Wissenschaftspreise

Preisverleihung im April 2017


Wiss-Preis-Verleihung 2017

Prof. Dr. Wilhelm Boland (Vorstandsvorsitzender des Beutenberg-Campus Jena e.V. (rechts) zeichnete die Nachwuchswissenschaftlern PD Dr. Thomas Bocklitz (Friedrich-Schiller-Universität Jena / Leibniz-Institut für Photonische Technologien, Mitte) und an Dr. Dapeng Li (Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, links) bei den „Noblen Gesprächen“ mit dem Wissenschaftspreis "Lebenswissenschaften und Physik" des Vereins aus. [Foto: Beutenberg-Campus Jena e.V. | Dr. Gerhard Müller]

Der Beutenberg-Campus Jena e. V. zeichnete gestern (6. April) PD Dr. Thomas Bocklitz als besten Nachwuchswissenschaftler und Dr. Dapeng Li für die beste Doktorarbeit des vergangenen Jahres aus. Mit den Preisen würdigt der Verein hervorragende Arbeiten aus den Beutenberg-Instituten, in denen die Lebenswissenschaften idealerweise mit der Physik verbunden sind.

Dr. Thomas Bocklitz, Leiter einer gemeinsamen Arbeitsgruppe am Leibniz-Institut für Photonische Technologien und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erhielt den Preis als bester Nachwuchswissenschaftler 2016. Die Jury ehrte ihn für seine Forschung an computergestützten Verfahren mit denen er biomedizinische Informationen aus physikalischen Messdaten gewinnt. In seiner Arbeitsgruppe „Statistische Modellierung und Bildanalyse“ beschäftigt sich Dr. Thomas Bocklitz hauptsächlich mit der gezielten Auswertung spektroskopischer Daten sowie der automatisierten Analyse von Bilddaten. „Die von mir maßgeschneiderten statistischen und mathematischen Methoden versetzen Biologen und Mediziner in die Lage, die komplexen Raman- und Infrarotspektren biologischer Proben automatisch auszuwerten. Damit gewinnen sie zusätzliche Informationen über die Probe, die sonst nur schwer oder gar nicht zugänglich sind“, beschreibt Bocklitz das Ziel seiner Arbeit. Zudem erforscht er neue Ansätze für die computergestützte Bildanalyse von Gewebeschnitten beispielsweise für die Tumordiagnostik. Dank der von ihm entwickelten Algorithmen gelingt es, quantitative medizinische Informationen aus den Messdaten zu extrahieren. Der wissenschaftliche Erfolg des erst 35 Jahre alten Physikers spiegelt sich in den rund 60 Veröffentlichungen in hochrangigen Fachzeitschriften wider. Im vergangenen November schloss er seine Habilitation mit dem Titel „Extraktion biomedizinischer Informationen aus photonischen Daten“ erfolgreich ab.
Der Nachwuchswissenschaftler vertritt mit seinen interdisziplinären Forschungsprojekten, in denen Partner aus Medizin, Biologie, Chemie, Physik und Mathematik eng zusammenarbeiten, den Campusleit-gedanken „Life Science meets Physics“.

Den Preis für die beste Promotion 2016 nahm Dr. Dapeng Li vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie entgegen. Während seiner Doktorarbeit untersuchte er mit Hilfe massenspektrometischer Analysemethoden systematisch die vielfältigen Sekundärstoffwechsel-produkte in Nicotiana attenuata (Wilder Tabak). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewinnen mittels der Substanzen, die die Pflanze z.B. zur Verteidigung gegen Fressfeinde erzeugt, ein besseres Verständnis über das Verhalten von Nutzpflanzen auf Umweltreize. Die Forscher stehen dabei vor der Herausforderung, die chemische Struktur der vielen verschiedenen und komplexen Stoffwechselprodukte mit Hilfe der Massenspektrometrie aufzuklären. Zu diesem Zweck entwickelte Dapeng Li eine Datenbank und computergestützte Analysemethoden, mit denen er die sehr großen massenspektrometrischen Datensätze einfacher auswerten und die Daten bestimmten Substanzen zuordnen kann. Dank der so erhaltenen Korrelationsdiagramme entdeckte der Chemiker neue Metaboliten im Verteidigungsarsenal der Tabakpflanzen. Aus seiner mit summa cum laude ausgezeichneten Dissertation mit dem Titel: „Tissue and population-level diversity in plant secondary metabolism: a systematic exploration using MS/MS structural analysis“ sind vier Publikationen hervorgegangen. Darunter sind zwei Veröffentlichungen als Erstautor in den renommierten Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America (PNAS).
Der Beutenberg-Campus Jena e.V. schreibt jährlich Wissenschaftspreise aus. Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise überreichte Prof. Wilhelm Boland als Vorstandsvorsitzender des Beutenberg-Campus Jena e.V. im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“ im Abbe-Zentrum Beutenberg.

