Forsche Schüler

ForscheSchueler Plakat 2016Viele Beutenberg-Institute beteiligen sich jedes Jahr mit einem spannenden Programm am bundesweit veranstalteten Girls‘ Day, der am Beutenberg Campus um die lokale Initiative „Forsche Schüler“ erweitert worden ist.

Alle Schülerinnen und seit 2010 auch Schüler ab der 8. Klasse werden eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen von Forschung und Entwicklung zu werfen und Wissenschaft „auszuprobieren“.
Dabei können sie zwischen vielseitigen physikalisch und lebenswissenschaftlich ausgerichteten Angeboten auswählen. Die Institute bieten Schnupperworkshops an, bei denen die Schüler selbst experimentieren können.

Die Veranstaltung beginnt mit dem jeweiligen Programm in den teilnehmenden Instituten um 9 Uhr soweit nicht anders bekannt gegeben. Danach treffen sich alle SchülerInnen im Hörsaal des Abbe-Zentrums um 13:00 Uhr zu einem

13:00 Uhr Abschlussvortrag:

Dr. Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie
"Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weitergehen kann"


Abschließend erfolgt die Ausgabe der Teilnahmebestätigungen!
Die Veranstaltung endet gegen 14 Uhr.
 
 
ANMELDUNG 2016
Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bis zum ABI sollten sich direkt telefonisch oder per E-Mail bei dem Institut ihrer Wahl bis zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung anmelden. Insgesamt stehen ca. 150 Plätze zur Verfügung.

HINWEIS: In diesem Jahr hat sich der Forsche Schüler-Initiative des Beutenberg Campus' erstmals auch das benachbarte Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (Kahlaische Str. 10) angeschlossen, was das spannende Angebot zusätzlich bereichert!

 
 
FORMULARE
Liste der Ansprechpartner der teilnehmenden Institute mit Anmeldeformular:
 
» Download: Forsche Schüler_Anmeldeformular mit Kontaktangaben 2016 (pdf, 278 kByte)
 
 
 
 
Wir möchten gern Fotos von der Veranstaltung machen und bitten daher um Ihr Einverständnis, diese verwenden zu dürfen.
 
» Download: Forsche Schüler_Fotofreigabeerklärung 2016 (pdf, 73 kByte)
 
 

PROGRAMM (2016) - Was bieten die einzelnen Institute an?

 
» Download: Forsche Schüler Flyer 2016 (pdf, 1.86 MByte)
 
 
Logo CMB

Zentrum für Molekulare Biomedizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena
18 Plätze


Geniale Zellen
• Zellen sind Leben
• Zellen wandern, essen und vermehren sich
• Zellen können sogar lernen......

Ansprechpartner:
Dorith Schmidt
Telefon: 03641 / 9 39 56 30
Fax: 03641 / 9 39 56 02
E-Mail: dorith.schmidt@uni-jena.de

» Zentrum für Molekuare Biomedizin (CMB)
 
 
Logo IOF_2013

Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
12 Plätze // Es sind leider schon alle Plätze vergeben!
 
 
FS Bild 2013_Roberta IOFROBERTA - Ein Roboter auf dem Laufsteg
• Baue einen Roboter und programmiere ihn
• Lass deinen Roboter tanzen!

Lego nur für kleine Kinder? Roboter nur für Jungs? Programmierung nur für Freaks? Das könnt ihr vergessen! Das freundliche Roboter-Mädchen Roberta lädt euch ein, um euch bei einer Modenschau vom Gegenteil zu überzeugen: Jeweils zu zweit baut ihr euren eigenen Roboter aus dem Baukastensystem NXT von Lego. Gebt Roberta ein individuelles Aussehen und schickt sie auf den Laufsteg!
Die Bewegungen programmiert ihr selbst. Lasst euren Roboter laufen, drehen, tanzen,… Gestaltet eure eigene Choreografie! Aber passt auf, dass Roberta nicht vom Laufsteg fällt.

