Aktuelles

 
07.05.2014 IPHT_DNA als Baumaterial in der Nanotechnologie
Vom 15. bis 17. Mai findet am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) in Jena das internationale Symposium „DNA-Based Functional Materials“ statt. Rund 50 Wissenschaftler aus der ganzen Welt beschäftigen sich mit der Frage, wie man DNA als Material zur Herstellung von komplexen Strukturen im Nanobereich optimaler nutzen kann. mehr...
 
05.05.2014 FLI_Gehirnentwicklung – Auf das richtige Timing kommt es an
Bei der Gehirnentwicklung sind Stammzellen, die für die Generierung einer enormen Anzahl und Vielfalt von Zellen verantwortlich sind, auf molekulare Signale angewiesen. Der Liste von Signalen, die dabei die zeitliche Koordinierung neuronaler Stammzellen sicherstellt, konnten Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena nun einen neuen, unerwarteten Mechanismus hinzufügen. Dieser Prozess schafft die Grundlage für neue Ansätze zur Stimulierung der Selbsterneuerung und Regenerationsfähigkeit adulter Hirnstammzellen, um Neurodegeneration und andere Hirnverletzungen behandeln zu können. (Cell Stem Cell. 2014, dx.doi.org/10.1016/j.stem.2014.04.001)  mehr...
 
30.04.2014 HKI_Closthioamid, ein vielversprechender Wirkstoff
Die Pest brachte im Mittelalter vielen Millionen Menschen den Tod. Auch heute noch sterben mehrere Millionen Menschen jährlich an Infektionen durch Bakterien, Viren und Pilze. Weil sich die Erreger rasend schnell verbreiten und genetisch verändern, suchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt nach neuen Medikamenten. In Jena sind sie auf die vielversprechende Substanz Closthioamid gestoßen, die nun zum Leibniz-Wirkstoff des Jahres gewählt wurde. mehr...
 
17.04.2014 HKI_Lebensretter Fungoglobin
Wieso geraten Pottwale nicht in Atemnot, wenn sie eine Stunde lang unter Wasser tauchen? Das Geheimnis liegt im Blut: Das Eiweiß Hämoglobin sorgt dafür, dass Sauerstoff im Blut gebunden und transportiert wird. Auch Pilze nutzen ein solches Eiweiß, um im sauerstoffarmen Erdboden zu überleben – das sogenannte Fungoglobin. Falk Hillmann hat es entdeckt und bei der „European Conference on Fungal Genetics“ in Sevilla vorgestellt. mehr...
 
15.04.2014 MPI-CE_Treue Partner seit der Kreidezeit
Wie wir Menschen brauchen die meisten Tiere Mikroorganismen für ihr Überleben. Solche Symbiosen bestehen zum Teil bereits seit Millionen von Jahren. Welche Faktoren die Stabilität der Beziehung zu einem bestimmten Symbiosepartner aufrechterhalten, ist jedoch in den meisten Fällen unbekannt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Regensburg haben jetzt zusammen mit US-amerikanischen Forschern entdeckt, dass bestimmte Grabwespen die Weitergabe ihrer Symbiosebakterien von der Mutter an den Nachwuchs streng kontrollieren und keine anderen Mikroorganismen übertragen. Diese Kontrolle stabilisiert das symbiotische Schutzbündnis zwischen den ungleichen Partnern und ermöglichte das Überdauern der Lebensgemeinschaft bereits seit 68-110 Millionen Jahren. (Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA, April 2014, DOI: 10.1073/pnas.1400457111) mehr...
 
10.04.2014 Fraunhofer IOF_Prominente 3D-Vermessung auf der Hannover Messe
Gestern besuchten Bildungsministerin Professor Wanka und Fraunhofer-Präsident Professor Neugebauer die Messestände des Fraunhofer IOF und der Innovationsallianz 3Dsensation auf der Hannover Messe. Beide begeisterten sich für die ultraschnelle 3D-Vermessung Ihrer Hände. Durch eine in Millisekunden getaktete Musterprojektion und stereobasierte Bildaufnahme erschien das 3D-Abbild der Ministerhand in Echtzeit auf dem Bildschirm. Institutsleiter Professor Tünnermann erklärte den Ehrengästen ausführlich die Funktionsweise des LED-basierten Multiapertur-Projektors. Dieses robuste 3D-Messsystem zeichnet sich technologisch durch die Möglichkeit der hochdynamischen dreidimensionalen Bilderfassung aus. mehr...
 
