt hat sie ein Ruf des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) nach Jena gelockt. mehr...
 
27.01.2014 Fraunhofer IOF_Weiterer Thüringer Forschungspreis geht an den Beutenberg
Bewegte Objekte im Bild einzufangen, ist nicht so einfach. Das weiß nicht nur jeder Hobby-Fotograf. Auch Ingenieure, die schnelle Prozesse analysieren wollen, sind auf exakte Bildinformationen angewiesen, die dafür möglichst hochaufgelöst gefilmt oder fotografiert werden müssen. So zum Beispiel im Fahrzeugbau: Hier machen Bild- und Videodaten aus Crashtests entscheidende Details über die Stabilität von Autokarosserien und anderen Bauteilen sichtbar und liefern so die Grundlage für deren Weiterentwicklung. mehr...
 
24.01.2014 Fraunhofer IOF auf Photonics West in San Francisco
Das Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF präsentiert auf der diesjährigen Photonics West neue Entwicklungen in den Bereichen Lasertechnik, Produktion, Optik und Bildgebung.  mehr...
 
22.01.2014 Fraunhofer IOF_Nachwuchspreis Green Photonics geht in die nächste Runde - Forschung zu nachhaltigen Lösungen mit Licht
Bereits zum dritten Mal schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft den Nachwuchspreis Green Photonics aus. Dieser Preis wird an junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen. Bewerbungen sind bis zum 21. Februar 2014 möglich.  mehr...
 
17.01.2014 Fraunhofer IOF_Neuartige miniaturisierte Arrayprojektoren - Neues BMBF-Forschungsprojekt PRIAMOS gestartet
Lichtstark, energieeffizient und klein soll zukünftig die Projektionstechnik für vielfältige Anwendungen in den Bereichen Automatisierungs- und Sicherheitstechnik, Automotive und Medizintechnik sein. Diese Anforderung können durch Arrayprojektoren basierend auf dem Prinzip der Facettenaugen erfüllt werden. mehr...
 
16.01.2014 MPI-CE_Ameisen schützen Akazienpflanzen vor Krankheitserregern
Was in der heutigen Sprache von Wirtschaft und Politik eine „win-win“-Situation, das ist in der Biologie eine Symbiose: die Beziehung zweier Arten, bei dem beide Partner voneinander profitieren. Die Symbiose von Akazienpflanzen mit den auf ihnen siedelnden Ameisen ist dafür ein hervorragendes Beispiel: Die Pflanze stellt Kost und Logis in Form von Futterkörperchen und Nektar sowie hohlen Dornen für die Behausung zur Verfügung. Die Ameisen revanchieren sich, indem sie die Pflanze gegen Fraßfeinde verteidigen. Dass sie auch indirekt schädliche Erreger auf der Pflanze in Schach halten, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena herausgefunden. Die Anwesenheit von Ameisen reduziert deutlich die Bakterienbesiedelung auf der Blattoberfläche und fördert sichtbar die Gesundheit der Akazie. Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den Ameisen siedelnde symbiontische Bakterien Krankheitserreger auf der Blattoberfläche der Pflanze hemmen. (New Phytologist, Januar 2014, doi: 10.1111/nph.12664) mehr...
 
15.01.2014 FSU-IAP_ERC Consolidator Grant awarded to Jens Limpert
On January 3, 2014 the European Research Council (ERC) has announced that one of the highly prestigious ERC Consolidator Grants will be awarded to Jun. Prof. Dr. Jens Limpert, hosted by the Institute of Applied Physics (IAP), for his research proposal on “Advanced Coherent Ultrafast Laser Pulse Stacking (ACOPS)”. ERC grants are awarded through open competition to projects headed by young and established top researchers who are working in Europe - the sole criterion for selection is scientific excellence. In particular, ERC Consolidator Grants shall boost the independent careers of such excellent researchers by providing adequate support at the critical stage where they are consolidating their own independent research team or program. Remarkably, this ERC grant on ACOPS exhibits the first time in history that such an ERC funding scheme was awarded twice to a Thuringian scientist – with the very first one, an ERC Starting Grant, being awarded already in 2009 to Jens Limpert. mehr...
 