Dieser Kurs richtet sich vor allem an Mädchen im Alter von 14-16 Jahren.


Ansprechpartner:
Dr. Stefan Riehemann
Telefon: 03641 / 807 236
Fax: 03641 / 807 600
E-Mail: stefan.riehemann@iof.fraunhofer.de

» Fraunhofer IOF
 
 
ipht
 
 
Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT)
15 Plätze

"Berufsfindung der etwas anderen Art für Mädchen und Jungen"
Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien stellt sich am Aktionstag vor. Wir geben euch einen Einblick in die facettenreiche Arbeits- und Berufswelt am IPHT. Im Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lernt ihr das Berufsbild eines Physiklaboranten/in schnell kennen und erfahrt alles Wissenswerte über diesen Beruf aus erster Hand. Oder vielleicht doch studieren? Unsere Doktoranden berichten über ihre Erlebnisse in der Studienzeit und gewähren euch Einlass in ihre Labore. Lernt die naturwissenschaftlich-technischen Berufe näher kennen und erweitert so eure eigenen beruflichen Vorstellungen.


Ansprechpartner:
Manuela Meuters
Telefon: 03641 / 206 065
Fax: 03641 / 206 044
E-Mail: manuela.meuters@ipht-jena.de


» Institut für Photoinsche Technologien IPHT
 
 
FLI-LOGO_2015

Leibniz-Institut für Alternsforschung
Fritz-Lipmann-Institut (FLI)

12 Plätze // Es sind leider schon alle Plätze vergeben!

Alt werden ohne Gebrechen?
DNA-Isolation aus Obst & Gemüse
Ge(hir)ne: Genregulation beim Lernen und im alternden Gehirn
DNA – Bauplan des Lebens

Die Menschen in unserer Gesellschaft werden immer älter. In den letzten 100 Jahren ist unsere Lebenserwartung bereits um 30 Jahre gestiegen und steigt weiter an. Dabei möchte jeder möglichst bis ins hohe Alter gesund bleiben. Doch das Altern ist ein sehr komplexer Prozess, bei dem sowohl unser Erbgut als auch die Umwelt eine Rolle spielen. Welche Faktoren das Altern beeinflussen - wie und warum wir also altern - und was „schief“ läuft, wenn es zu altersbedingten Krankheiten kommt, wird am Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) untersucht.

Lernt mehr über die Altersforschung am FLI kennen und informiert euch über die Ausbildung zum/zur Biologielaborant/in oder Tierpfleger/in für Forschung und Klinik!

In einem kleinen Versuch könnt ihr DNA, den Träger der Erbinformationen, aus Tomate isolieren und anschließend lernen, wie man unter Verwendung des genetischen Codes seinen eigenen Namen darstellen kann.


Ansprechpartner:
Heidrun Lekscha
Telefon: 03641 / 65 63 33
Fax: 03641 / 65 63 51
E-Mail: forscheschueler@leibniz-fli.de

» Fritz-Lipmann-Institut -FLI-
 
 
HKI 2013

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie
Hans-Knöll-Institut -HKI-

25 Plätze // Es sind leider schon alle Plätze vergeben!

Entdeckungsreise in die Welt der Mikroorganismen und Naturstoffe

In Reaktionsgefäßen, im Stickstoff-Bad und unter dem Mikroskop warten sie bereits auf euch: Mikroben in unterschiedlichsten Formen, ob lang und faserig oder kurz und kugelig. Unter dem Motto „Entdeckungsreise in die Welt der Mikroorganismen und Naturstoffe“ könnt ihr am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut in die spannende Welt der Mikroorganismen eintauchen. Ihr lernt wie diese winzig kleinen Lebewesen überhaupt gefunden und wie ihre Gene und Eiweiße im Labor und am Computer untersucht werden. Dass sie außerdem nicht nur Krankheiten verursachen, sondern auch medizinisch wirksame Substanzen produzieren können, zeigen euch unsere Nachwuchsforscher.