10.04.2014 HKI/FLI_Älter dank Nahrungsergänzungsmittel
Nicht nur viel Bewegung und eine gesunde Ernährung erhalten die Vitalität im Alter, auch der bewusste Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln kann ratsam sein. Darauf weist eine neue Studie von Wissenschaftlern des interdisziplinären „Jenaer Zentrums für Systembiologie des Alterns – JenAge“ hin, deren Ergebnisse nun in dem international renommierten Journal Nature Communications veröffentlicht werden. mehr...
 
10.04.2014 Fraunhofer IOF_Junge Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet
Am 07. April wurden auf der Hannover-Messe bereits zum dritten Mail die Nachwuchspreise Green Photonics verliehen. Mit diesem Preis wurden junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur- oder Naturwissenschaften ausgezeichnet, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befasst haben. Insgesamt wurden mit den drei Sonderpreisen Thüringen neun junge Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet. mehr...
 
08.04.2014 HKI_Investition in die junge Forschergeneration
Mindestens drei Jahre arbeiten junge Wissenschaftler hart, um ihre Doktorwürde zu erhalten. Für einige von ihnen erfüllt sich danach der Traum, eine eigene Forschungsgruppe zu leiten und eigene Projekte zu verfolgen. Zwei Nachwuchswissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) haben sich aus über 200 Bewerbern hervorgetan und werden ab jetzt von der Daimler und Benz Stiftung unterstützt. mehr...
 
04.04.2014 Tom Bretschneider vom HKI ausgezeichnet mit dem Wissenschaftspreis des Beutenbergs
Deutsch oder Geschichte? Ein Graus. Die Schule hält für Tom Bretschneider nur wenige Leidenschaften bereit: Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Während er in Geschichte das Auswendiglernen verflucht, baut er in Physik selbst ein Radio. Und auch nach der Schule hält er sich an seine Stärken, studiert Biotechnologie und promoviert in Biochemie. Keine schlechte Entscheidung: Am 3. April wurde ihm der Wissenschaftspreis des Beutenberg-Campus Jena e.V. für die beste Doktorarbeit des vergangenen Jahres verliehen. mehr...
 
04.04.2014 Fraunhofer IOF_3Dsensation – 3D-Erfassung dynamischer Prozesse für die Mensch-Maschine-Interaktion - Fraunhofer IOF auf Hannover Messe
Maschinen, Roboter und technische Systeme sind nicht mehr wegzudenkende Bestandteile unserer Lebens- und Arbeitswelten. Gleichzeitig ist die Interaktion von Mensch und Maschine bislang meist auf komplizierte und häufig unnatürliche Ein- und Ausgabemethoden beschränkt. Wie eine echte Interaktion stattfinden kann und wie Maschinen zu echten Partnern der Menschen werden, sind aktuell höchst relevante Herausforderungen.  mehr...
 
03.04.2014 Noble Gespräche und Wissenschaftspreisverleiung am 03. April im Abbe-Zentrum
Der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Thomas Jentsch vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) aus Berlin spricht am Donnerstag, den 03. April 2014 in der Veranstaltungsreihe „Noble Gespräche“ des Beutenberg-Campus Jena e.V. als Gast des Zentrums für Molekulare Biomedizin (CMB). Er wird darüber berichten, wie es gelang, die Mechanismen mehrerer Erbkrankheiten wie Epilepsie, Neurodegeneration, Taubheit, Nierensteine und Marmorknochenkrankheit aufzuklären und so Einblicke in generelle physiologische und pathologische Prozesse zu erhalten. Prof. Jentsch gehört zu den deutschen Wissenschaftlern, die weltweit am häufigsten zitiert werden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Wissenschaftspreis des Beutenberg-Campus Jena e.V. für die beste Doktorarbeit am Beutenberg Campus an Dr. Tom Bretschneider (HKI) feierlich verliehen. mehr...
 
03.04.2014 Fraunhofer IOF_Verleihung der Nachwuchspreise Green Photonics auf der Hannover-Messe
Am 07.04. werden auf der Hannover-Messe bereits zum dritten Mal die Nachwuchspreise Green Photonics verliehen. Mit diesem Preis werden in diesem Jahr insgesamt sechs junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur- oder Naturwissenschaften ausgezeichnet, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen.  mehr...
 