13.01.2014 FLI_Fingerabdruck von DNA-Schäden in Zellen
Schäden am Erbmolekül DNA können durch äußere Einflüsse, aber auch durch Veränderungen (Mutationen) des Erbguts bei der Verdopplung der DNA während der Zellteilung entstehen. Welche Faktoren diesen Prozess steuern, ist eine wichtige Fragestellung, da die Anhäufung von DNA-Schäden der Alterung von Zellen und Geweben zugrunde liegt. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena haben eine nichtinvasive Methode entwickelt, mit deren Hilfe ein Fingerabdruck von DNA-Schäden in allen Phasen des Zellzyklus möglich ist. So kann in den Zellen untersucht werden, wo und wann spezifische DNA-Schäden auftreten, ob diese repariert werden und wie die Zelle schließlich auf das gesamte Schadensspektrum reagiert. (Cell Report. 2014, doi: 10.1016/j.celrep.2013.12.018) mehr...
 
07.01.2014 MPI-CE_Giftiger Atem hält Spinnen fern
Raupen nutzen unterschiedliche Strategien, um sich vor Feinden zu schützen: Viele Raupenarten tarnen sich oder warnen durch grellen Farben, andere haben Brennhaare oder sondern giftige Substanzen ab. Manche richten sich sogar zu Drohgebärden auf. Einem bislang völlig unbekannten Schutzmechanismus sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena auf die Spur gekommen: Tabakschwärmerraupen leiten einen winzigen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen, hochgiftigen Nikotins in ihre in ihre Körperflüssigkeit und von dort aus in das Atmungssystem. So atmen sie das Nikotin wieder aus und schrecken dadurch Feinde ab. Die Erkenntnisse wurden durch die Verbindung molekularbiologischer Methoden und genauer Beobachtung von Organismen in ihrem natürlichen Lebensraum möglich. (Proceedings of the National Academy of Sciences USA, 30. Dezember 2013, DOI 10.1073/pnas.1314848111) mehr...
 
06.01.2014 MPI-BGC_Änderungen der Landnutzungsintensität sind gut für die biologische Vielfalt
Eine neue Studie zeigt, dass Landwirte durch Änderungen der Bewirtschaftungsintensität über die Zeit zum Schutz der biologischen Vielfalt im Grünland beitragen können. Diese Änderungen können einige der negativen Auswirkungen der intensiven Landnutzung reduzieren, insbesondere für seltene Arten. Die Studie wurde von Prof. Markus Fischer (Universität Bern und Biodiversität und Klima - Forschungszentrum BiK-F Frankfurt) unter Beteiligung von Prof. Ernst-Detlef Schulze und Dr. Ingo Schöning (Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena) kürzlich in den Proceedings of the National Academy of Science, USA veröffentlicht. mehr...
 
06.01.2014 FLI_Eiweiß-Origami reguliert Krebsenzym
Eiweißmoleküle - oder Proteine - in der Zelle liegen in einer dreidimensionalen Struktur vor, die darüber entscheidet, ob sie chemisch aktiv sind oder nicht. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben einen Zellmechanismus aufgeklärt, der ein Proteinmolekül wie ein Papier-Origami entfaltet und damit aktiviert. Das geöffnete Molekül spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation eines Krebsenzyms. Die Wissenschaftler um Helen Morrison haben somit einen weiteren Baustein entdeckt, der zum Verständnis von Krebs beiträgt. Die Ergebnisse wurden bereits in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. mehr...
 
20.12.2013 Fraunhofer IOF_Junge Nachwuchswissenschaftler des Fraunhofer IOF gewinnen Ideenwettbewerb
Die beiden Nachwuchswissenschaftler Franz Beier und Peter Lutzke vom Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF konnten sich beim Ideenwettbewerb des Fraunhofer Symposiums »Netzwert« 2013 mit ihrem innovativen Ansatz behaupten und freuen sich über ein Preisgeld von jeweils 25.000€ für die Weiterentwicklung ihrer Idee.  mehr...
 
20.12.2013 HKI_Angriff auf die Kläranlagen des Körpers
Ganze 1.500 Liter Blut fließen täglich durch unsere Nieren, werden gefiltert und von Giftstoffen befreit. Wenn Krankheiten diese Arbeit beeinträchtigen, ist das lebensgefährlich. Bei Dense Deposit Disease, einer seltenen und schweren Nierenerkrankung, ist das der Fall – sie führt zum kompletten Versagen dieser lebenswichtigen Organe. Zur Frage, warum die Krankheit die Nieren befällt und diese zerstört, konnten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) einen entscheidenden Beitrag leisten. Das international renommierte Medizin-Fachblatt Journal of Clinical Investigation veröffentlichte soeben ihre Erkenntnisse. mehr...
 