Erfahrt mehr über die Arbeitsmöglichkeiten auf dem spannenden Gebiet der Mikrobiologie und Infektionsforschung und führt in kleinen Gruppen eigene Versuche durch, zum Beispiel zu folgenden Themen:

• Kleine Moleküle ganz groß - wie man Zellbestandteile sichtbar macht
• Von der Mikrobe zum Wirkstoff
• Wie verstecken sich Krankheitserreger in unserem Körper?
• Farbe im Labor: kleine Moleküle sichtbar machen



Ansprechpartner:
Dr. Christine Vogler
Telefon: 03641 / 532 14 47
Fax: 03641 / 532 24 47
E-Mail: christine.vogler@leibniz-hki.de.de

» Hans-Knöll-Institut -HKI-
 
 
MPI-BGC 2013

Max-Planck-Institut für Biogeochemie
30 Plätze


• Begegnung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
• Globalen Klimawandel lokal erforschen - wie geht das?


Ansprechpartner:
Susanne Héjja
Telefon: 03641 / 57 68 01
Fax: 03641 / 57 78 60
E-Mail: shejja@bgc-jena.mpg.de

» MPI für Biogeochemie
 
 
MPI-CE_LOGO-de

Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
40 Plätze


pH-Wert-Messungen mit Pflanzenfarbstoffen
Bist du sauer? pH-Wert-Untersuchungen mit Hilfe eines selbst gewonnenen pflanzlichen Farbstoffes
Aus der Wurzelkultur des Blutwurzes wird ein Farbstoff extrahiert, der sich als pH-Wert-Indikator eignet. Danach stehen unbekannte Lösungen zur pH-Untersuchung und Bewertung bereit. Die Überwachung einer Neutralisationsreaktion bildet den Abschluss.

Die chemischen Tricks der Blattkäfer
Giftmischer auf sechs Beinen: von den chemischen Tricks der Blattkäfer im Kampf gegen Räuber und Konkurrenten.
Blattkäferlarven sind lebende kleine Chemiefabriken. Um sich gegen ihre Feinde zu wehren, stülpen sie ein giftiges Sekret aus ihren Wehrdrüsen aus, das sie aus den chemischen Vorstufen ihrer pflanzlichen Nahrung gebildet haben. In diesem Workshop wollen wir Käfersekrete ernten, Drüsen mikroskopieren und die Abwehrsubstanzen mittels Gaschromatographie analysieren.

Natur versus Douglas & Co.
Vergleich von natürlichen und käuflichen Düften per GC/MS
Wir bestimmen die Duftzusammensetzung von pflanzlichen Naturstoffen und Drogerieprodukten mit Hilfe von Gaschromatographie und Massenspektrometrie. Dafür kann auch ein eigenes Parfüm mitgebracht werden! (ab 10. Klasse)

Ein Schädling im Fokus: die Kirschessigfliege
„Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können.“ (Sunzi)
Obstanbauer in Europa haben seit 2008 einen neuen, gemeinsamen Feind: die Kirschessigfliege Drosophila suzukii. Eingeschleppt aus Asien, verursacht diese Fliege in den letzten Jahren enorme Ertragsausfälle in Weichobstarten (Beeren, Kirschen, Zwetschgen und Trauben). An unserem Institut wird an neuen Erkenntnissen über diesen Schädling gearbeitet, um die invasive Kirschessigfliege bekämpfen zu können. Unser Fokus liegt dabei auf der Erforschung des olfaktorischen Systems, also des Riechvermögens, dieses Insekts. In diesem Workshop werden wir mehr über die Forschung an Drosophila suzukii erfahren und gemeinsam aufklären, auf welche Düfte die Kirschessigfliegen fliegen.