02.04.2014 FLI_Schilddrüsenhormone für Gehirnfunktion essentiell
Wenn Schilddrüsenhormone (TH) nicht in das Gehirn gelangen, können schwere psychische und motorische Störungen auftreten; beim Menschen auch die Ursache einer seltenen Erkrankung, dem Allan-Herndon-Dudley-Syndrom (AHDS). Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena wiesen nun nach, welche Proteine für den TH-Transport in das Gehirn benötigt werden (J Clin Invest. 2014, 124 (5), doi: 10.1172/CJI70324). Diese neuen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Testung therapeutischer Interventionen zur Behandlung von AHDS und haben zu einem internationalen Zusammenschluss von Spitzenforschern aus Deutschland, Israel und Spanien auf dem Gebiet der Endokrinologie beigetragen.  mehr...
 
01.04.2014 Blutspendeaktion des Instituts für Transfusionsmedizin des UKJ im Abbe-Zentrum
Die nächste Blutspendeaktion des Instituts für Transfusionsmedizin des UKJ im Abbe-Zentrum Beutenberg
findet am Dienstag, den 01.04.2014 von 12-16 Uhr wieder im Besprechungsraum des AZB, Hans-Knöll-Str. 1, 07745 Jena statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Bitte denken Sie aber daran, dass Sie sich ausweisen müssen. Weitere Informationen:
http://www.beutenberg.de/de/blutspende.html
 
31.03.2014 JSMC_Lauschangriff unter dem Mikroskop
Die Internationale Studentenkonferenz MiCom startet am 31. März 2014 mehr...
 
31.03.2014 Fraunhofer IOF_Fraunhofer IOF auf der analytica in München
Auf der analytica präsentiert das Fraunhofer IOF neue Entwicklungen im Bereich der Lab-on-a-Chip-Systeme. Diese Systeme werden mittels digitaler Inkjet-Druckverfahren in Kombination mit abgeformten Mikrostrukturen wie z. B. Kanälen und passiven Ventilen hergestellt. Die gezeigten Lab-on-a-Chip-Systeme sind für spezifische chemische oder biologische Analysen mit besonders geringen Flüssigkeitsvolumen ausgelegt. mehr...
 
31.03.2014 FSU-IAP_Ausgezeichneter Lichtforscher
Junior-Prof. Dr. Alexander Szameit von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist als erster deutscher Wissenschaftler mit der Adolph-Lomb-Medaille der „Optical Society of America“ geehrt worden.  mehr...
 
27.03.2014 MPI-CE_Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen

Der Geruchssinn ist für Insekten überlebenswichtig. Nur wenn sie kleinste Spuren chemischer Signale wahrnehmen, können sie ihre Nahrung finden, mit Artgenossen kommunizieren und sich vor Fressfeinden schützen. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zufolge haben sich viele Proteine zur sensiblen Wahrnehmung von Gerüchen bei Insekten trotzdem erst relativ spät entwickelt. Das komplexere Geruchssystem moderner Insekten ist demnach nicht wie ursprünglich angenommen eine Anpassung an ein Leben außerhalb des Wassers. Vielmehr fand die Entstehung der hochsensiblen Geruchswahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt in der Evolution von Insekten statt, vermutlich als Insekten das Fliegen lernten. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Open Access Zeitschrift eLife veröffentlicht. (eLife, 26. März 2014, doi: 10.7554/elife.02115) mehr...
 
21.03.2014 Aus dem Leben des Beutenberg-Vaters
Tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treibt es täglich in die Institute des Beutenberg-Campus. Ihre Motivation: Antworten auf spannende Fragen finden und das Unbekannte erforschen. Heute kann der Campus auf eine lange Geschichte zurückblicken. Dem Gründervater Hans Knöll wird nun ein multimedialer Vortrag gewidmet. mehr...
 
20.03.2014 HKI_Saale statt Jangtsekiang
In China gilt: Alle Wege führen nach Wuhan. Die zentralchinesische Stadt ist wichtiger Industriestandort und Knotenpunkt der nationalen Autobahnen. Aus dieser Millionenstadt treibt es nun zwei Wissenschaftlerinnen nach Thüringen. Über ein Stipendium der chinesischen Regierung haben Xinli Pan und Huiyun Peng eine Doktorandenstelle am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) erhalten. Vom Reich der Mitte in Deutschlands Mitte. mehr...
 