 
 

Preisverleihung im Dezember 2016


Wiss-Preis 2016_Matthias Forkel

Prof. Wilhelm Boland, Vorstandsvorsitzender des Beutenberg-Campus Jena e.V. und Vorsitzender der Jury überreichte den diesjährigen Wissenschaftspreis am 1. Dezember 2016 bei den Noblen Gesprächen an Herrn Dr. Matthias Forkel (ehemals Max-Planck-Institut für Biogeochemie).

Matthias Forkel erhielt die Auszeichnung des Beutenberg Campus in der Kategorie „Ausgezeichnete Dissertation“. Geehrt wird er für seine Untersuchungen zum Einfluss der nördlichen Biosphäre auf den Anstieg der jahreszeitlichen Schwankungen des atmosphärischen Kohlendioxidgehalts, womit er einen Rückkopplungseffekt zwischen Klima und Vegetation bestätigen konnte.

In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit den Wechselwirkungen zwischen Klima, Vegetation und dem globalen Kohlenstoffkreislauf. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag dabei auf der Phänologie der Vegetation, also ihrer im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungsstadien und Ausprägungen. Diese wurden einerseits mittels optischer Fernerkundung beobachtet und andererseits mit Vegetationsmodellen als Reaktion auf meteorologische Bedingungen modelliert.

Beobachtungsdaten von Satelliten gaben ihm unter anderem Auskunft über jahreszeitliche Entwicklungen, die Änderungen in der Bedeckung der Landoberfläche oder den Strahlungshaushalt. Durch Abgleich der Computermodelle mit solchen Satellitendaten konnte M. Forkel dann zum einen die Datenqualität beurteilen, aber auch die Ökosystemmodelle weiter verbessern. Letzteres ist von großer Bedeutung, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme besser abschätzen zu können.

Als wesentliches Ergebnis seiner Forschung konnte M. Forkel belegen, dass eine florierende Vegetation die jährlichen Kohlendioxid-Schwankungen verstärkt. Die Differenz zwischen den jährlichen Minima und Maxima der Kohlendioxid-Konzentration steigt vor allem in den hohen nördlichen Breiten, weil Pflanzen vor allem im Norden besser wachsen. Grund ist der Klimawandel: „Die höheren Temperaturen lassen die Pflanzen nördlich des 45. Breitengrades stärker sprießen als früher“, so Forkel, „die borealen Wälder breiten sich immer weiter aus, Büsche und Sträucher besiedeln die einstmals karge Tundra, und die Vegetationsperiode beginnt insgesamt früher im Jahr.“

Während seiner Dissertation hatte Matthias Forkel mit Wissenschaftlern vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem Laboratoire du Climat et de L’Environnement (LSCE) in Paris und dem Scripps Institut für Ozeanographie in La Jolla, Kalifornien erfolgreich zusammengearbeitet. Seit Januar 2016 setzt Dr. Forkel seine Forschung an der Technischen Universität Wien fort, wo er mit einem Stipendium der Europäische Raumfahrtagentur ESA ausgezeichnet wurde.
 
 

Preisverleihung im April 2015



Prof. Hartmut Bartelt, Vorstandsvorsitzender des Beutenberg-Campus Jena e.V. und Vorsitzender der Jury überreichte die Wissenschaftspreise am 16. April 2015 bei den Noblen Gesprächen zusammen mit den jeweiligen Betreuern aus den Instituten:

 
 
Bild 1_Wiss-Preise 2015Frau Dr. Ute Neugebauer, Chemikerin am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) als auch am Center for Sepsis Control and Care (CSCC) am Universitätsklinikum Jena, erhielt den Wissenschaftspreis als beste Nachwuchswissenschaftlerin für ihre bisher geleistete Arbeit auf dem Gebiet der Infektionsdiagnostik. Neugebauer beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Erforschung von spektroskopischen Ansätzen zur besseren und schnelleren Diagnose und Therapie von Infektionskrankheiten wie Sepsis. Insbesondere Informationen über den auslösenden Erreger und sein Resistenzpotential können mit den lichtbasierten Methoden von Dr. Ute Neugebauer innerhalb von wenigen Stunden verlässlich gewonnen werden. Biochemische Untersuchungen wie die Blutkultur liefern diese Ergebnisse erst nach 24 Stunden. Als Leiterin der gemeinsamen Nachwuchsgruppe „Klinisch-Spektroskopische Diagnostik“ des IPHT und des CSCC hat sie den Transfer von erlangten Grundlagenforschungsergebnissen in die Medizin erfolgreich vorangetrieben. Aus dieser wissenschaftlichen Tätigkeit sind bisher 16 Publikationen in renommierten Fachzeitschriften hervorgegangen. Diese Publikationen bilden die Basis ihrer Habilitationsschrift, die sich kurz vor dem Abschluss befindet.
 