Was macht eigentlich den Senf so scharf? 
Viele Pflanzen haben für uns Menschen einen typischen Geschmack. Die Pflanzen haben diesen Geschmack in der Evolution natürlich nicht für uns Menschen entwickelt, sondern häufig sind die Geschmacksstoffe eigentlich Pflanzenabwehrstoffe. Am Senf zum Beispiel schätzen wir die typische Schärfe, die von Senfölglycosiden erzeugt wird. Wir wollen messen, wie viel von diesem „Scharfmacher“ in Senfsamen enthalten ist.

Wie sich Borkenkäfer an Gerüchen orientieren
Das riecht aber lecker nach altem Holz!
Um sich als Insekt zurechtzufinden, ist ein guter Geruchssinn sehr hilfreich. Die Ambrosiakäfer, eine Gruppe der Borkenkäfer, fühlt sich besonders von abgestorbenen Bäumen angezogen. Denn nur dort herrschen optimale Bedingungen für den Pilz, den die kleinen Käfer selbst anbauen und fressen. Wir werden gemeinsam Käfer fangen und in einem Experiment testen, welchen Gerüchen sie folgen. Außerdem werden wir unter dem Mikroskop die „Pilzgärten“ der Käfer untersuchen. (ab 8. Klasse)

Von Freunden und Feinden einer wilden Tabakpflanze
Viele Blütenpflanzen werden durch verschiedenste Insekten wie Bienen, Motten oder Käfer bestäubt. Um diese Insekten anzulocken, wirbt die Pflanze mit Duftstoffen und Nektar. In unserem Institut versucht man diese Interaktion zwischen Pflanze und Bestäuber am Beispiel der Tabakpflanze genauer zu untersuchen. Ein wichtiger Bestäuber ist der Tabakschwärmer, der jedoch nicht nur Freund, sondern zur gleichen Zeit auch Feind sein kann. Denn neben dem Nektar aus Blüte möchten die weiblichen Tabakschwärmer auch eine geeignete Pflanze für ihre Eier finden. Diese Eier entwickeln sich nach dem Schlüpfen zu Raupen, die dann an der Pflanze fressen. In diesem Workshop wollen wir nun untersuchen, ob weibliche Tabakschwärmer schon bei ihrem Blütenbesuch Information über eine Pflanze sammeln und so eine bereits von Raupen belegte Pflanze von einer freien und gesunden Pflanze unterscheiden können.

Das Leben eines Nachtfalters
Die Nacht sei mit dir
Insekten zählen zu den artenreichsten Tieren der Welt und besiedeln fast alle Lebensräume der Erde. Viele Insekten sind Nützlinge für den Menschen. Allerdings gibt es auch eine große Anzahl von Insekten, die schädlich für den Menschen, oder in der Land- und Forstwirtschaft sind. Um diese Schädlinge erfolgreich bekämpfen zu können, muss man ihre Lebensweise genau kennen. Wir arbeiten mit Nachtfaltern, die Pflanzenschädlinge sind. In diesem Workshop zeigen wir euch verschiedene Experimente, um den Lebenszyklus von Nachtfaltern zu untersuchen. Was fressen die Tiere und auf welchen Pflanzen wachsen sie am besten? Wie schnell wachsen die Raupen und was beeinflusst ihr Wachstum? Wie verpaaren sich die Tiere und suchen sich den richtigen Paarungspartner aus?


Ansprechpartner:
Angela Overmeyer
Telefon: 03641 / 57 21 10
Fax: 03641 / 57 10 02
E-Mail: overmeyer@ice.mpg.de

» MPI für chem. Ökologie - Forsche Schüler Programm 2015
 
 
MPI-SHH_Logo_de

Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte
36 Plätze


Grundlegende Fragen zur Herkunft des modernen Menschen und der Entwicklung von Sprachen von der ersten Besiedlung der Kontinente außerhalb Afrikas vor ca. 50.000 Jahren bis heute werden am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte bearbeitet. Dabei nutzen die Forscherinnen und Forscher Ansätze aus ganz unterschiedlichen Disziplinen; neben Informationen aus historischen Quellen, archäologischen Funden und klassischen Sprachvergleichen liefern insbesondere naturwissenschaftliche Ansätze aus Genetik, Computerwissenschaften, Phylogeographie und Analytik die Datengrundlage, um Aufschluss über unsere eigene Vergangenheit zu erhalten.