20.03.2014 HKI_Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Labor
Natrium tanzt auf dem Wasser und Zitronensäure lässt Backpulver explodieren. Aber warum das alles? Abstrakte naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen viele Schüler erst dann, wenn sie die Schule längst verlassen haben – im Studium oder Berufsleben. Schon eher einen Blick in die angewandte Wissenschaft zu werfen, davon träumen viele. Helene Glöckner, Franz Janke und Michael Rother vom Carl-Zeiss-Gymnasium haben am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) schon jetzt die Möglichkeit dazu. mehr...
 
19.03.2014 ASP_„Jena ist mein zweites Zuhause“ In einem neuen Imagefilm der FSU geben Studierende Einblicke in ihr Leben in Jena
"Jena ist eine Studentenstadt - eine ganz bunte, multikulturelle Stadt in der viele kulturelle Aktivitäten möglich sind. Hier gibt es viele Bars, Kneipen, viel Natur und viele Konzerte", beschreibt Jordy aus Ecuador seine Eindrücke von der Saalestadt. Der junge Mann studiert im Masterprogramm Lateinamerikastudien und ist seit vier Jahren an der Universität Jena eingeschrieben. "Jena ist mein zweites Zuhause", sagt Jordy und feuert zusammen mit Franck aus Kamerun, der Photonics studiert, im Fanblock die Basketballer von Science City Jena an. mehr...
 
18.03.2014 FLI_Synodos-Konsortium der Neurofibromatose-Forschung mit Jenaer Expertin
Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena widmen sich der Neurofibromatose (NF), einer Gruppe von Erbkrankheiten, die zu einem unkontrollierten Wachstum von Nerven- und Bindegewebe führt. Ihnen gelang der Nachweis, dass für NF2 defekte Nervenzellfortsätze verantwortlich sind; ein neuer Ansatz für die Wirkstoffsuche. Ein interdisziplinäres Team von Spitzenforschern hat sich jetzt in den USA zusammengeschlossen und das Synodos-Konsortium gebildet. Ziel ist die enge Zusammenarbeit und der rasche Austausch von Ergebnissen, um die Forschung und Medikamentenentwicklung voranzutreiben. Zum Spitzenteam gehört als international ausgewiesene Expertin auch Dr. Helen Morrison vom FLI. mehr...
 
17.03.2014 MPI-CE_Nektar: Süßer Lohn für Blüten-Bestäuber
Die Evolution hat eine unglaubliche Vielfalt von Blütenpflanzen und sie bestäubender Insekten hervorgebracht. Damit die Pflanzen die potenziellen Pollenüberträger anlocken und für ihre Dienste belohnen können, haben sie spezielle Organe entwickelt. In den sogenannten Nektarien werden die im Nektar enthaltenen Zuckermoleküle produziert. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben zusammen mit Kollegen aus Stanford und Duluth (USA) den Zuckertransporter identifiziert, der eine Schlüsselrolle bei der pflanzlichen Nektarproduktion spielt. Mithilfe von SWEET9 wird Zucker in außerzelluläre Bereiche der Nektarien transportiert und abgesondert. Bei der Evolution von Blütenpflanzen, die ihre Bestäuber mit süßem Nektar anlocken und belohnen, könnte also SWEET9 eine entscheidende Rolle gespielt haben. (Nature, 16. März 2014, doi: 10.1038/nature13082) mehr...
 
06.03.2014 HKI_InfectControl 2020 nimmt Fahrt auf: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) liefert dem Projektkonsortium Starthilfe
Nicht weniger als die weltweite Bekämpfung von Infektionskrankheiten haben sich die Teilnehmer des Projektkonsortiums „InfectControl 2020 – Neue Antiinfektionsstrategien – Wissenschaft • Gesellschaft • Wirtschaft“ zum Ziel gesetzt. Und das aus gutem Grund: Jährlich sterben 8 bis 10 Millionen Menschen weltweit an Infektionskrankheiten. mehr...
 