 
Bild 2_Wiss-Preise 2015Die chinesische Infektionsbiologin
Dr. Qian Chen vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) hat sich für ihre Promotion mit den Funktionsweisen einer Nierenkrankheit beschäftigt. Diese äußert sich darin, dass sie das sogenannte Komplementsystem des Körpers an der Arbeit hindert. Im Normalfall bekämpft das Komplementsystem nämlich bakterielle Eindringlinge und schützt damit den Körper. Qian Chen konnte verschiedene Faktoren – wie beispielsweise genetische Mutationen – herausfinden, die Grund für diese Fehlfunktion sind. Diese Erkenntnisse fanden den direkten Weg zu einer besseren Therapie von Nierenerkrankungen. „Ich habe die wissenschaftliche Herausforderung gesucht und in diesem Thema auch gefunden. Seit 2010 beschäftige ich mich mit dem Komplementsystem und anfangs wusste ich fast nichts darüber. Nun habe ich so tiefe Einblicke, dass ich gar nicht aufhören will zu forschen.“ Vier Publikationen kann Qian Chen nach ihrer Promotionszeit aufweisen, eine davon in einem der renommiertesten medizinischen Fachblätter, dem New England Journal of Medicine.
 
 
Bild 3_Wiss-Preise 2015Der Mediziner und Naturwissenschaftler
Dr. Dr. Alexander Schulz promovierte am Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) auf dem Gebiet der Neurofibromatose Typ 2. Bei dieser selten auftretenden erblichen Tumorerkrankung kommt es zu einem unkontrollierten Wachstum von Nerven- und Bindegewebe. Alexander Schulz konnte belegen, dass die Nervenschäden durch geschädigte Axone entstehen, die für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verantwortlich sind. „Damit erweitert sich die Sicht auf Axone als mögliche Zielstrukturen für die Wirkstoffsuche und Behandlung von Neurofibromatose und anderen Erkrankungen dieser Art“, erklärt Schulz, der sich nach Abschluss seiner naturwissenschaftlichen Promotion nun der Ausbildung zum Facharzt für Neurologie widmet. Neben zahlreichen Publikationen in renommierten Fachjournalen wie Nature Neuroscience und Brain wurde Alexander Schulz für seine Forschungsergebnisse bereits mit dem Young Investigator Award 2012 der Children’s Tumor Foundation sowie dem Grundlagenpreis 2013 des Vereins zur Förderung der Neurologischen Wissenschaften Frankfurt am Main e.V. (NeuroWiss) ausgezeichnet.
 
 

Preisverleihung im April 2014


Wiss-Preis 2014_Tom Bretschneider HKI
Die Verleihung des Wissenschaftspreises erfolgte am 03. April 2014 im Rahmen der Noblen Gespräche:
Prof. Hartmut Bartelt (Vorstandsvorsitzender des Beutenberg-Campus Jena e.V., Preisträger Dr. Tom Bretscneider und der Betreuer seiner Doktorarbeit Prof. Christian Hertweck vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut - HKI - (von links)
 
 