Mehr zum Thema, und zu den Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet könnt Ihr unter anderem bei der Durchführung von kleinen Experimenten und Tests erfahren.

• Ein interaktives Spiel: Entwickle in einer Stunde Deine eigene Sprache!
Hast Du Lust, ein interaktives Computerspiel zu spielen und eine eigene Sprache zu erfinden? Möchtest Du ein Forscher sein, der direkt beobachtet, wie sich eine neue Sprache entwickelt? Möchtest Du sehen, wie Leute Formen in Sprachzeichen umwandeln? Wenn Du zu diesem Abenteuer bereit bist, nimm an diesem Projekt der "Minds and Traditions Research Group" teil! (12 Plätze)

• Was erzählen mir Skelette über die Krankheitsgeschichte eines Menschen?
Lege selbst ein menschliches Skelett aus und lerne, was du daran über den Menschen und seine Erkrankungen erfahren kannst. Welche neuen Methoden stehen uns heute zum Nachweis von Krankheitserregern vergangener Zeiten zur Verfügung? Was verrät uns DNA aus Skeletten über die Geschichte von Pest, Lepra und Tuberkulose? Wie haben Krankheiten und Seuchen unsere Geschichte beeinflusst? Was können wir daraus für die Zukunft lernen? (6 Plätze)

• Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind
Warum Hunde Zeichen verstehen, Papageien zählen können und Buschhäher für die Zukunft planen: Seit Jahrhunderten stellen wir Menschen uns immer wieder die Frage: Was unterscheidet uns von den Tieren? Was können wir, was Tiere nicht können? Sind wir einzigartig? In einem Vortrag mit vielen Fotos und Filmsequenzen berichten wir von spannenden Experimenten und überraschenden Erkenntnissen aus der vergleichenden Psychologie. Denn unser Wissen darüber, was Tiere alles können, hat sich in kurzer Zeit grundlegend gewandelt. Es zeigt sich, dass wir Menschen gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer dachten.
In dem Vortrag stellen wir nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vor, sondern beschreiben auch die Untersuchungen selbst auf anschauliche Art und Weise. Im Anschluss an den Vortrag haben die Schüler die Möglichkeit ein paar einfache Tests mit Hunden live zu erleben. (10 Plätze)

Ansprechpartner:
Dr. Karin Groten / Petra Mader
Telefon: 03641 / 686 960
Fax: 03641 / 686 990
E-Mail: presse@shh.mpg.de

 
 
FSU Biowissenschaften Logo
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bereich: Biogeowissenschaften
Fächerübergreifende Veranstaltung des Instituts für Geowissenschaften und des Instituts für Mikrobiologie