27.02.2014 MPI-CE_Kartoffelkäfer mit RNA-Interferenz bekämpfen

Kartoffelkäfer sind weltweit gefürchtete Landwirtschaftsschädlinge. Da sie in den meisten Anbaugebieten keine natürlichen Feinde haben, werden sie in der Regel mit Pestiziden bekämpft. Allerdings haben die Insekten Resistenzen gegen nahezu alle Wirkstoffe entwickelt. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm und chemische Ökologie in Jena konnten nun zeigen, dass Kartoffelpflanzen durch RNA-Interferenz (RNAi) vor den Käfern geschützt werden können. Dazu veränderten sie die Pflanzen so, dass diese doppelsträngige RNA-Moleküle (dsRNAs) in ihren Chloroplasten herstellen, die gegen Gene des Kartoffelkäfers gerichtet sind. (Science, Februar 2015). mehr...
 
21.02.2014 HKI_Allrounder mit chemischem Auge
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Hervorragende Leistungen waren es nicht allein, die Pierre Stallforth immer wieder an akademische Hochburgen verschlagen haben - Oxford, Zürich und Boston. Und die Glückssträhne hält an: Der junge Wissenschaftler erhält nun die Chance, am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) eine eigene Forschungsgruppe aufzubauen. mehr...
 
20.02.2014 MPI-BGC_Schwankungen der globalen Kohlenstoffbilanz verstärken sich
Eine Vermutung, die Klimaforscher schon länger hegen, bestätigt sich jetzt. Ein internationales Team, an dem auch Martin Heimann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena beteiligt war, belegt anhand von Messdaten erstmals, dass sich die Rück-kopplung zwischen Temperaturveränderungen in den Tropen und dem globalen Kohlenstoffbudget mit dem Klimawandel verstärkt. Die Forscher haben natürliche Schwankungen analysiert, denen die von tropischen Regenwäldern aufgenommenen und abgegebenen Kohlendioxidmengen von Jahr zu Jahr unterliegen. Demnach reagiert der tropische Kohlendioxidhaushalt immer empfindlicher auf Temperaturveränderungen; Klimaforscher sprechen davon, dass der Kohlenstoffkreislauf sensitiver wird. mehr...
 
18.02.2014 FSU-IAP_Heiße Zeiten am ZIK ultra optics -HITECOM
Stoffumwandlungsprozesse bei hohen Temperaturen sind von zentraler Bedeutung bei der Bereitstellung von Energie und chemischen Wertstoffen. Dabei nimmt die Bedeutung von Kohle als mittel- und langfristige Nutzungsoption in Deutschland (Energiewende) und weltweit (China, Indien, Südamerika, Südafrika, Osteuropa, Zentralasien) wieder zu. Die neue Herausforderung besteht nun jedoch darin, Verfahren zu entwickeln, die den zunehmend schlechteren Brennstoffqualitäten gerecht werden. Insbesondere die steigenden Aschegehalte führen zu zunehmender Unwirtschaftlichkeit der etablierten Verfahren. Zu den ‚aschetoleranten‘ Verfahren, wie sogenannte Wirbelschicht- und die Festbettvergasung, fehlen für die Weiter- und Neuentwicklung dieser Verfahren jedoch fundierte Modellsysteme.  mehr...
 
17.02.2014 Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014: Anerkennung für Nachwuchswissenschaftler Sönke Zaehle und Nico Eisenhauer aus Jena
Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte jetzt in Bonn drei junge Wissenschaftlerinnen und sieben junge Wissenschaftler für die „Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014“ aus, darunter Nico Eisenhauer (Biologie/Ökologie, FSU Jena und Sönke Zaehle (MPI für Biogeochemie) vom Beutenberg. Sie erhalten die mit je 20000 Euro dotierte Auszeichnung am 12. Mai in Berlin. mehr...
 
17.02.2014 Jetzt anmelden zum 5. Forsche Schüler Tag!
Am Donnerstag, den 27. März 2014 lädt der Beutenberg Campus zum fünften Mal parallel zum Girls‘ Day Schülerinnen und Schüler ein, Wissenschaft zu erleben. „Forsche Schüler“ ab der 8. Klasse haben die Möglichkeit, einen Tag lang einen Blick in die Berufswelt von Wissenschaftlern zu werfen und Wissenschaft „auszuprobieren“. Dabei können sie aus einem vielseitigen physikalisch und lebenswissenschaftlich ausgerichteten Angebot der sechs teilnehmenden Institute auswählen. Diese Institute bieten u. a. Schnupperworkshops an, bei denen die Schüler selbst experimentieren dürfen. In einem abschließenden Vortrag gibt Dr. Jan-W. Kellmann vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie allen Teilnehmern Anregungen zum Thema „Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weiter gehen kann.“ mehr...
 