19.12.2013 FLI_Tumoren: Wildes Zellwachstum stoppen?
Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben einen Mechanismus in der Zelle aufgeklärt, der das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen erklärt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature communications online veröffentlicht. mehr...
 
11.12.2013 MPI-CE_Gift in Bananenwurzeln tötet Schädlinge
Für etwa 400 Millionen Menschen in den Ländern der tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zählen Bananen zu den Grundnahrungsmitteln. Die weltweite Bananenernte ist jedoch durch Schädlinge stark gefährdet. Ein internationales Forscherteam um Dirk Hölscher vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat entdeckt, dass manche Bananenpflanzen Abwehrstoffe gegen den Fadenwurm Radopholus similis zielgenau in den befallenen Wurzelbereichen anreichern können. Diese Fähigkeit entscheidet darüber, ob eine Bananensorte widerstandsfähig gegen den Bananenschädling ist. Im Körper der Parasiten bilden sich Fetttröpfchen, die den Abwehrstoff speichern und zum Tod der Nematoden führen. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, schädlingsresistente Bananensorten zu entwickeln. (Proceedings of the National Academy of Sciences USA, 9. Dezember 2013, DOI 10.1073/pnas.1314168110) mehr...
 
09.12.2013 MPI-CE_Blattkäferlarven reichern Giftvorstufen aus der Blattnahrung dank der Aktivität von zellulären ABC-Transportern an
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben jetzt einen entscheidenden Schrittmacher für die Anreicherung von Wehrsubstanzen in Blattkäferlarven entdeckt, mit denen die Tiere sich vor ihren Fraßfeinden schützen: ABC-Transportproteine, die in den Drüsenzellen der Insekten in großer Anzahl auftreten. Pappelblattkäfer der Art Chrysomela populi transportieren das mit der Blattnahrung im Darm aufgenommene Salicin über mehrere Zellbarrieren in ihr Wehrsekret, wo die Substanz in den Abwehrstoff Salicylaldehyd umgewandelt wird. Die Forschungsergebnisse beleuchten nicht nur die molekulare Evolution des Abwehrsystems in Blattkäferlarven, sondern tragen auch dazu bei, die zellbiologischen Grundlagen von Sequestrierungs- bzw. Speicherprozessen in tierischen Geweben aufzuklären. (eLIFE, 3. Dezember 2013, DOI: 10.7554/eLife.01096) mehr...
 
06.12.2013 FSU-IAP_Physiker Stefan Nolte vom Beutenberg (Universität Jena / Fraunhofer IOF) erhält Zukunftspreis 2013
Die gemeinsame Arbeit von Bosch, TRUMPF und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ultrakurze Laserpulse von einem Mittel der Forschung zum erfolgreichen Werkzeug der Serienproduktion gemacht. Mit der konzentrierten Energie des Lasers lassen sich inzwischen alle Werkstoffe schnell, präzise und in hoher Stückzahl wirtschaftlich bearbeiten. Grundlagenforschung und Entwicklung fanden in Deutschland statt. Auch die Produktion und neue Arbeitsplätze sind hier angesiedelt. Der wirtschaftliche Nutzen kommt zu großen Teilen in Deutschland zum Tragen. Für die Entwicklung von Ultrakurzpulslasern zum robusten, zuverlässigen Werkzeug für den Einsatz in Werkhallen ist gestern Abend (4.12.) ein Dreier-Team von der Universität Jena, von Bosch und TRUMPF gleichwertig mit dem Zukunftspreis 2013 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert. mehr...
 
06.12.2013 HKI_Mikrobiologe Dr. Duncan Wilson erhält begehrtes britisches Forschungsstipendium
Mit einer wahren Flut an Papier müssen es junge Wissenschaftler aufnehmen, wenn sie sich für Stipendien bewerben. Mit etwas Glück und einer vorbildlichen wissenschaftlichen Karriere lohnt sich die Mühe. So auch bei Dr. Duncan Wilson, Mikrobiologe am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI). Der Schotte hat nun das begehrte Sir Henry Dale-Stipendium der britischen Royal Society und des Wellcome Trusts erhalten. Und damit ideale Forschungsbedingungen. mehr...
 