Preisverleihung im März 2013


Preisträger 2013

Wissenschaftspreisverleihung 2013 (v.l.n.r.) Prof. Hartmut Bartelt (Vorstand Beutenberg-Campus Jena e.V.), Dr. Daniel Scharf (Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie), Prof. Dr. Alexander Szameit (Friedrich-Schiller-Universität Jena - Institut für Angewandte Physik) und Prof. Dr. Andreas Tünnermann (Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Als bester Nachwuchswissenschaftler des Beutenbergs wurde im März 2013 der erst 34-jährige Juniorprofessor Dr. Alexander Szameit vom Institut für Angewandte Physik (IAP) der Friedrich-Schiller-Universität ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seines Interesses stehen optische Systeme auf Diamant- und Kohlenstoffbasis. Szameit arbeitet auf dem Gebiet der Lichtausbreitung in periodischen Medien und entwickelt optische Modellsysteme für die Beschreibung festkörperphysikalischer Phänomene. Er hat eine neue algorithmische Methode entwickelt, mit der die in Lichtanteilen verlorengegangene Subwellenlängeninformation einer Probe unabhängig vom experimentellen Rauschen rekonstruiert werden kann, und diese hat er erfolgreich in einem optischen Mikroskop implementiert. „Seine Methode besitzt ein breites Anwendungsspektrum von der optischen Subwellenlängenmikroskopie über die Visualisierung ultraschneller Dynamik bis hin zur Analyse biologischer Proben“, erläuterte IAP-Direktor Prof. Dr. Tünnermann. Die Relevanz seiner Forschung spiegelt sich in zahlreichen Publikationen in internationalen renommierten Fachzeitschriften wider, darunter Nature Physics, Nature Materials und Nature Photonics.

Die Ehrung für die beste Dissertation des vergangenen Jahres ging an Dr. Daniel Scharf vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – HKI – für die Erforschung der Mechanismen der Regulation und Biochemie von Penicillin- und der Gliotoxin-Biosynthese in Schimmelpilzen (Aspergillus sp.). Prof. Dr. Brakhage, Leiter des Instituts und Betreuer der Doktorarbeit, ist sich sicher, dass die Forschungsergebnisse des erst 27-Jährigen ein großes Potential für die Anwendung auf dem Gebiet der
Synthetischen Biologie besitzen und sogar Eingang in Lehrbücher finden könnten.

Die Preise sind mit jeweils 1000 Euro dotiert.
 
 

Preisverleihung im April 2012


NG-Wissenschaftspreise 2012

Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe "Noble Gespräche" wurden am 26.04.2012 die besten Nachwuchswissenschaftler des Beutenberg Campus 2011 mit dem Wissenschaftspreis Lebenswissenschaften und Physik durch den Vorstandsvorsitzenden des Beutenberg-Campus Jena e.V., Prof. Dr. Hartmut Bartelt (Bildmitte), ausgezeichnet. Den Preis für den besten Nachwuchswissenschaftler erhielt Dr. Martin Jung (rechts im Bild) vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Analyse des globalen Stoff- und Energieaustauschs und Dr. Alexander Heidt (links im Bild) wurde für seine Dissertation zum Thema: "Novel coherent supercontinuum light sources based on all-normal dispersion fibers" geehrt, die er am Institut für Photonische Technologien anfertigte. Die Preise sind jeweils mit 1.000 Euro dotiert.
 
 

Preisverleihung im April 2011


Wissenschaftspreisverleihung 2011


Bereits zum siebten Mal verlieh der Beutenberg-Campus Jena e.V. Wissenschaftspreise für exzellente Abschlussarbeiten im Bereich der Lebenswissenschaften und Physik.

In diesem Jahr wurde der erst 33-jährige Privatdozent Dr. Benjamin Dietzek (links im Bild) vom Institut für Photonische Technologien (IPHT) für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Ultrakurzzeitspektroskopie als besonders erfolgreicher Nachwuchswissenschaftler geehrt. Seine Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie Methoden der physikalischen Chemie und der optischen Spektroskopie erfolgreich angewendet werden können, um ein grundlegendes Verständnis für molekular-biologische Funktionsprinzipien zu erhalten.

Darüber hinaus wurde der gebürtige Heiligenstädter Dr. Marcel Thön (rechts im Bild rechts) für seine Dissertation mit dem Titel "Redox regulation of the Aspergillus nidulans CCAAT-binding factor (AnCF)", die er am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut -HKI- anfertigte, ausgezeichnet. Die Ergebnisse seiner Arbeit führten zu einem besseren Verständnis der Funktionsweise genregulierender Proteine in dem pilzlichen Modellorganismus Aspegillus nidulans.

Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise wurden im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Noble Gespräche“ vom Vorsitzenden des Beutenberg-Campus Jena e.V., Prof. Dr. Hartmut Bartelt (Bildmitte), feierlich überreicht.


Preisverleihung im April 2010
 
 
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Der Vorstandvorsitzende des Beutenberg-Campus Jena e.V., Prof. Dr. Hartmut Bartelt (im Bild rechts), überreichte die Preise in diesem Jahr an Herrn Dr. Robert Möller (links im Bild) vom Institut für Photonische Technologien und Frau Dr. Jessica Meinhardt (Bildmitte) vom Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut. Robert Möller wurde für seine erfolgreichen Arbeiten auf dem Gebiet der chipbasierten Bioanalytik mit dem Preis für Nachwuchswissenschaftler geehrt. Jessica Meinhardt erhielt die Auszeichnung für die beste Dissertation des vergangenen Jahres am Beutenberg Campus. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Alzheimer-Forschung.
Die Preise sind mit jeweils 1000 Euro dotiert.
 