13.02.2014 FLI_Expertise des Leibniz-Instituts für Altersforschung um Muskelstammzellen erweitert
Der Skelettmuskel ist eines der regenerativsten Gewebe bei Mensch und Maus. Mit dem Alter nimmt die Fähigkeit zur Regeneration jedoch stark ab. Dies hängt vermutlich mit den Stammzellen des Muskels, den Satellitenzellen, zusammen. Der Untersuchung der an der Alterung der Muskelstammzellen beteiligten Prozesse widmet sich die neue Arbeitsgruppe von Frau Dr. Julia von Maltzahn am Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena. Seit Oktober 2013 ist sie Juniorgruppenleiterin am FLI. Die Projekte ihrer Arbeitsgruppe werden im Rahmen des Emmy Noether Programms von der DFG gefördert.  mehr...
 
04.02.2014 ZIK Septomics, HKI, FSU_Jena wird Schaltzentrale der Pilzinfektions-Forschung
Manche von ihnen sind besonders hartnäckig und schwer zu erkennen, andere breiten sich unkontrollierbar schnell aus – Krankheiten wie Grippe, Masern oder Pilzinfektionen werden daher von sogenannten Nationalen Referenzzentren überwacht. Dort wird von international renommierten Experten an der schnellen Erkennung und zielgerichteten Behandlung gearbeitet. Eine große Verantwortung, aber auch Forschungschance für das jeweilige Zentrum. Berufen vom Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit reiht sich nun das Jenaer Hans-Knöll-Institut (HKI) in diese Riege ein. mehr...
 
30.01.2014 ZIK Spetomics, HKI, FSU_Infektionsrisiko messbar machen
Das Knochenmark ist das Zentrum unserer Blutproduktion. Wird es durch Krebs geschädigt, kann eine Knochenmarktransplantation helfen. Doch nicht selten infiziert sich der geschwächte Patient in den Tagen nach der Transplantation mit dem Schimmelpilz Aspergillus fumigatus – häufig mit tödlichem Ausgang. Dank eines Wissenschaftlerteams aus vier Ländern, darunter Forscher aus Jena, und rund 600 Testpersonen konnte nun ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung dieser Infektion gefunden werden. Die Forschungsergebnisse sind soeben in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine erschienen. mehr...
 
29.01.2014 FSU-IAP_ Auszeichnung von Sven Breitkopf bei der ASSL Conference in Paris
Sven Breitkopf wurde für seinen Vortrag „Non-steady-state enhancement cavities using pulse-dumping as power scaling concept of femtosecond lasers” auf der durch die Optical Society of America (OSA) veranstalteten Konferenz Advanced Solid State Lasers (ASSL) Ende 2013 in Paris mit dem Best Student Talk Award ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von 1000 USD honoriert.  mehr...
 
29.01.2014 FLI_Methusalem-Zebrafisch gestorben
In der biomedizinischen Forschung werden Zebrafische seit den 70ern als Modellorganismen zur Analyse der zellulären und genetischen Grundlagen der Embryogenese eingesetzt. Die Fische vermehren sich gut und sind leicht zu halten. Da die Eier und Larven transparent sind und sich rasch außerhalb des Körpers der Mutter entwickeln, lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstadien von Organen und das Schicksal einzelner Zellen live am lebenden Organismus beobachten. Am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena wird der Zebrafisch zur Erforschung von Genen, die den Alternsprozess beeinflussen, eingesetzt. Ein besonders altes Exemplar ist jetzt hochbetagt im Alter von 6 Jahren und 2 Monaten gestorben. mehr...
 
27.01.2014 HKI_Christine Beemelmanns baut am Hans-Knöll-Institut eine neue Forschungsgruppe auf
Das wichtigste Utensil des Chemikers ist heute nicht etwa der Kolben oder die Pipette, sondern der gepackte Koffer. Ohne Auslandsaufenthalt ist kaum noch eine Forscherkarriere denkbar. Auch die Nachwuchswissenschaftlerin Christine Beemelmanns ist weit herumgekommen: Schweiz, Frankreich, Japan, Deutschland, wieder Japan und anschließend die USA. Jetzt hat sie ein Ruf des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) nach Jena gelockt. mehr...
 