05.12.2013 MPI-CE_Vorliebe für Orangen schützt Fruchtfliegen vor Parasiten
Die Fruchtfliege Drosophila melanogaster ist bei der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz wählerischer als gedacht. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena zusammen mit Kollegen aus Nigeria herausgefunden. In Verhaltensexperimenten bevorzugen die Tiere Zitrusduft. Diese Vorliebe wird von einem einzigen Duftrezeptor im Gehirn der Insekten gesteuert. In der Natur ist die Eiablage auf Orangen von Vorteil, weil parasitäre Wespen, die sich von den Fliegenlarven ernähren, Zitrusfrüchte meiden: Derselbe Duft, der die Fliegen anlockt, schreckt die Wespen ab. Mit Hilfe bildgebender Verfahren, die die Aktivität einzelner Bereiche im Fliegenhirn bei Stimulierung mit verschiedenen Düften sichtbar machen, haben die Forscher den Rezeptor für Zitrusduft identifiziert. Fliegen, in denen dieser Rezeptor ausgeschaltet worden war, konnten ihre Lieblingsfrüchte nicht mehr von anderen unterscheiden. (Current Biology, 5.  mehr...
 
05.12.2013 MPI-BGC_Geoengineering kann den Klimawandel nicht aufhalten
Versuche, die Erde künstlich zu kühlen, würden den globalen Wasserhaushalt stark beeinträchtigen
Die Erde künstlich zu kühlen, würde den Klimawandel nicht rückgängig machen. Um den Treibhauseffekt in der Luft einzudämmen, erwägen manche Klimapolitiker, die Erde mit gigantischen Spiegeln im All oder großen Mengen an zusätzlichen Schwebteilchen in der Atmosphäre vom Sonnenlicht abzuschirmen. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena festgestellt haben, ließe sich so zwar bestenfalls die Oberflächentemperatur der Erde senken, gleichzeitig veränderte sich aber der globale Wasserkreislauf. Die Forscher haben berechnet, wie stark der globale Klimawandel den Wasserkreislauf beeinflusst und welche Auswirkungen Maßnahmen des Geoengineering auf ihn hätten. Demnach macht es für den Wasserkreislauf einen Unterschied, ob die Erderwärmung durch Sonnenlicht oder durch einen verstärkten Treibhauseffekt hervorgerufen wird. mehr...
 
04.12.2013 FLI_Alternsforschung gewinnt im Wissenschafts-Wettbewerb der Leibniz-Gemeinschaft
Auf der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft letzte Woche in Berlin erhielt ein Netzwerk aus vier Instituten des Leibniz-Forschungsverbundes „Healthy Ageing“ im Wettbewerb um die besten Forschungsvorhaben den Zuschlag für ein Antragspaket aus dem Bereich der Alternsforschung. Die Förderung über insgesamt knapp 3 Mio. € geht damit an das Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin, das Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg und das Leibniz-Institut für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf. mehr...
 
03.12.2013 MPI-CE_Arbeitsteilung im Reagenzglas
Arbeitsteilung ist effektiver als sich ohne fremde Hilfe durchs Leben zu kämpfen – das gilt auch für Kleinstlebewesen. Dies hat die Forschungsgruppe Experimentelle Ökologie und Evolution vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, Jena, zusammen mit Kollegen der Friedrich-Schiller-Universität mit auf Mikroben basierenden Modellversuchen herausgefunden. Die Wissenschaftler experimentierten mit Bakterien, die wegen des Ausfalls der Produktion einer bestimmten Aminosäure auf einen Partner angewiesen waren, der ihnen den fehlenden Nährstoff zur Verfügung stellte. Stämme, die sich bei der Biosynthese jeweils einer Aminosäure wechselseitig ergänzten, zeigten eine rund 20%ige Steigerung ihrer Fitness verglichen mit einem Stamm, der zwar ohne fremde Hilfe auskam, dafür aber ohne Partner lebte. Dieses Ergebnis erklärt, warum Kooperation als Erfolgsmodell in der Natur so weit verbreitet ist. (The ISME Journal, 28. November 2013, DOI: 10.1038/ismej.2013.211) mehr...
 
26.11.2013 Sternstunden im Fraunhofer IOF_Bunte Solarzellen für ein schöneres Stadtbild
Preisverleihung zur Langen Nacht der Wissenschaften am 29. November 2013 am Fraunhofer IOF um 20.30 Uhr – Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14 wird das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF für das Projekt „efficient design für Photovoltaik“ als einer von 100 Preisträgern ausgezeichnet. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt in der Kategorie Umwelt eine Antwort die Frage, wie Photovoltaik-Anlagen zum ästhetischen Gestaltungselement des Stadtbildes der Zukunft werden können. mehr...
 
