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Ausgezeichnete Lehrausbildung am Leibniz-HKI

Der Auszubildenden-Preis der Leibniz-Gemeinschaft geht in diesem Jahr erneut an eine Auszubildende des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI). Neben Biologielaborantin Lisa Reimer wurden zwei weitere Auszubildende anderer Leibniz-Institute für ihre sehr guten fachlichen Leistungen und ihr überdurchschnittliches soziales Engagement ausgezeichnet.
Die Trägerin des Leibniz-Auszubildenden-Preises Lisa Reimer vom Leibniz-HKI in Jena. Quelle: Peter Himsel, Leibniz-Gemeinschaft

Die Trägerin des Leibniz-Auszubildenden-Preises Lisa Reimer vom Leibniz-HKI in Jena. Quelle: Peter Himsel, Leibniz-Gemeinschaft

Jedes Jahr kürt die Leibniz-Gemeinschaft die drei besten Auszubildenden aus ihren 95 Instituten. Nach Nils Haußner und Dorothee Eckhardt ist Lisa Reimer bereits die dritte „Beste Auszubildende“ der Leibniz-Gemeinschaft aus dem Leibniz-HKI in Folge. Alle drei preisgekrönten Leibniz-HKI-Azubis wurden nach Ende ihrer Ausbildung übernommen.

Als Lisa Reimer am 1. September 2014 ihre Ausbildungsstelle zur Biologielaborantin am Leibniz-HKI antrat, lag der Abschluss und jegliche damit einhergehende, mögliche Auszeichnung noch in weiter Ferne. „Ich war einfach sehr aufgeregt. So frisch von der Schule, da wusste ich ja noch nicht einmal, ob es mir gefallen würde“, sagt Reimer. Doch innerhalb des ersten Jahres habe sie schnell gemerkt, dass sie die richtige Entscheidung getroffen habe, so Reimer weiter.

Während ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung lernte sie alle Abteilungen des Leibniz-HKI kennen. „Das war sehr gut, um einen Einblick in die verschiedenen Forschungsbereiche zu bekommen“, sagt Reimer. Außerdem habe sie so auch viele Mitarbeiter kennenlernen können, auf deren Expertise sie jederzeit zurückgreifen könne, fügt sie hinzu. Zu Reimers Aufgaben gehört unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen oder Praktika vorzubereiten. Zudem präsentiert sie das Leibniz-HKI und die Wissenschaft bei öffentlichen Veranstaltungen, etwa indem sie beim „Forsche Schüler Tag“ bei Experimenten behilflich war.

Und auch in ihrer Freizeit ist Reimer engagiert: In ihrem Heimatort Kirchhasel leistet sie gemeinnützige Arbeit in einem Verein, der sich um das Leben im Ort kümmert. Ihre Aufgaben dort sind vielfältig: Veranstaltungen mitorganisieren, Kinder betreuen oder auch die Grünflächen des Dorfes pflegen. Auf ihr Engagement angesprochen, antwortet Reimer bescheiden: „Das gehört bei uns einfach dazu. Man wächst damit auf.“

Neben ihrem sozialen Engagement fällt Reimer durch ihre fachliche Kompetenz auf. „Ich möchte mich die kommenden Jahre gerne noch weiterentwickeln und einen Ausbilderschein oder ein Fernstudium absolvieren“, sagt Reimer. Deshalb bewirbt sie sich um ein Weiterbildungsstipendium „Begabtenförderung Berufliche Bildung“ der IHK Ostthüringen.