27.01.2014 Fraunhofer IOF_Weiterer Thüringer Forschungspreis geht an den Beutenberg
Bewegte Objekte im Bild einzufangen, ist nicht so einfach. Das weiß nicht nur jeder Hobby-Fotograf. Auch Ingenieure, die schnelle Prozesse analysieren wollen, sind auf exakte Bildinformationen angewiesen, die dafür möglichst hochaufgelöst gefilmt oder fotografiert werden müssen. So zum Beispiel im Fahrzeugbau: Hier machen Bild- und Videodaten aus Crashtests entscheidende Details über die Stabilität von Autokarosserien und anderen Bauteilen sichtbar und liefern so die Grundlage für deren Weiterentwicklung. mehr...
 
24.01.2014 Fraunhofer IOF auf Photonics West in San Francisco
Das Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF präsentiert auf der diesjährigen Photonics West neue Entwicklungen in den Bereichen Lasertechnik, Produktion, Optik und Bildgebung.  mehr...
 
22.01.2014 Fraunhofer IOF_Nachwuchspreis Green Photonics geht in die nächste Runde - Forschung zu nachhaltigen Lösungen mit Licht
Bereits zum dritten Mal schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft den Nachwuchspreis Green Photonics aus. Dieser Preis wird an junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen. Bewerbungen sind bis zum 21. Februar 2014 möglich.  mehr...
 
17.01.2014 Fraunhofer IOF_Neuartige miniaturisierte Arrayprojektoren - Neues BMBF-Forschungsprojekt PRIAMOS gestartet
Lichtstark, energieeffizient und klein soll zukünftig die Projektionstechnik für vielfältige Anwendungen in den Bereichen Automatisierungs- und Sicherheitstechnik, Automotive und Medizintechnik sein. Diese Anforderung können durch Arrayprojektoren basierend auf dem Prinzip der Facettenaugen erfüllt werden. mehr...
 
16.01.2014 MPI-CE_Ameisen schützen Akazienpflanzen vor Krankheitserregern
Was in der heutigen Sprache von Wirtschaft und Politik eine „win-win“-Situation, das ist in der Biologie eine Symbiose: die Beziehung zweier Arten, bei dem beide Partner voneinander profitieren. Die Symbiose von Akazienpflanzen mit den auf ihnen siedelnden Ameisen ist dafür ein hervorragendes Beispiel: Die Pflanze stellt Kost und Logis in Form von Futterkörperchen und Nektar sowie hohlen Dornen für die Behausung zur Verfügung. Die Ameisen revanchieren sich, indem sie die Pflanze gegen Fraßfeinde verteidigen. Dass sie auch indirekt schädliche Erreger auf der Pflanze in Schach halten, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena herausgefunden. Die Anwesenheit von Ameisen reduziert deutlich die Bakterienbesiedelung auf der Blattoberfläche und fördert sichtbar die Gesundheit der Akazie. Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den Ameisen siedelnde symbiontische Bakterien Krankheitserreger auf der Blattoberfläche der Pflanze hemmen. (New Phytologist, Januar 2014, doi: 10.1111/nph.12664) mehr...
 
15.01.2014 FSU-IAP_ERC Consolidator Grant awarded to Jens Limpert
On January 3, 2014 the European Research Council (ERC) has announced that one of the highly prestigious ERC Consolidator Grants will be awarded to Jun. Prof. Dr. Jens Limpert, hosted by the Institute of Applied Physics (IAP), for his research proposal on “Advanced Coherent Ultrafast Laser Pulse Stacking (ACOPS)”. ERC grants are awarded through open competition to projects headed by young and established top researchers who are working in Europe - the sole criterion for selection is scientific excellence. In particular, ERC Consolidator Grants shall boost the independent careers of such excellent researchers by providing adequate support at the critical stage where they are consolidating their own independent research team or program. Remarkably, this ERC grant on ACOPS exhibits the first time in history that such an ERC funding scheme was awarded twice to a Thuringian scientist – with the very first one, an ERC Starting Grant, being awarded already in 2009 to Jens Limpert. mehr...
 