25.11.2013 Sternstunden im Abbe-Zentrum_ Dr. Gerhard Müller präsentiert Hans Knöll, den Erfinder des Beutenberg Campus Jena
Der Beutenberg Campus-Verein beteiligt sich mit einer multimedialen Präsentation anlässlich des hundertsten Geburtstages von Hans Knöll (*1913 † 1978) an der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften. 1938 kam er als junger Mediziner und Bakteriologe nach Jena und richtete in der Firma Schott & Genossen ein mikrobiologisches Laboratorium ein. Das war die Geburtsstunde der biotechnologischen Forschung in Jena. Anfang der fünfziger Jahre realisierte Knöll dann seine Vision auf dem Beutenberg am Rande der Stadt ein großes biomedizinisches Forschungszentrum zu gründen und legte damit den Grundstein für die Entstehung des heute wohl bedeutendsten thüringischen Wissenschaftscampus.  mehr...
 
22.11.2013 Sternstunden im MPI-CE_Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer zu Gast
Im Rahmen der 5. Langen Nacht der Wissenschaft am 29. November 2013 in Jena laden die Max-Planck-Institute für Biogeochemie und für chemische Ökologie auf dem Beutenberg zu einer besonderen Lesung ein: „Romantische Wissenschaft − Unerwartete Elemente bei einem rationalen Abenteuer“, so betitelt der Wissenschaftshistoriker und Buchautor Prof. Dr. Ernst Peter Fischer einen seiner aktuellen Aufsätze zur Theorie der Geschichte der Wissenschaft. Daraus und aus anderen Texten wird er lesen und sich der Diskussion um die Frage, wie Wissenschaft eigentlich funktioniert, stellen. Die Veranstaltung beginnt am 29. November 2013 um 19:00 Uhr und findet im Seminarraum des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Hans-Knöll-Str. 8, statt. mehr...
 
21.11.2013 Sternstunden im IPHT_Science Slam
Warum sind Mäuse kitzlig, wer war Dschingis Khan und haben Bakterien beste Freunde? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler behandeln viele spannende Themen, aber es ist immer eine Frage der Darstellung, ob das andere auch so sehen. Das Institut für Photonische Technologien (IPHT) lädt zur “Langen Nacht der Wissenschaften” am 29. November zum Science Slam. Bis zu 12 Teilnehmer wollen dem Publikum und einer Jury beweisen, dass ihre eigene Forschung die spannendste ist.  mehr...
 
21.11.2013 Sternstunden im HKI_Schlaflos zwischen Zwergen
Sie verbergen sich in den Reaktionsgefäßen und Brutschränken des Hans-Knöll-Instituts, so klein, dass selbst eine Lupe sie nicht aufspüren kann: Bakterien und Pilze. Die Wissenschaftler am HKI bedienen täglich die unterschiedlichsten Geräte, um die „mikrobiellen Zwerge“ zu entdecken und ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Am 29. November 2013 sind auch die Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften eingeladen, sich an dieser Suche zu beteiligen. mehr...
 
20.11.2013 MPI-CE_Jahrtausende in Gefangenschaft beeinträchtigten das Riechvermögen von Seidenspinnern
Zuchtmotten der Art Bombyx mori können, verglichen mit ihren wild lebenden Verwandten, nur noch bedingt Umweltgerüche wahrnehmen. Der äußerst sensible Geruchssinn paarungswilliger Männchen für weibliche Sexuallockstoffe blieb jedoch unverändert. mehr...
 
19.11.2013 MPI-BGC_Wachsender CO2-Ausstoß treibt atmosphärische Konzentration auf neuen Rekord
Das durch menschliche Aktivitäten freigesetzte CO2 sammelt sich in der Atmosphäre, im Ozean und in Landökosystemen an. Die aktuelle Veröffentlichung des jährlich aktualisierten Kohlenstoffbudgets belegt, dass kontinuierlich gestiegene CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger die atmosphärische Konzentration zum ersten Mal auf über 400 ppm getrieben haben. mehr...
 
19.11.2013 HKI_Mosaiksteine, die einfach passen
„Es waren fünf vollgestopfte Jahre mit vielen positiven Eindrücken“, resümiert Prof. Dr. Dirk Hoffmeister seine bisherige Zeit in Jena. Der Naturstoff-Forscher lehrt und arbeitet derzeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI). Und das wird auch weiterhin so bleiben: Soeben lehnte Hoffmeister einen Ruf an die Universität des Saarlandes in Saarbrücken ab. mehr...