 

Bisherige Preisträger


Ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler:
  •  2005 Prof. Dr. Christian Hertweck, HKI
    „Über das Verständnis der mikrobiellen Polypeptidbiosynthese zu neuen Wirkstoffen“
  •  2006 -
  •  2007 Dr. Jörg Degenhardt, MPI-CE
    „Biosynthese und ökologische Funktionen von pflanzlichen Terpenen“
  •  2008 Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Fritzsche, IPHT
    „Nanobiophotonik“
  • 2009 Dr. Matthias Brock, HKI
    „Biochemie und Physiologie huma-pathogener filamentöser Pilze“
  • 2010 Dr. Robert Möller, IPHT
    „Chipbasierte Bioanalytik“
  • 2011 PD Dr. Bejamin Dietzek, IPHT
    „Ultrakurzzeitspektroskopie”
  • 2012 Dr. Martin Jung, MPI-BGC
    „Analyse des globalen Stoff- und Energieaustauschs“
  • 2013 Prof. Dr. Alexander Szameit, FSU-IAP
    „Diamant-/Kohlenstoffbasierte optische Systeme“
  • 2014 -
  • 2015 Dr. Ute Neugebauer, IPHT und UKJ der FSU Jena
    „Klinisch-Spektroskopische Diagnostik"
  • 2016 -
  • 2017 PD Dr. Thomas Bocklitz, FSU Jena/IPHT
    "Extraktion biomedizinischer Informationen
    aus photonischen Daten"

 
 
Ausgezeichnete Dissertationen:
  • 2005 Dr. Claudia Voelckel, MPI-CE
    „Herbivore-Induced Changes in the Transcriptome of Nicotiana attenuata
  • 2006 Dr. Andrea Walther, HKI
    „Molekulare Analysen des Aktinzytoskeletts des polaren Wachstums in Ashbya gossypii und Candida albicans“
  • 2007 Dr. Robert Möller, IPHT
    „DNA-Chips mit elektrischer Detektion - Entwicklung und Anwendung eines Affinitäts-Chips mit elektrisch-resistivem Nachweis“
  • 2008 Dr. Kerstin Riedel, FLI
    „Methoden zur Untersuchung biologischer Moleküle mittels Festkörper-Kernresonanzspektroskopie“
  • 2008 Dr. Carsten Sachse, FLI
    „High-resolution electron cryo-microscopy of amyloid fibrils“
  • 2009 Dr. Shree Prakash Pandey, MPI-CE
    „The role of small RNAs in regulating stress-induced responses in Nicotiana attenuata
  • 2010 Dr. Jessica Meinhardt, FLI
    „Structural polymorphism of Alzheimer's Amyloid-ß aggregates"
  • 2011 Dr. Marcel Thön, HKI
    „Redox regulation of the Aspergillus nidulans CCAAT-binding factor (AnCF)" ”
  • 2012 Dr. Alexander Heidt, IPHT
    „Novel coherent supercontinuum light sources based on all-normal dispersion fibers"
  • 2013 Dr. Daniel Henry Scharf, HKI
    „Neue Mechanismen der Regulation und Biochemie von Penicillin- und Gliotoxin-Biosynthese in Aspergillus sp.
  • 2014 Dr. Tom Bretschneider, HKI
    In-vitro-Charakterisierung nicht-kanonischer Ketosynthasen und Imaging-Massenspektrometrie von Naturstoffen“
  • 2015 Dr. Qian Chen, HKI
    „Autoantibodies and a factor H-related hybrid protein deregulate complement in dense deposit disease"
  • 2015 Dr. Dr. Alexander Schulz, FLI
    „Die Rolle des Tumorsuppressorproteins Merlin bei der Pathogenese von NF2-assoziierter Polyneuropathie"
  • 2016 Dr. Matthias Forkel, MPI-BGC
    „Controls on Global Greening, Phenology and the Enhanced Seasonal CO2 Amplitude. Integrating Decadal Satellite Observation and Global Ecosystem Models”
  • 2017 Dr. Dapeng Li, MPI-CE
    „Tissue and population-level diversity in plant secondary metabolism: a systematic exploration using MS/MS structural analysis”