13.01.2014 FLI_Fingerabdruck von DNA-Schäden in Zellen
Schäden am Erbmolekül DNA können durch äußere Einflüsse, aber auch durch Veränderungen (Mutationen) des Erbguts bei der Verdopplung der DNA während der Zellteilung entstehen. Welche Faktoren diesen Prozess steuern, ist eine wichtige Fragestellung, da die Anhäufung von DNA-Schäden der Alterung von Zellen und Geweben zugrunde liegt. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung (FLI) in Jena haben eine nichtinvasive Methode entwickelt, mit deren Hilfe ein Fingerabdruck von DNA-Schäden in allen Phasen des Zellzyklus möglich ist. So kann in den Zellen untersucht werden, wo und wann spezifische DNA-Schäden auftreten, ob diese repariert werden und wie die Zelle schließlich auf das gesamte Schadensspektrum reagiert. (Cell Report. 2014, doi: 10.1016/j.celrep.2013.12.018) mehr...
 
07.01.2014 MPI-CE_Giftiger Atem hält Spinnen fern
Raupen nutzen unterschiedliche Strategien, um sich vor Feinden zu schützen: Viele Raupenarten tarnen sich oder warnen durch grellen Farben, andere haben Brennhaare oder sondern giftige Substanzen ab. Manche richten sich sogar zu Drohgebärden auf. Einem bislang völlig unbekannten Schutzmechanismus sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena auf die Spur gekommen: Tabakschwärmerraupen leiten einen winzigen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen, hochgiftigen Nikotins in ihre in ihre Körperflüssigkeit und von dort aus in das Atmungssystem. So atmen sie das Nikotin wieder aus und schrecken dadurch Feinde ab. Die Erkenntnisse wurden durch die Verbindung molekularbiologischer Methoden und genauer Beobachtung von Organismen in ihrem natürlichen Lebensraum möglich. (Proceedings of the National Academy of Sciences USA, 30. Dezember 2013, DOI 10.1073/pnas.1314848111) mehr...
 
06.01.2014 MPI-BGC_Änderungen der Landnutzungsintensität sind gut für die biologische Vielfalt
Eine neue Studie zeigt, dass Landwirte durch Änderungen der Bewirtschaftungsintensität über die Zeit zum Schutz der biologischen Vielfalt im Grünland beitragen können. Diese Änderungen können einige der negativen Auswirkungen der intensiven Landnutzung reduzieren, insbesondere für seltene Arten. Die Studie wurde von Prof. Markus Fischer (Universität Bern und Biodiversität und Klima - Forschungszentrum BiK-F Frankfurt) unter Beteiligung von Prof. Ernst-Detlef Schulze und Dr. Ingo Schöning (Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena) kürzlich in den Proceedings of the National Academy of Science, USA veröffentlicht. mehr...
 
06.01.2014 FLI_Eiweiß-Origami reguliert Krebsenzym
Eiweißmoleküle - oder Proteine - in der Zelle liegen in einer dreidimensionalen Struktur vor, die darüber entscheidet, ob sie chemisch aktiv sind oder nicht. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben einen Zellmechanismus aufgeklärt, der ein Proteinmolekül wie ein Papier-Origami entfaltet und damit aktiviert. Das geöffnete Molekül spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation eines Krebsenzyms. Die Wissenschaftler um Helen Morrison haben somit einen weiteren Baustein entdeckt, der zum Verständnis von Krebs beiträgt. Die Ergebnisse wurden bereits in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. mehr...
 
20.12.2013 Fraunhofer IOF_Junge Nachwuchswissenschaftler des Fraunhofer IOF gewinnen Ideenwettbewerb
Die beiden Nachwuchswissenschaftler Franz Beier und Peter Lutzke vom Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF konnten sich beim Ideenwettbewerb des Fraunhofer Symposiums »Netzwert« 2013 mit ihrem innovativen Ansatz behaupten und freuen sich über ein Preisgeld von jeweils 25.000€ für die Weiterentwicklung ihrer Idee.  mehr...
 
20.12.2013 HKI_Angriff auf die Kläranlagen des Körpers
Ganze 1.500 Liter Blut fließen täglich durch unsere Nieren, werden gefiltert und von Giftstoffen befreit. Wenn Krankheiten diese Arbeit beeinträchtigen, ist das lebensgefährlich. Bei Dense Deposit Disease, einer seltenen und schweren Nierenerkrankung, ist das der Fall – sie führt zum kompletten Versagen dieser lebenswichtigen Organe. Zur Frage, warum die Krankheit die Nieren befällt und diese zerstört, konnten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) einen entscheidenden Beitrag leisten. Das international renommierte Medizin-Fachblatt Journal of Clinical Investigation veröffentlichte soeben ihre Erkenntnisse. mehr...