15 Plätze


• Phosphat in der Umwelt: Fluch oder Segen?
Umweltprobleme können heute nicht mehr von einzelnen Disziplinen wie Chemie, Geologie und Biologie alleine gelöst werden, sondern nur durch ihre Vernetzung. Der dafür geschaffene Studiengang Biogeowissenschaften stellt sich diesbezüglich am Aktionstag mit einer aktuellen umweltrelevanten Fragestellung zum Thema Phosphat in der Umwelt vor.
Phosphate spielen bei der Eutrophierung von Gewässern, d.h. bei zu starker Erhöhung des Nährstoffeintrages durch Abwässer und Dünger, eine besondere Rolle. Die dadurch erhöhte Produktion von organischer Substanz (Pflanzen etc.) führt zu einem erhöhten Verbrauch von Sauerstoff und damit zu einer Sauerstoffzehrung, was sich negativ auf das Gewässer auswirkt. Im Boden hingegen wird Phosphor meist als Mangelelement eingestuft, da es sehr stabil an Bodenbestandteile gebunden wird und damit sehr schlecht verfügbar ist für Pflanzen. Die Bindungsform des Phosphors im Boden hängt beispielsweise vom pH-Wert des Bodens und den vorhandenen Bodenmineralen ab. Pflanzen haben diesbezüglich verschiedene Mechanismen entwickelt um den im Boden gebundenen Phosphor für sich zu mobilisieren. Zur Untersuchung dieser Problematik, werden wir an dem Aktionstag eine Bohrung im Paradies-Park in Jena im Überschwemmungsbereich der Saale durchführen. Dabei wird mit Hilfe eines motorbetriebenen Bohrgerätes ein 2 m tiefer Bodenkern entnommen. An diesem Bodenkern werden dann im Gelände der pH-Wert des Bodens und der Phosphatgehalt (Haupteintrag über Hochwasserereignisse der Saale und biologische Zersetzung) bestimmt. Im weiteren Verlauf werden wir der Frage nachgehen, inwiefern die Pflanzen an diesem Standort mit der Hilfe von Mykorrhiza (Symbiontische Beziehung von Pflanzen und Pilzen) an das Mangelelement Phosphor gelangen. Dafür werden wir Mykorrhiza-Pilze aus dem Boden isolieren, im Labor unter dem Mikroskop betrachten und anhand ihrer DNA identifizieren.

TREFFPUNKT: Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Ernst-Abbe Sportfeld.

Ansprechpartner:
Dr. Franziska Mosebach
Telefon: 03641 / 948669
Fax: 03641 /648622
E-Mail: franziska.mosebach@uni-jena.de

 
 

Bilder von vorherigen FORSCHE SCHÜLER-Tagen


Forsche Schüler 2013-01
Forsche Schüler vor dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
(Foto: Angela Overmeyer)
 
 
Forsche Schüler 2013-02
Forsche Schüler aus dem Hans-Knöll-Institut auf dem Weg zum Abschlussvortrag ins Abbe-Zentrum Beutenberg
 
 
Forsche Schüler 2013-04
Forsche Schüler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie genießen das Frühlingswetter.
 
 
Forsche Schüler 2013-05
Forsche Schüler Gruppe, die an dem Programm des Fritz-Lipmann-Institutes teilgenommen hat.
 
 
Forsche Schüler 2013-05
Forsche Schüler beim Abschlussvortrag, nachdem sie im Fraunhofer IOF selbst gebaute Roboter tanzen lassen haben.
 
 
Forsche Schüler 2013-06
Fast 100 Schülerinnen und Schüler und ihre Betreuter nahmen am Abschlussvortrag "Schulzeit vorbei - jetzt geht das Leben los! - Tipps und Ideen, wie es weitergehen kann" teil.

 
 
Forsche Schüler 2013-07
Dr. Jan-W. Kellmann (Max-Planck-Institut für chemische Ökologie) zeigt eindrucksvoll anhand einer Darstellung der deutschen Alterspyramide Chancen und Perspektiven der Schüler im Hinblick auf ihren beruflichen Werdegang auf.

 
 
Forsche Schüler 2013-08
 
 
FS 2012_MPI-CE_08
 
 

FORSCHE SCHÜLER Tag 2012
(Fotos: Angela Overmeyer, MPI für chem. Ökologie)


FS 2012_MPI-CE_01
 
 
FS 2012_MPI-CE_02
 
 
FS 2012_MPI-CE_03
 
 
FS 2012_MPI-CE_04
 
 
FS 2012_MPI-CE_05
 
 
FS 2012_MPI-CE_06
 
 
FS 2012_MPI-CE_07
 
 
Forsche Schüler 2010_MPI-CE_07
 
 
 
 
Bild:
Der nächste FORSCHE SCHÜLER-Tag findet am 28.04.2016 statt!